"UNSER MENSCHSEIN NEU ENTDECKEN"

Shownotes

Matthias Strolz: Website Das Buch von Matthias Strolz: Homo Universus Produziert von Mili Badic / www.milibadic.com / für www.das-zentrum.com

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00:00:10: Herzlich willkommen zum heutigen Podcast.

00:00:14: Diesmal bei uns zu Gast Matthias Stolz, ohnehin im deutschsprachigen Raum bekannter ehemaliger Politiker, jetziger Unternehmer- und Buchautor dessen neuestes Werk Homo Universus ich an dieser Stelle sehr gerne empfehle.

00:00:30: Wir sind beide in der Jahre des Wasserbüffels geboren.

00:00:36: Themen die wir heute besprechen beginnen Bei der Weisheit geht weiter natürlich über die Politik.

00:00:43: Ertäute am Tag, wo wir den Podcast aufnehmen und noch eine Buchpräsentation im österreichischen Parlament.

00:00:50: Wir gehen weiter über Aufenthalte in Indien, im Buttern, über Träume, über Meditationen, über das Sterben und vieles mehr.

00:01:01: Viel Freude beim heutigen Podcast!

00:01:04: Vielen Dank fürs Dasein.

00:01:06: Eine Freude Dann schon festgestellt, wir sind gleich alt.

00:01:11: Ich komme dann nachher, weil die Chinesen und Tebeter haben so unserem Jahrgang zugeordnete Qualitäten, die wir so haben.

00:01:19: Ich dachte, die lese ich davor und fraust wo du mir so mans gehst und wo nicht?

00:01:24: Ich sehe mich auch in gewissen Punkten manchmal nicht.

00:01:27: Aber ich würde gerne mit Weisheit und Wissen anfangen, weil ich kann dich ja zitieren, wissen ist nicht gleich weiss.

00:01:34: halt.

00:01:39: fangen wir also mit der Weisheit an, gleich ein leichtes Thema.

00:01:43: Was gibt es für dich eine Definition von Weissheit?

00:01:49: Na, Weißheit ist mehr als Wissen jedenfalls.

00:01:53: Wissen wäre eine Zutat zur Weiszeit und weissheit ist kontextualisiertes wissen und auch verkörpertes Wissen und auch anwendungsbezogenes Wissen hat verschiedene Dimensionen, die es hier mitverkörpert.

00:02:16: Einerseits die somatische Dimension, die körperliche und physiologische.

00:02:22: Andererseits die Kognitive natürlich.

00:02:27: Drittens die ethische.

00:02:30: Das ist total wichtig weil wir immer mehr wissen und immer mehr können.

00:02:36: aber nicht alles was wir können Sollten wir tun, stichwort umpenwerfen und das wird im Zeitalter der KI sehr wichtig.

00:02:46: Also die Frage der Ethik ist hier ganz richtig und dann auch die spirituelle Dimension also auch die Einbettung in einem größeren Sinn zusammen haben.

00:02:59: Das im Paket macht Weisheit.

00:03:04: eines meiner Lieblingsthemen ist, darf ich ein bisschen in die Weißheit reingehen?

00:03:08: Ja gerne.

00:03:09: Körperliche Weisheit habe ich gar nicht so am Schirm.

00:03:13: Was hast du dafür Bilder zu ernanmen?

00:03:17: Wir können mit dem ganzen Körper denken Du bist Arzt Du bist Komplementär Mediziner Du wirst davon ein Bild haben.

00:03:27: Also der Körper weiß mehr als der Kopf.

00:03:32: Das heißt, es gibt einen... Im Englischen ist das ja auch ein Hypewort.

00:03:39: Embodiment, Verkörperung, umgekehrt gesprochen Wir können uns Wissen anverwandeln und dann ist es verkörpert.

00:03:48: Also zum Beispiel meine letzten vier größeren Bücher die enden alle im Kapitel Liebe.

00:03:55: Das kann ich mal irgendwie nicht aussuchen.

00:03:57: Das ist weder kein Kühl noch sonst irgendwas.

00:03:59: Sondern das ist halt so weil ich irgendwo Die Bücher auch durch mich hindurch fließen und ich da... Ich halte die Tasten, ich halte den Fehler.

00:04:12: Ich drücke die Tasten und es fließt gewissermaßen und ich will und muss mich dem auch fügen.

00:04:21: Und jedes Mal ist das ein anderes Empfinden dieser Liebe und Denkmal.

00:04:28: Aha!

00:04:29: Jetzt können sie ja auch für mich Fahrt werden.

00:04:33: Es wird nicht Fahrt weil ich mag Wow!

00:04:37: Ach, ich empfinde es wieder anders.

00:04:39: Und das ist keine kognitiven Dimensionen.

00:04:42: Das ist ein mehr anverwandeltes Schauen auf das Thema und ich kann's gar nicht so recht sagen wo's hockt.

00:04:52: Das is eine Trias aus Kopfherzbauch... Wir haben jedenfalls diese drei Intelligenzzentren aber wir könnten auch die Schakren dazu nehmen.

00:05:05: dann sind wir schon auf Auf bald zehn, wenn wir die nicht doppeln... Es bleibt ein Mysterium.

00:05:16: Also ich kann es nicht in KMH messen und auch nicht den Kilogramm abwägen.

00:05:22: Man kann ja auf ihr Liebe nicht messen.

00:05:25: Nein!

00:05:25: Du würdest mich interessieren?

00:05:26: Du wirst deine Definition auch haben.

00:05:28: Was ist für dich verkörpertes Wissen?

00:05:33: Ich weiß halt auch eine körperliche Dimension.

00:05:38: Also die sehr berechtigte Frage und ich habe deswegen nachgehakt, weil... also ich fange mal so an.

00:05:46: Es gibt einen Spruch von Thomas von Aquin, ein christlicher Mystiker der hat gesagt gesunde das kein Zustand sondern eine geistes Halt.

00:05:55: Der hat damit für mich schon den Geist über den Körper ein bisschen gesetzt und es ist da ein bisschen wie ich die Patienten noch Schätze, wenn ich sie begleiten darf.

00:06:10: Also die idealen Patienten sind natürlich gesundkörperlich und geistig, aber es gibt Menschen, die körperliche Gebrechen haben und trotzdem halt liebevoll sind mit fühlendem Sinn freut voll sinn was auch immer.

00:06:22: also so für die Tibeter wie der gelernter Typologe ist ja der Körper das Vehikel für den Geist.

00:06:32: also der Körper den wir da halt haben im Jahrfall hundertzwanzig ermöglicht uns halt Erfahrungen zu machen.

00:06:39: Deswegen macht sozusagen Sinn jetzt den Körper zu, weil es ihm lieb zu sein, er zu schlafen und zu essen so... Aber es gibt natürlich oder ich fahre mit der Geschichte an eine ganz eigene.

00:06:51: Ich war mal in Nepal wie so häufig bin immer krank geworden jeden Winter in Nepal im Kloster einmal nicht krank worden.

00:07:01: Dann komme ich nach Österreich, fahre mit dem Rad in die Ordi und keine Fünfhundert Meter ist es schnisch.

00:07:08: Ich breche mich mit den Hüften.

00:07:10: Und dann musste ich halt liegen sechs Wochen.

00:07:14: Dann haben sie gesagt, jetzt darfst du wieder aufstehen!

00:07:16: Da bin ich aufgestanden, nach Mödling gefahren mit dem Zug zu einem Vortrag gegangen und durch das Gehen ist dieses ganze Trauma wieder hoch.

00:07:26: Also das war auch körperliche Weisheit, weil der Körper war noch im Schock drinnen.

00:07:32: Das war weiß halt des Körpers.

00:07:34: Der hat mich durchgebäutelt und gerade gerichtet.

00:07:38: Es waren Vortrag-Alten, man wusste okay, haut es mich um.

00:07:42: oder Schmerz, Panikertag, was ist das?

00:07:45: Aber das war weiss halt des Korps.

00:07:51: Ich finde es interessant dass du mit der

00:07:52: körperlichen

00:07:53: Komponente Der weiß, dass er anfängt.

00:07:57: Und natürlich... okay, siehst du?

00:07:59: Jetzt komme ich auf die Idee langsam.

00:08:00: Natürlich ist es schwierig zu sagen, dass der Körper das ausagiert als wenn man krank ist.

00:08:09: Das wäre mir schon fast super nahe zu sagen.

00:08:12: Ich werde krank weil ich nicht weißer war.

00:08:16: Also...

00:08:18: war zwar so zu linear.

00:08:21: Genau, weil das Leben ist zu komplex und die Gesundheit auch und zu multifakturär

00:08:25: aber

00:08:26: irgendwie nicht.

00:08:28: Einen Aspekt in den Dimensionen habe ich unterschlagen nämlich die emotionale Dimension.

00:08:36: also Weissel hat eine emotionelle Dimension.

00:08:42: Sie greift natürlich auch zu, nicht nur auf die Kognition sondern auch auf die Herzintelligenz und auf die Intuition.

00:08:50: Also diese Trias macht weiße da aus.

00:08:54: Es gibt diese kennst du wie Professor Gluck heißt sie sogar eine Weisheitsforscherin also kennen sie nicht persönlich ist um gleichen Tag geboren wie ich nur ein paar Jahre älter und definiert weise Menschen mit fünf Punkten fallen.

00:09:08: jetzt nur vier glaube ich.

00:09:10: erstens Also wahrzunehmen, was man selbst für Empfindungen und Gefühle hat.

00:09:16: Dann wahrzunnehmen, dass das Gegenüber hat als Empathie.

00:09:20: Dann ist Weisheit noch Dinge in ihrer Komplexität wahrzonehmen.

00:09:27: Und der letzte Punkt ist mein Lieblingspunkt.

00:09:29: Unkontrollierbarkeit auszuhalten.

00:09:32: Das irgendwie bei den Emotionen finde ich ja.

00:09:34: Gestern habe ich meinen Schlüssel verloren.

00:09:36: dann stehe ich vor der Tür und komme drauf.

00:09:38: okay ich komm nicht in die Orde rein Unkontrollierbar kann.

00:09:41: Okay, okay... Also das war so eine Prüfung.

00:09:44: bin ich jetzt weiß oder nicht?

00:09:46: Natürlich nicht!

00:09:47: Nein, klar.

00:09:49: Ich fang mal rein.

00:09:50: Das ist ja gescheitert aber noch nicht genug gelesen so ungefähr.

00:09:54: Wir fallen alle immer wieder drauf.

00:09:56: Ich hab halt deine ganz selten, eine schlaflose Nacht gehabt.

00:10:00: Ganz, ganz selte als wieder junger Unternehmer und dann läuft das Kopfkino Und diese Fragen, dieselben kommen immer wieder und der Körper ist aufgekratzt fast fiebernd.

00:10:21: Ich komme dann aus der Schleife.

00:10:23: normalerweise komme ich irgendwann raus heute Nacht nicht.

00:10:26: Also... ...und ich habe auch das Buch befragt was kannst du mir helfen heute?

00:10:32: Gar nichts!

00:10:35: Ampeguritätstoleranz oder die Unkontrollierbarkeit zu akzeptieren.

00:10:39: Das heißt ich weiß Es ist eine Übung in Impermanence, es geht vorbei.

00:10:44: Das hält mich dann auf der zuversichtlichen Seite.

00:10:49: Ich beginne mich selbst zu beobachten.

00:10:52: Ich komme dennoch für diese paar Stunden aus dem Drama nicht raus und wenn das einmal in zwei Jahren passiert... ...dann ist das viel?

00:11:01: Den Nacht war's so.

00:11:02: Nein aber also eh, das ist eh schön!

00:11:08: dass du das kommunizierst.

00:11:09: Aber ich glaube, es bestehen von uns oder also...

00:11:12: Ich denke schon!

00:11:13: Ja, ich bin da eher

00:11:14: gesehen

00:11:14: mit gutem Schlaf.

00:11:16: Also ich habe in Dalle-Lammer auch schon hochgradig wütend emotionell gesehen, der hat möglicherweise auch manchmal schlaflosen nach.

00:11:22: Das nehme ich an, ja genau.

00:11:24: Es ist menschlich, ja.

00:11:26: Aber du warst heute noch die Präsentation im Parlament?

00:11:30: Ja, ja!

00:11:30: Du machte

00:11:31: keine Schlaflose nach?

00:11:32: Nein, das ist ganz...ich brauchte weder Vorbereitung bin ich nervös.

00:11:39: Ich bedauere es ein bisschen, dass ich nicht geschlafen habe und unausgeschlafen und einen sehr dichten Tag habe uns so ins Parlament rollen weil es doch ein schöner großer Anlass ist das Buch vorzustellen zu diskutieren.

00:11:54: wir haben volles Haus, wir sind ausgebucht im größten Saal freue mich sehr.

00:12:00: und ja die Frage habe ich mir auch gestellt nach warum?

00:12:05: Da bin ich so in meiner Mitte.

00:12:09: Ich habe dieses Buch so aus meiner Mitte herausgeladen, es ist so durch meine Mitte geflossen... Das war nach welchem Buch so?

00:12:20: Wenn's dann geschrieben ist kannst du mich zwanzig Stunden auf die Bühne sitzen und ich erzähle ununterbrochen.

00:12:27: das ist eher das Problem.

00:12:29: hört er wieder auf, so auf die Art.

00:12:33: Freudig interessiert.

00:12:34: Ich spüre eine leichte Spannung, ich spüre keine Nervosität oder Lampenfieber.

00:12:38: Und noch dazu in meiner subjetiven Warnung gehen die Menschen ja komplett in Resonanz jetzt... Also das hebt ihr als Abde im Buchprojekt, oder?

00:12:47: Ja schon!

00:12:48: Das ist

00:12:49: der Auflage.

00:12:50: Aber so übertauen

00:12:51: wir

00:12:51: gut, gell?

00:12:52: Das ist eine große Freude weil du weißt ja nie, ich schreib sie zuerst für mich immer, weil ich es brauche Also in dem Fall, um mich zu sortieren als Coping-Strategie in diesem Weltwarnsinn.

00:13:08: Weil mich der auch berückt und bedrückt und potenziell in destruktive Gassenjagd von Angst über Zynismus, Überheblichkeit, über Ignoranz, über depressive Eintrübung... All die Gassen gehören zum Menschen dazu, nur will ich mich dort nicht aufhalten soweit ich selbst in der Hand habe.

00:13:30: Und das suche ich nach einem Kompass noch einer Bewältigungsstrategie.

00:13:35: wie gehe ich da raus?

00:13:36: rückwärts vorwärz mit einem Putzelbaum ist ja egal.

00:13:43: Ich will woanders hin.

00:13:45: Ich will in die Klarheit und in die Zuversicht In die Hoffnung Und

00:13:57: ich

00:13:57: kann mich wie Mönchhausen ein Stück weit selber dorthin ubern.

00:14:02: Bücher helfen mir immens dabei, lesen und noch viel mehr eigene zu schreiben.

00:14:09: Dann habe ich gemerkt, wow!

00:14:10: Mir hat es gut getan und dann weiß ich... ...dann ist es bereit für die Welt.

00:14:15: Dann schenk' ich's auch der Welt.

00:14:16: Es gibt ja einige Buchprojekte, die nie das Licht der Welt erblickt haben.

00:14:21: Ich

00:14:22: hab gehört dass du eh so sagen... Vier Jahre schwanger warst du, grüßt deine Frau.

00:14:27: Ja genau!

00:14:28: Das sind Sparks auf mir auch?

00:14:29: Genau!

00:14:30: Du warst ein vier Jahre Schwanger.

00:14:31: Ja

00:14:31: warst so, ja.

00:14:32: Sonst hast du aber... Wir haben Schwanger sein können.

00:14:34: Genau und vorbereitet und gesammelt.

00:14:37: Ich

00:14:37: habe es getragen mit mir.

00:14:39: Dann hast du dich auch wirklich hingesetzt und so richtig geschwiegen.

00:14:43: Ich bin ja auch manchmal im Buch schreiben unterwegs und mache das fast mehr wie Zähne putzen jeden Tag ein bisschen.

00:14:51: Und das mag ich total.

00:14:53: Meine Traumtherapiatin ist auch so.

00:14:54: Und ich habe eine Ölregel.

00:14:56: Ich

00:14:56: hab ein Buch herausgegeben, dass sie mir einen Beitrag gestanden haben.

00:14:59: Ah

00:14:59: schön!

00:14:59: Genau.

00:15:00: Die

00:15:00: sagt immer du musst jeden Tag und ich sag mein Leben erricht nicht danach.

00:15:06: Mein jeder Tag ist anders und ich verstehe es total das gut wäre so wie jeden Tag meine Yoga-Übungen, jeden Tag den Übungen... Damit harre ich noch ein bisschen.

00:15:20: Es gibt auch eine leise Hoffnung, dass die alte Antalsmilde mich da in größer Disziplin spült und gleichzeitig akzeptiere ich ja auch, dass ich es nicht ganz bin.

00:15:30: Also ich bin ein bisschen ein Exzentriker auch und dafür habe ich mir dann zehn Tage hin zu meditieren.

00:15:37: Ich umgehe da zehn Tage?

00:15:38: Ja halt wie Passchandau oder so.

00:15:40: Um dir das Steckerl zu werfen.

00:15:42: manchmal küst mich die Muße natürlich sowas vor nicht!

00:15:47: Dann reißt die zusammen.

00:15:49: Das mache ich

00:15:49: nicht!

00:15:51: Manchmal überkommt mich dem Muss aber

00:15:56: heftig,

00:15:59: dann sitze ich länger und dann wache ich in der Nacht auf und habe ein Zettel neben mir weil was da kam muss dann niedergeschrieben werden dann sitzt sich wirklich mit erholten Ruhepuls, wie wenn ich aufgeregt wäre beim Rondevue und muss das dann nieder schreiben.

00:16:15: Dann ist es nicht mehr die Zähne putzen.

00:16:18: Ja!

00:16:19: Dann ist's wie Hochschraubanfang.

00:16:21: Boah

00:16:22: was kommt da durch?

00:16:23: Ah ja... Ich habe das Buch auf Englisch begonnen weil ich es in Indien begonnen hab im Buttern und im Portugal und dann habe ich eine Weile lang es parallel gezogen, weil immer dort wo ich bin die Sprache wird dominant und dann war er halt dominant in Österreich.

00:16:45: Und dann hat das nicht mehr funktioniert.

00:16:47: diese kribbelnden Anfälle, weil ich bin am morgendag stand und habe gesagt oh wo hab' ich's jetzt hineingegeben?

00:16:53: auf Englisch oder auf Deutsch?

00:16:54: Und da hab' Ich synchronisiert und was haben alles geändert!

00:16:58: Also ja, da wurde mir das so manifest dieser Schaffensprozess.

00:17:02: Deswegen merkt ich muss es... Ich habe es dann auf Englisch, auf Deutsch fertig geschrieben.

00:17:07: Ich muss es an einem drum haben weil sonst funktioniert diese Form des krimeligen Hineinarbeits

00:17:15: nicht.

00:17:16: Und wenn er nun fertig?

00:17:17: Weil wenn nicht bei mir ist der Servieren Wie ein Trip, also ich nehme keine Stoffe.

00:17:22: Das ist einer meiner Methoden.

00:17:24: Genau!

00:17:25: Gibt der andere Ton auch.

00:17:25: aber wenn ich dann wieder runterkomme und das kann ich schon zwei drei Monate durchziehen... ...dann bin ich wirklich froh dass es vorbei ist.

00:17:33: Weil das würde man auf Dauer nicht aushalten.

00:17:35: Nein,

00:17:36: das ist auch wie jetzt die Buch Kampagne, wenn's draußen ist.

00:17:40: Da zwischen ist ja ein Jahrfass.

00:17:42: Jetzt bin ich im zweiten dritten Monat Und das ist so anstrengend.

00:17:47: Es ist so wüt, es ist so schön und ich kann's nur halten und ertragen auch körperlich, weil ich weiß, dass geht vorbei.

00:17:55: Das erinnert mich ein bisschen am Wahlkampf früher.

00:17:57: Ich hab' es auch geliebt.

00:17:58: Das ist wie die Jungen Camp hinter jedem lebenden Baum völlig irre von der Energie her und du kannst es ja auch irgendwie nur überleben, weil du weißt, dass irgendwann vorbei... ...und das Buch schreiben auch!

00:18:15: Den letzten Take, ja?

00:18:17: Wo ich wusste ob jetzt gilt.

00:18:19: Wo du dann auch einen Terminausmachs mit dem Verlag... Da habe ich den Kalender hergenommen und hab gesagt so, es war auch echt forty-fünfundvierzig Tage.

00:18:27: Ich habe genügend Bücher geschrieben dass ich mich kennen wie das ist.

00:18:31: also die Gestalt ist im Kopf da als im Herzen vollkommen da.

00:18:35: viele Texte sind schon da nur jetzt muss man sie in einen Guss bringen.

00:18:42: Ja, dann blockiere ich für mich vierzig Tage.

00:18:44: Da muss ich auch viel anderes rausschmeißen.

00:18:48: Ab und zu schlafe ich dann den ganzen Tag fluchtschlafen.

00:18:53: Meine Frau lacht schon unter die Kinder.

00:18:58: Dafür überkommt es mich dann abends um zehn bis nachts um drei Uhr.

00:19:03: Früher habe ich es neben den Kindern schreiben können eine Bücher geht nicht mehr.

00:19:08: also insofern bin man Ganz sicher, dass ich vielleicht irgendwann dort auch ankomme wo die Utikare in Höllregel ist.

00:19:15: Weil diese sind im achtundachtzigsten Lebensjahr und ich glaube natürlich das verschiedene Lebensabschnitte unterschiedliche Formen der Disziplin brauchen.

00:19:25: Und sie ist das blühende Leben.

00:19:29: Das ist unglaublich!

00:19:30: Ich erzähle ihr meine Träume und Sie sagt ja beim letzten Mal oder vorletzten mal...

00:19:36: ...ich

00:19:36: kann die letzte Sitzung nicht erinnern Sie schon.

00:19:41: Ich hab sie beim Nutzteni Wurzler von David Steiner nass betroffen, da waren...

00:19:45: Genau!

00:19:45: Da war sie.

00:19:46: ja, es ist ein großer Fan von David Stenerast wie dich.

00:19:50: schön dass sie gleich von ihrem Mentor spricht wenn du denkst uuh der lebt noch für eine Achtendag für einen sindundachtzigjährige und es waren etliche Freunde dort.

00:20:02: Das hat sich sehr berührt.

00:20:03: Ja, das ist ein Geburtstag.

00:20:04: Dich auch?

00:20:05: Ja klar!

00:20:06: Ich war mit Familie dort und da auch einige Menschen, die gut gekannt haben... ...und so einen hundertjähriger.

00:20:12: Dann wären wir wieder bei der Weisheit.

00:20:16: aber manche alte Menschen wenn man sie trifft ich habe die meine Gedanken sind, dass das Weisheit ein bisschen glillierend ist.

00:20:24: Also ansteckend!

00:20:26: Wenn du weise bist und ich treffe dich und den Schatten trifft

00:20:30: mich...

00:20:30: Ja, so passt er dann?

00:20:32: Das glaube ich sofort.

00:20:33: Und ich

00:20:33: gehe weiter oder...?

00:20:34: So lege ich aber zu Bücher aufs Nachkast.

00:20:37: Ich muss sie nicht lesen, die sagt, das kriegt eine übernach.

00:20:41: Aber es ist eine Aude, die sich verstömmt und das ist bei Personen genauer.

00:20:50: Es gibt zum Glück, ich freu mich über unser Gespräch.

00:20:52: Ja schön ist das!

00:20:53: So viele Themen da... ...schon wir aber die wilden Themen auch ansprechen, aber erst mal.

00:21:02: dein urohrgroß Vater hat ja also in unserem Alptar hatte er schon nicht mehr gelebt.

00:21:09: Jungs noch haben... Er war mit dreißig Tod?

00:21:10: Genau

00:21:10: genau.

00:21:11: Sechs Kinder trotzdem oder so und hat Bücher geschrieben.

00:21:17: Also natürlich...

00:21:18: Armundreich.

00:21:20: Aber wenn er dein Buch lesen könnte, was würdest du denken?

00:21:30: Ich glaube wir sind Brüder im Geiste und im Herzen.

00:21:39: Es ist eine völlig andere Zeit.

00:21:40: Das ist also nicht irgendwie die Achtzigerjahre des letzten Jahrhunderts.

00:21:44: Im Hintern bringt es ein Wald.

00:21:47: Völlig anderes soziales Umfeld.

00:21:52: Regime, völlig andere zeitgeschichtliche Phase.

00:21:58: Völlig andere gesellschaftliche Systeme.

00:22:02: Ich auch mit einem Cousin.

00:22:05: der hat uns durchs Museum geführt und im Vorarlberger Landtag streiten sich hier die Parteien seit dem Tod von Franz Michel Felder wenn man nun gehört.

00:22:20: also Die Konservativen sagen, er war zutiefst katholisch auch wenn er mit der Kirche im Infight war und ja die Bandbühle auch des Pfarrers bekommen hat ein Stück weit sehr schiche Dinge passiert.

00:22:36: Und der Pfarrer war natürlich eine große Autorität in dieser Epoche und das sagt er gehört uns!

00:22:43: Das ist also ein christlich Sozialer vom Vorläufer her.

00:22:50: Die Sozialdemokraten würden reklamieren, er hat als Erster ... Er war also geführt auch von den Gedanken von Lassalle Süddeutschland.

00:22:58: Er hatte die erste Genossenschaft gegründet.

00:23:01: Er kann nur ein Sozialist gewesen sein oder eine Sozialdemokrat.

00:23:08: So, die Freiheitlichen haben jetzt nicht interviewt.

00:23:10: Sie würden sagen, er war ein zutiefster freiheitlicher Geist und ich hab so in den Raum geworfen Er würde wohl unsere Bewegung wählen, weil er ... Das hört mein Kursör.

00:23:26: Der durch ein Sozialdemokrat ist sehr wirsch abgewischt in einem Reflex der mich gekränkt hat eigentlich und man kann also so und so drauf schauen.

00:23:41: ich glaube es ist unmöglich zu sagen ... Hundertfünfzig Jahre später hätte das so oder so gehandelt weil es einfach die Zeiten völlig andere sind.

00:23:57: Dazwischen ist ein Sozialstaat geboren, kann man sagen auf welchem Level er ist.

00:24:03: Reicht das quasi für den Genossenschaftsgründer?

00:24:09: Darf die Starrabgabenquote thematisieren... Auch aus einem solidarischen Herz, ich glaube ja.

00:24:18: Darf er die Verschuldungspolitik kritisieren?

00:24:21: Aus einem solidarischen Herz, nicht glaube ich auch.

00:24:22: Also ist ja auch egal!

00:24:24: Ich begreife mich ja auch nicht unbedingt als Kernliberaler.

00:24:28: Ich begreife mich als Integraler und habe immer auch im Parlament mich so gefühlt dass alles in mir angelegt ist.

00:24:36: Ich weiß noch das der Eva Glawisnik hat es irgendwie schwer verputzen können, dass wir da waren Weil das Gefühl hatte, die Grünen sind durch die Krone der Schöpfung.

00:24:44: Also nach uns kommt nichts mehr und dann kommen wir... Und sie musste da für sich des Rahmen und hat befunden, dass es ein Echo des zwanzigsten Jahrhunderts ist eine Verirrung einer pathologischen Überhebung des Neoliberalismus oder was auch immer.

00:24:59: und ich habe immer das Gefühl gehabt hey!

00:25:00: Ich bin dein Bruder in mir steckt doch ganz viel Grün.

00:25:03: Wir haben als einer der vier gründungswerte Nachhaltigkeit soziale ökologische.

00:25:10: In mir steckt natürlich ein Christdemokrat.

00:25:14: Ich habe meine Fachbereichsarbeit über katholische soziale Lehre geschrieben, keinen Kommen im Hochgebirg im alemanischen... ich komme aus einem zutiefst katholischen Umfeld auch wenn ich unter Zwang ministriert hab.

00:25:25: zehn Jahre merke ich wie diese Wurzeln unglaublich nachreifen und wie das auf's Alter ein Geschenk wird.

00:25:32: so habe ich es nicht begriffen, ja man dachte verschissene Zeit.

00:25:36: Ich bin natürlich ein Sozialdemokrat, in dem ich fühle wir sind verbunden und eine Radikalsoziale Spezies.

00:25:47: Und Solidarität ist ein Kernwert.

00:25:51: Und ich bin natürlich einen Freiheitlicher der sagt Eigenverantwortung und Freiheit sind zwei Wörter die zu wenig hoch gehängt sind in unserer Gesellschaft.

00:26:04: Deine letzte Rede im Parlament angeschaut.

00:26:07: Scheiß nicht, ob du sie noch mal angeschätterst?

00:26:09: Nie ganz, ne?

00:26:10: Errotschnitte, weil ich es ab und zu zugeschickt kriege.

00:26:12: Ja

00:26:13: eine gute Rede!

00:26:14: Eine fantastische Rede.

00:26:17: Also vieles gut.

00:26:19: Ich fasse nach ein paar Dinge die mir aufgefallen sind für mich sowieso Du warst sowas von... sowieso eloquent ohne Ende, aber du warst nicht nervös und du war das nicht weinselig sondern du hast so beschenkt.

00:26:36: Also dann hast du über Achtsamkeit geredet.

00:26:39: noch ja was du denen wünscht.

00:26:41: Das Gesundheit ist Demokratie.

00:26:44: wie Gesundheit merkst du erst wenn sie da fehlen.

00:26:47: ein schöner Gedanke.

00:26:49: Und dann war das vorbei und dann hast du noch ein paar Handshakes gemacht, aber dann war es denn.

00:26:54: die haben dich mögen einfach.

00:26:55: Also nicht nur die politischen Freunde, die haben sich einfach wirklich mögen!

00:27:00: Das war sozusagen Liebe im Raum oder?

00:27:03: Oben deine Frau was war.

00:27:05: und dann bist du auch gerührt gewesen.

00:27:10: War das für dich auch ein schöner Moment?

00:27:12: Ja, ich war voller

00:27:13: Liebe.

00:27:14: Ich kann sie noch spüren.

00:27:20: Die Liebe ist nie so groß wie im Abschied.

00:27:22: Hast du auch gesagt?

00:27:23: Ja, das habe ich gesagt und gefühlt!

00:27:26: Und sie war erstaunlich wenig wehmütig, weil natürlich ... Sie war in einer Reichtigkeit und Ernsthaftigkeit gleichzeitig.

00:27:39: Das war sehr schön.

00:27:40: Er hat mich bis heute, das schreiben mir immer wieder Leute, die darauf bezogen nehmen.

00:27:45: Ebenfalls.

00:27:46: Also wüsste nicht, wie man das schöner machen könnte.

00:27:51: Ich kenne das, wenn Sportler zurücktrieben und dann weinen sie immer.

00:27:55: Aber nein, freut

00:27:56: voll!

00:27:56: Und

00:27:56: noch so ein Take-Home-Message – ich komme wieder mit der Acht zu werden – und baue dein Zimmer ein für Achtsamkeit.

00:28:02: Noch ein paar Aufgaben verteilt, Hausaufgabe da.

00:28:07: In dem Zimmer war ich letztendlich für die Vorbesprechung

00:28:09: unserer

00:28:10: heutigen Veranstaltung.

00:28:12: Das ist also eine Kernekapelle geworden über Konfessionelle.

00:28:16: Das haben Sie sich nicht getraut.

00:28:18: Was ich schade finde ... Wir schaffen sie in jedem Flughafen.

00:28:23: Warum nicht im Parlament?

00:28:27: Es ist ein, wie heißt es jetzt ... Das wurde von Sobotka getauft und auch von ihm durchgesetzt.

00:28:40: Der Sobotkar hat ja eine sehr feingreistige Seite gehabt die er mitunter sehr gut versteckt hat muss man auch sagen weil er etwas grob Schlechtiges hatte was unglaublich parteinimmendes, obwohl er eigentlich überparteilicher Klassensprecher fürs Parlament hätte sein müssen.

00:28:59: Ich habe immer auch gesehen seine ganz feingästige, auch philosophische, auch humanistische Ader.

00:29:06: und ja sie haben da einen Kompromiss gemacht.

00:29:11: also man kann sich dort zurückziehen sind ein bisschen Art Lodgemöbel drin.

00:29:18: Also der Gedanke war nicht nur von mir alleine irgendwie überlebt, nicht ganz in der Form wie ich ihn getragen hätte damals.

00:29:28: Und wer geht da jetzt dreimal?

00:29:30: Ich weiß es nicht!

00:29:30: Ich war nur drei Mal seit den Parlamenten im Jahr- und Jahrzehnte.

00:29:34: Ich bin jedes mal sehr berührt.

00:29:37: Sehr berührt... Ich war ja auch im Bau Herrnausschuss für den Umbau.

00:29:45: Es war eine Grenzerfahrung, weil was mache ich dort zwischen Elfen und Halberans mit einem Bauvolumen von fast vierhundert Millionen.

00:29:57: Und dennoch war diese Rückkoppelungsschleife wichtig, mit dem Club of Lighten oder mit denen die halt drin waren und ist natürlich auch dieser Revitalisierungsakt auch etwas was mir eingeschrieben ist wo ich sehe, aha so ist es jetzt also damals ein Tagesordnungspunkt heute ist das so wow extrem schön gemacht.

00:30:25: Also sehr würdevoll dieses Haus und auch ein schöner Magnet für viele Menschen, das freu mich.

00:30:33: Wo hast du dich noch eindrehen können?

00:30:35: Was dann jetzt zu sagen...

00:30:36: Naja zum Beispiel war mir wichtig dass früher sind ja die Regierungsmitglieder hinter den Parlamentariern gesessen bei der Rede und haben gleichsam auf dich herabgeschaut Und ich habe hier einen sehr klaren Standpunkt gehabt, wo ich gesagt habe das ist eine gewaltenteilung und es kühlt.

00:30:54: Also wie das also philosophisch abzuleiten ist sind wir auf gleicher Augenhöhe.

00:31:01: Das ist unerhört dass die mir im Knack sitzen.

00:31:03: Ich hab das als Unerhör den Freunden.

00:31:06: Und heute sind sie neben dem Abgeordneten.

00:31:14: Wenn Sie stehen, sind sie aufgerichtet und wenn du abgeordnet bist, dann bist du gewissermaßen aufgerichtet.

00:31:25: Das erscheint mir immens wichtig für das Wohlsprache, weil ich zutiefst daran glaube dass das Parlament mehr in die Kraft kommen muss.

00:31:33: Und wenn wir oft mal unnächst wieder bei Ihnen das Gespräch und bringe meine Themen ein und merke, dass ich heute aber wieder am Brief bekomme von einem der davon berührt ist, der sagt nur die anderen verstehen dich nicht was du da willst!

00:31:49: Ich versuche es dann sehr plastisch zu formulieren, weil sie das immer ein bisschen abschasseln als Utopie und Vision.

00:31:55: Nein!

00:31:55: Das ist eine Flugstunde entfernt.

00:31:57: Also das Parlament ist in Schweden, Dänemark, Norwegen einen Arbeitsparlament.

00:32:02: also dort wo sich der Unterrichtsausschuss oder jetzt Bildungsausschluss zwischen drei, vier, fünf Mal im Jahr getroffen hat treffen sich die jede Woche.

00:32:14: Daran kannst du anmessen, dass das eine andere Form von Arbeiten ist.

00:32:18: Ein anderes Selbstverständnis.

00:32:20: Das ist die Aufrichtung des Vertreters und der Vertreterin des Volkes.

00:32:25: Und es ist ein anderes wie so wie gegenüber der Regierung!

00:32:28: Nachdem der Karnsof-Verfahren ist in Österreich, nachdem alle tragenden Muster der Zweiten Republik brechen oder bröseln müssen wir neue Muster ausprägen, die in gute Ergebnisse führen.

00:32:42: die Stärkung des Parlaments könnte eines davon sein, so ein Muster.

00:32:47: Und ich werde nicht ablassen das zu drummen!

00:32:49: Weil es keine Utopie ist, es ist eine Entscheidung

00:32:53: wo man kann's leben

00:32:54: und dann ist das Land ein anderes.

00:32:55: und dann sind wir aus diesem irgendwie verlorenen Zustand in dem Österreich sich bewegt oder in den Österreich sich hinein bewegt auch heraus gereift wenn wir dort hinkommen.

00:33:09: Es gibt sicher andere Möglichkeiten auch, nur das halte ich für eine der realistischeren sogar.

00:33:15: Was soll denn sein nach der nächsten Wahl?

00:33:17: Die Leute sind angepisst, dass sie das Gefühl haben, ich wähle und es kommt immer dasselbe außer... Das treibt sich natürlich in die Hände der FPÖ und ich verstehe die FPÖ-Wähler in vielen.

00:33:29: gleichzeitig ist es ein Faktum, dass hier die FPö keinen Koalitionspartner findet.

00:33:35: derzeit vielleicht beim nächsten Mal.

00:33:38: Nur die Dinge sind kompliziert.

00:33:42: Wir können nicht so tun, als wäre da nix!

00:33:44: Also wir haben der Weltwanzen dreht und...

00:33:48: Die

00:33:48: Gesamtsituation in Großwetterlage ist schwierig.

00:33:50: nur es liegt auch immer hinspürt, liegt auch eine spezifische österreichische Note der Depression über uns.

00:33:56: Und dann müssen wir uns widmen Wir müssen sie zuerst erkennen Anerkennen und da komme ich zum Anfang.

00:34:03: Anerkennung heißt Kognitiv und emotional.

00:34:06: Und emotional heißt, in den Körper sacken lassen.

00:34:10: Jetzt noch zu vermessen, kognitivernalyptisch?

00:34:12: Das ist nicht einmal die halbe Miete!

00:34:14: Ich

00:34:15: muss das

00:34:15: spüren...

00:34:16: ...und es tut mir regelrecht auch weh, wenn ich hinspüre.

00:34:20: Das

00:34:21: war ein

00:34:21: mal in einem schönen Gespräch über deine eigene Verletzlichkeit.

00:34:26: gesprochen, das würde natürlich jetzt im Parlament auch

00:34:29: gut tun.

00:34:32: Jeder Mensch tut jedem gut.

00:34:35: Jemals, jeden Akadreck, also wie auch immer, tut dem gut.

00:34:40: und dann schauen wir uns ungefähr.

00:34:43: Ja?

00:34:44: Wir müssen auch Trauerarbeit leisten, dass das was so gut getragen hat über Jahrzehnte nicht mehr trägt.

00:34:53: Das war ja auch eine tragische Note, dass das ÖVP-SBÖ diese Kammern und all dieser Wusterninstitutionen die uns in den sozialen Frieden getragen haben.

00:35:05: In den wirtschaftlichen Olympien, in den Wohlstand.

00:35:08: Die sind immer noch da!

00:35:11: Und verwalten sich selbst.

00:35:13: Sie sind aber nicht mehr ein Wozu?

00:35:19: Wir kommen von dem mit weg ohne das zu erkennen anzuerkennen, zu benennen, auch Wertzuschätzen.

00:35:30: Nur drauf waren es auch zu wenig.

00:35:32: Also ich wünsche mir da auch die FPÖ in einer ganzheitlichen Rolle, dass sie das auch anerkennt und gleichzeitig erkennt sich ohnehin, dass deren Zeit vorbei ist.

00:35:47: Ich glaube nur, Demokratie ist ein Wettbewerbsmodell so wie die Marktwirtschaft ein Wittbewerbungsmodell ist ist nur dann von Vorteil, wenn es einem gemeinsamen übergeordneten Ziel dient.

00:36:02: Wenn nicht, dann pathologisiert es sich, der Erkrankt.

00:36:06: Dann wird aus Marktwirtschaft, Wolf of Wall Street, Turbo-Capitalismus ich auf deine Kosten die Gier feiert, fröhliche Urstände.

00:36:19: und wenn wir Die Demokratie in erster Linie nicht sehen, anerkennen und leben als ein Wettbewerbsmodell.

00:36:27: Das zudient das zwischen uns der Austausch der Ideen im Wettbetrieb zu einem besseren Ergebnis für das Gesamtwohl führt.

00:36:37: Sondern wenn es nur noch darum geht dass ich dir eines auswische dann beginnt die Demokratie zu sterben.

00:36:45: Und das ist mein großer Schmerz mit der Demokratie weltweit natürlich ausgehend von der Leitdemokratie, die USA.

00:36:57: Die mittlerweile größte Position der hundert Millionen schweren Weikämpfe in den USA.

00:37:03: Die große Position ist mittlerweile Intelligence und Negative and Dirty Campaigning.

00:37:09: Das heißt, dreck sammeln und dreck schmeißen!

00:37:12: Und wenn wir glauben, wir können das machen über Jahre und Jahrzehnte ohne dass das System darunter zur Grunde geht dann haben wir uns getäuscht.

00:37:23: Da muss auch die Wählerinnen und Wähler einen klareren Blick entwickeln.

00:37:26: Also nur zu zeigen auf die Politiker, nein!

00:37:29: Die wichtigste Rolle in der Demokratie ist die Wählerin der Wähler.

00:37:33: Und da muss sie einen klaren Blick haben.

00:37:35: Sonst wird sich das nicht ausgehen für meine Kinder im Alter eine Demokratie zu haben.

00:37:42: Du hast ja auch probiert zu sagen, nie dort die Campaigning zu machen.

00:37:45: Nichts schlechter als der liebte Werber...

00:37:48: Punktuell Negativcontainment, Campaigning ist allowed!

00:37:50: Du darfst doch ausgefuchst sein?

00:37:52: Das sag ich immer, musst du gar sonst überlebst?

00:37:54: ne?

00:37:55: Darfste davon nicht fressen lassen?

00:37:56: Es ist ganz gefährlich.

00:37:58: Aber sorry, du holt das so an.

00:37:58: Ich wollte

00:37:59: eigentlich zum Humor also zu sagen wie viel Humor hat für dich in der politischen Arbeit?

00:38:05: Wieviel war wahrnehmbar?

00:38:06: Wie viele hast du denn eingesetzt?

00:38:08: Du hast den eingesetzt, ist klar bei dem Rednern.

00:38:09: Ja, wenn er

00:38:10: eingesetzt.

00:38:12: eben phasenweise verloren und dann wird es düster, weil so ein... Es ist das verletzendste Teilsystem unserer Gesellschaft in Politik.

00:38:23: Und es ist auch das Teilsystem mit dem größten Level an negativer Energie durch diese Praktiken die ich gerade erzählt habe.

00:38:33: Es gibt keine andere Branche seit du sagst was?

00:38:37: Ich könnte keine sehen.

00:38:38: wieder die Kururgen noch die Rauffangkehrer Friseurinnen, noch die irgendwie.

00:38:49: ManagerInnen wachen in der Früh auf und sagen wie könnte ich halt meinen Mitbewerb groben Schaden zufügen?

00:38:59: Also natürlich ist das ein Gedanke.

00:39:02: Wie könnte dem ans Seine wirken oder so?

00:39:04: Das ist ein Nebeneffekt dieser Konkurrenzmodelle.

00:39:08: Nur es ist nicht eine dominante Gedankel glaube ich, allen für sich kümmert sich Die Chirurgien, der Anfangchiller und der Friseur.

00:39:15: Der Manager um seinen Zeichen.

00:39:19: Prioritären.

00:39:19: in der Politik kümmern wir uns zu sehr auf die Beschädigung des Mitbewerbses.

00:39:25: Das

00:39:25: ist Schier.

00:39:26: Kleiner über großen Sprung.

00:39:29: Zu deiner Mutter möchte ich auch noch.

00:39:31: Aber Gandhi... Ich weiß, du warst ... Scheinbar im Gandhi-Aschramm.

00:39:36: Wo ich noch nicht war?

00:39:37: Ja!

00:39:38: Ich bin immer nur in Nordindien, weil da der Amtsaler ist und jetzt sind die Exitbieter, das sind meine Ärzte.

00:39:43: Da war ich noch nix.

00:39:44: Genau.

00:39:45: In Österreich sind dann südlicher von Goa rein auf den Vortrag gehalten und mich gewohnt hat, dass die Südinter ganz anders sind wie Nordintern.

00:39:55: Ich hab so ein Bild von Nordindern oder alle Indern.

00:39:57: Das sind natürlich nicht alle Inder gleich.

00:39:59: So... Aber Also, was hast du in dem Aschram über Gandhi erfahren?

00:40:08: Was du vorher noch nicht gewusst hast.

00:40:09: Weil du hast es sicher

00:40:11: klarst

00:40:11: und Büro viel gelesen

00:40:12: oder... Wir sind das Ghandi-Aschamteil öffentlich Und ich war natürlich auch im Aschrahmen.

00:40:19: Unser Aufenthalt war angelagert In einem Institut für Sanitation.

00:40:25: Volle Namen haben wir vergessen weil der Nachfolger von Gandhi hat sich ja sehr um um Sanitation Gesundheit, auch um eine Toilettenkultur gekümmert.

00:40:33: Der hat gesagt, Sanitation ist also equally important as meditation weil das für die Gesundheit so wichtig war in dieser Zeit und weil ich mich zuerst gewundert habe als ihr Einglern war als in das Institut für Sanitation.

00:40:51: aber doch was ist das?

00:40:53: Ist ein Installationsbetrieb oder was ist es?

00:40:55: Später hab' ich's verstanden Was ich dort gefunden habe, was ich nicht gewusst habe.

00:41:04: Die Geschichte von Mahatma Gandhi hab' ich da begriff.

00:41:08: Körperlich.

00:41:10: Körperlicher Weisheit wieder so ungefähr?

00:41:11: Ja.

00:41:14: Ahimsa Das Schlusskapitel im Homo Universum ist ja Creative Love Und Ahimsha war eines der Betriebssysteme von Gandhi.

00:41:24: Ist ein buddhistisches oder hinduistisches Prinzip.

00:41:27: Je nachdem wie man es hier je nach Region.

00:41:33: Wir übersetzen es mit gewaltloser Widerstand und dann sind wir eben hier in einer Zusammenkunft, wo eine Gujarati der Bundesstaat auftritt.

00:41:44: Und sagt nein sie wird das nicht als gewaltlosen Widerstand übersetzen sondern für Sie ist ein hemscher Creative Love!

00:41:52: Da bin ich so.

00:41:56: was von... Da ist was durch mich durch.

00:42:03: Weil ich immer wieder sehe, dass wenn ich mit dem Thema Liebe komme die Leute anfangen die Augen zu rollen und sagen liebe und Politik, liebe und Wirtschaft, liebe überhaupt geht.

00:42:18: das ist etwas für ein Schlager-Lieder für Volksmusik.

00:42:24: Ich finde es ist was für Menschen.

00:42:25: Die Tibet haben ja... Buddhismus ist fast ein bisschen wie Mathematik.

00:42:31: Da gibt es immer so Punkte als Zeichen davon, dass man weise wäre.

00:42:35: Gibt's dann so vier Qualitäten?

00:42:38: Liebe

00:42:40: Freude, sagen Sie dazu Mitgefühl und Gleichmut.

00:42:44: Das sind diese Dinge.

00:42:45: Und Freude ist eigentlich eine schlechte Umsetzung.

00:42:47: mit Freude also.

00:42:48: ich freue mich das es dir gut geht zu aber... Wenn man wieder weiß hat, aber liebt es dich ja.

00:42:56: also schön wenn man die empfinden kann.

00:42:59: Ja total und ab und zu bin ich mir nicht sicher, will ich mir das ein oder ist es jetzt wirklich?

00:43:06: Sie ist eben nicht... Ich kann sie weder gefangen nehmen noch kann ich sie fotografieren.

00:43:12: Ich kann sich spüren, ich kann sich

00:43:14: fühlen, ich

00:43:16: ...ich kann hindenken.

00:43:17: auch.

00:43:19: Liebe ist eine große Kraft, liebe ist eine grosse Macht.

00:43:22: In dem Moment wo sich Liebe als Macht begreift, ist sie nicht mehr Liebe... Es ist komplex, ne?

00:43:26: Also es ist komplex!

00:43:28: Ist jetzt ein Agersprung und muss sagen ob du reden möchtest oder nicht.

00:43:32: aber mich hat das sehr berührt.

00:43:34: also sozusagen deine Eltern sind beide verstorben.

00:43:37: er ist dein Vater und du hast nicht dabei.

00:43:41: dann deine Mutter und es war ein längerer Prozess ... Humor, ja.

00:43:50: Dann ist sie da gelegen und es hat dreißig Stunden gedauert... ... und dann ist jetzt die Sterne noch langweilig sein

00:43:55: oder langweillig

00:43:56: ist.

00:43:57: Und so zu grüßen?

00:43:59: Also okay!

00:44:00: So ganz trocken hat sich das ausgeschoben,... ... weil sie keine Reden kannte.

00:44:07: Und wir sagten,

00:44:07: what?!

00:44:08: Was ist das denn?

00:44:12: Einmal hat sie gesagt ich mach's euch eh leicht.

00:44:15: Das hat sie mit dem selben Tonfein, mit derselben Ruhe... Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit.

00:44:25: Und mit diesem Leichtstift, unter Strichen gesagt in ihrer schwachen Stimme dann schon ganz eigene Erinnerungen.

00:44:35: Ganz wenig Worte gesprochen wurden und viel gespürt und gefüllt wurde.

00:44:41: Was hast

00:44:42: du gemeint mit?

00:44:44: Ich mache es euch vielleicht...

00:44:48: Das sterben und wie sie geht!

00:44:54: Ein überschaubarer Prozess für uns, weil wir nach drei Stunden baniert waren und mein Schwiegerfahrt ist zehn Jahre gestorben.

00:45:05: Also wenn man das nebeneinander legt als Heimat oder solche Krankheiten sind anderes Sterben schwierig fürs Umfeld.

00:45:21: also ich habe gegessen weil die die Prinzessin Maria Pierre von uns zu Liechtenstein, die mich heute da moderiert ist.

00:45:33: Meine Ehrenpräsidentin – ich bin Präsident der österreich-liechtensteinerischen Gesellschaft und wir haben gestern kurz telefoniert und kamen auf ein Steindlrast zu sprechen weil sie sagt es Buch erinnert sich vieles in Steindlerast und ob ich ihn kenne.

00:45:48: und dann hat zwar ein paar Hinweise gegeben und unter anderem sind wir auf das Viratualität der Demenzerkrankung zu sprechen gekommen.

00:45:58: Fülliger Newbie, habe das Thema noch nie gehört und sofort verbinden können mich.

00:46:05: Allerdings war ich mit einer Gruppe auf Piloten-Workshop in Pilot des Lebens sehr tief systemisch, integral, schamanisch.

00:46:21: Sehr viel Natur, Aufstellungsarbeit, Trance Meditation – sehr schön, sehr berührend für die Menschen!

00:46:31: Und dort habe ich die Geschichte eben auch erzählt, dass ... Ich natürlich den Salzoper, so haben wir genannt.

00:46:40: Die Kinder und wir ... Natürlich hab ich mich öfter mal besucht im Heim, ne?

00:46:46: Ähm... Und ich war Parteichef und ich war immer auf Hundert Achtzig.

00:46:51: Da kommst du in dieses kranken Zimmer rein.

00:46:54: Ja!

00:46:56: Dann liegt der da da und macht keinen Nagler.

00:47:02: Dann ist es schwierig, weil du hast deinen Kopfkino was halt noch alles machen musst und dann hast sicher noch mehr zum Reden wenn's jetzt dein Vater ist wie wenns dein Schwiegervater ist.

00:47:16: Und irgendwie habe ich das Gefühl gehabt der ist ja gar nicht um ganz da oder er ist ja nicht da oder ich hab keinen Zug an und einmal hat meine Schwiegermutter einen schamanischen Musiker eingeladen und unten im Sozialraum

00:47:32: ...

00:47:34: dem Franz runterbracht.

00:47:36: Ich sehe den Franz nach mir da auf einem Sesselsitz, er war also... Es war unglaublich zu dem Zeitpunkt noch seine Kinder erkennen, seine Frau.

00:47:46: Er war so ohne Sprache umnachtet.

00:47:53: Dann fangt dieser Musiker an, ihn mit seiner Musik zu umgarnen

00:48:02: und

00:48:02: plötzlich erwacht dieser totkranke Franz eine Farbe von Zarte Lebendigkeit, ein Lächeln umspielt seinen Mund und er fangt an so weit das Körperlich möglich war mit seinem Körper mitzugehen fast singlaute zu machen.

00:48:31: Das war natürlich eine Freude das zu sehen und es war auch sehr beschämend für mich.

00:48:35: Verschämen?

00:48:35: Ich

00:48:36: habe eine Lebendlichkeit gesehen die sich bei meinem Tempo hundred-achtzig nicht erschließt.

00:48:45: Und zu sehen, dass hier Leben ist, zu dem ich keinen Zugang habe, weil ich so bin wie ich bin war irgendwie beschämend auch

00:48:55: für mich.

00:48:59: Ich kann es dann schon wieder nehmen und zurück ins Bergwerk und weiter hasteln.

00:49:03: also ich hab ja auch mich in der Dienst gestellt für eine größere Aufgabe.

00:49:11: das nie als Ego schon betrachtet.

00:49:14: Wie gleich das Ego... bei jedem Bühnenberuf auch regelmäßig anklopft, auch bei Politikern.

00:49:21: Also ich kann es mir schon verzeihen.

00:49:23: auch nur bleibt das ein tiefer Eindruck in dem Leben lang und hat natürlich auch mein Bild verändert wie ich auf Krankheit schaue,

00:49:34: auf

00:49:34: solche Formen von Krankheit Und die Maria Pia in ihrer Erfahrung auch eben wenn sie den Homoniversität Kapitel hinzufügen könnte.

00:49:46: Und auf die Idee wäre ich nie gekommen, dann würde sie das Kapitel nennen Weisheit

00:49:55: an

00:49:56: Inerantgruppen oder so ähnlich.

00:50:02: Weil die zum Beispiel wen beim Dementen Menschen irgendwie die kognitiven Funktionen natürlich extrem erlamen, dann offensichtlich sind andere Teile des Systems noch aktiv, die nicht so offensichtlich Und insofern kann ich dem nachspüren.

00:50:23: Ich denke auch, Demenzkranke kippen ja aus Raum und Zeit gewissermaßen.

00:50:29: Sie gehen damit auch in einen Zwischenraum zwischen Leben und Tod, zwischen weltigem Leben und ewigenem Leben.

00:50:37: Wie schaust du drauf?

00:50:38: Wie schauen die Peter darauf?

00:50:40: Kennen die Demenz überhaupt ... Demenz!

00:50:43: Und wie schahst du auf

00:50:44: diesen ... Um das noch vorzuzahlen, habe ich dir die ganze Zeit gedacht.

00:50:49: Es gibt den Alexander Batiany, so wie der Viktor Frankl Institut.

00:50:54: Und er hat jetzt ein Buch geschrieben über Terminale.

00:50:57: Lucidität heißt von Menschen die halt... Also es gibt nicht gelesen, wird

00:51:03: verfolgt

00:51:04: von Menschen, die halt.

00:51:05: Demenz sind lange Zeit möglicherweise aber dann vor dem Sterben.

00:51:11: So, dann kommt sie wieder die Farbe ins Gesicht.

00:51:15: Und das Interesse an den Enkel oder gibt mir doch noch mal ein Schokokrosson?

00:51:20: Lass uns doch Däne machen wie der nach Korsik hat.

00:51:23: Also so...

00:51:25: Die Mama hat ihr letztes Frühstück da war sie mit einer Lust auf diesen Café!

00:51:40: Ich hab' den da gebrochen.

00:51:41: ich erzähle Geschichte fertig und dann wo du hinwolltest.

00:51:46: Das ist auch so eine entrückliche Geschichte, weil es ein ganz junger Pfleger war, der mit diesem Frühstück kommt.

00:51:52: Und die Mama konnte schon nicht mehr sprechen und er kommt mit Kaffee... und Mama hat Kaffees im Höhen und tut also signalisiert sie will den Kaffe!

00:52:04: Und diese ... das war sein Crescent oder sowas?

00:52:10: Und sie konnte von der Kraft her kaum mehr kauen.

00:52:15: Und hat dieses Crescé in den Mund und den Kaffe.

00:52:22: Und ich würde sagen, Gier wäre falsch.

00:52:26: Es war

00:52:27: eine

00:52:28: irrtische Lust noch einmal, glaube ich im Angesicht des Abgangs nach ein Kaffee und nach ein Quassau.

00:52:36: Wir haben dazu geschaut, da waren wir zu meiner Schwester gesagt, das sind jetzt zwei Mutige, die Mama unter Pflege.

00:52:47: Dann hat sie sich verschluckt natürlich an dem.

00:52:51: Und der Pfleger ist natürlich erschrocken und versucht mit seinem Finger heraus zu kramen.

00:52:57: Aus ihrem Mund, damit sie sich nicht erstickt ... Sie sagt, na na!

00:53:04: Mit aller Kraft, die sie hatte, diese letzte physische Kraft zusammengenommen um diesen letzten Brockenankrassot zur Sicht zu nehmen.

00:53:17: Mit einer ... Was ist da los?

00:53:23: Solche Szenen und der kannst du nur starben.

00:53:25: Kannst du

00:53:26: die wundern, kannst Angst haben, kannst lachen?

00:53:29: Natürlich lachst dann auch, weil es so skurril ist und weil du null Übung hast für solche Situationen.

00:53:38: Ja... Aber

00:53:41: wow!

00:53:42: Gelungen nehmen wir, oder?

00:53:44: Wir schauen was wir am Schluss machen müssen.

00:53:46: Ehe, wir können guter

00:53:48: Lachen.

00:53:48: Wir können schon einen Plan machen.

00:53:50: Patientenverfügung, also bitte ... Ich weiß nicht was das heißt.

00:53:53: Kurschuppewasser?

00:53:55: Wird's bei den Nichtwerden,

00:53:56: glaube ich?

00:53:57: Nein, glaub auch nicht.

00:53:58: Aber ich weiß es nicht!

00:54:00: Ich war ja mit dem ORF, da hab' ich dieses Dokum gemacht, der Tod als Kost ist lege, aber waren auch

00:54:08: in Altbach, Fischer und so.

00:54:11: Von der Wellen.

00:54:12: und

00:54:13: die Frau Bierlein, Gott habs sie selig.

00:54:16: Na ja,

00:54:16: wie schön.

00:54:18: Aber du hast dich reingelegt?

00:54:20: Ja natürlich!

00:54:21: Und?

00:54:26: Ich habe gut übungen gehabt.

00:54:28: Ich bin über mehrere Tage mit dem Sarg gefahren und habe auf und zu gemacht und eingeladen oder ausgeladen.

00:54:36: Natürlich... ich hab für mich den Yuchitsa gespürt.

00:54:45: Ich habe ihn in ein paar Reihen gelegen und da waren die Berge sehr präsent.

00:54:49: Das war meine ersten Heimat sehr nahe.

00:54:53: Ich bin ja dann auch mit meiner Mutter aufs Grab meines Vaters in Waldam-Alberg, weil ich für mich das okay holen wollte.

00:55:04: Nicht ihr Anliegen meines, dass ich woanders unter die Erde gehe...

00:55:08: Okay!

00:55:09: Das hat mich eine Weile lang sehr beschäftigt.

00:55:11: Meine Frau hat deswegen nervt, weil ... Weil ich viel vom Tod spreche und die Fragen wohl liege ich und so weiter.

00:55:19: Ich mag, dass es in diesen Jahren nicht so Der Tod schon präsent, weil er überall einer geiert bei jedem Smartphone und bei jedem Medienbericht.

00:55:33: Und das kann ich nicht ganz abstrahieren wenn da fünfzigtausend Männer pro Monat durch den Fleischwolf getrieben werden in der Ukraine von Russland und Ukraine.

00:55:45: Wenn

00:55:46: du denkst du regnest über deine eigene Verwendung?

00:55:48: Dann ist es natürlich... Eine Beleidigung des Menschseins.

00:55:57: Für dich nicht?

00:55:59: Ich finde, das ist eine existenzielle... ...Beleidigung dieser Kriege.

00:56:04: Die krieg ich sowieso!

00:56:05: Nein, ich hab die Vergänglichkeit gedacht und das ist keine Beleidingung.

00:56:10: Wir müssen es konstituieren.

00:56:12: Genau, genau.

00:56:14: Die gehört dazu.

00:56:15: Die haben wir unterschrieben oder sonst wären wir nicht da.

00:56:19: Na bin dann auch mit... Puls vier, da habe ich auch einen Format gehabt.

00:56:23: Das hat leider sehr schlechte Quoten gehabt und wurde abgesetzt.

00:56:26: Ich glaube

00:56:26: jetzt habe ich nichts

00:56:27: mehr gesehen.

00:56:27: Streuz trifft.

00:56:28: Muss das

00:56:28: halt...

00:56:29: Und dann bin ich mit einer Kloster-Schwester ins Kloster drei Tage.

00:56:33: Weiterher wird man noch nicht?

00:56:35: Ja!

00:56:35: Die war auch auf der Sterbestation.

00:56:38: Mit der habe ja auch viel über den Sterben gesprochen.

00:56:41: Und die habe ich sehr eindrücklich in Erinnerung weil sie sagt jeder Mensch stirbt anders.

00:56:45: ... prognostizieren.

00:56:49: Sie hat also sehr aufgeräumte, auch Glaubige oder spirituelle Menschen erlebt, die sehr, sehr gerungen haben und sie hat irgendwie ... Leute erlebt, was ihrer Wahrnehmung keinen spirituellen Kompass hatten und mit einer Leichtigkeit gegangen sind.

00:57:10: Also ich hab da Respekt davor... Und gleichzeitig am Freitag mache ich immer seine Abschlussrunde Bei meinen Workshops, mit welchem inneren Wetter?

00:57:24: wie verlässt du den Ort des Geschehens?

00:57:25: Welches Innerwetter also wissenschaftlich gesprochen welche effektiv emotionale Befindlichkeit und vielleicht auch somatisch physiologische Sensation.

00:57:35: Also welches Inner-Wetter hast Du angesichts des Endes jetzt dieser Veranstaltung?

00:57:41: Und was ist dein persönliches Highlight, dass du die Mitte legst?

00:57:43: Weil ich sammle die.

00:57:44: Ich schreibe dir mit und dann können Sie nach zwei Monaten, wo Sie noch mal einen Brief haben sich selbst bekommen auch ins Portakoll schauen und sagen Ah!

00:57:51: Ja

00:57:51: ja.

00:57:52: Von Stefan das Highlight.

00:57:53: Das könnte jetzt meine Speiser sein für den nächsten Wochen.

00:57:57: oder von der Hannah vom Ali von Florian.

00:58:04: Der Letzte in der Runde sagt es ist schon noch älter Er hat hier das ewige Leben gefunden.

00:58:21: Und damit hat er die Angst vor dem Tod auch jetzt mal überwunden.

00:58:31: Das Sterben soll nicht schürz sein, hat ein klammer Gesetz noch mich sehr berührt.

00:58:39: Das hat es mit seinen bald siebzig Jahren dort findet... Und wie es ihn berührt hat.

00:58:56: Ja, wir sind außerzeitlicher Wesen.

00:59:04: Das sagst du ihm?

00:59:04: Sag ich ihm.

00:59:05: Ah super!

00:59:06: Nicht

00:59:06: physisch

00:59:07: erster Zeitpunkt.

00:59:10: Und jetzt halt physisch und zeitlich.

00:59:13: Wir sind beides,

00:59:14: sowohl als auch.

00:59:14: Ich wollte nur Feedback, also dieses... Also ich könnte dich jetzt fragen ob du Angst hast vor dem Sterben.

00:59:25: Doch auch schon, glaube ich.

00:59:28: Ich hab halt das Problem...ich lieb so gern!

00:59:32: Also ich wäre komplett traurig wenn ich jetzt sterben müsste.

00:59:34: Ich bin allerdings draht gefahren.

00:59:36: es war August, dreißig Grad und ich liebe die Sonne.

00:59:39: Ich fahre dann immer mit frem Oberkörper durch Baden.

00:59:43: Da

00:59:44: hast du

00:59:47: gesehen.

00:59:48: Aber was ist so?

00:59:49: Genau mein Tag war dann warm wie übel, weil ein Effekt umgegangen ist.

00:59:55: Okay was ist wenn ich jetzt Bauchspeicheldosenkrebs hätte?

00:59:59: und da bin ich da rein so und okay.

01:00:03: also

01:00:03: ich habe eine Frau oder eine Tochter.

01:00:05: das bringe ich denen verleiht ja erst mal.

01:00:07: dass bringt mir Verleid aber es bringt ihnen vielleicht an die Menschen die mich mögen die mich lieben die Patienten.

01:00:13: also bin ich in einer halben Stunde wirklich Dieb-Dive, mit welchem Kontext du dieb-dive fällst.

01:00:22: Ich bin da rein eine halbe Stunde und habe mich zum Glück wieder raus.

01:00:27: Aber mir ist sowas von klar, ich lebe einfach gern.

01:00:30: Also bin noch nicht durch, wirklich nicht!

01:00:36: Hab noch genug zu tun.

01:00:37: Ich bin

01:00:37: doch nicht fertig.

01:00:38: Nein, ich hab viel zu viele Erfahrungen noch.

01:00:41: Die Mama war fertig mit dem Leben im positiven Sinne.

01:00:43: Aber das ist doch fantastisch?

01:00:45: Das ist fantastisch ja!

01:00:46: Da habe ich so noch nie erlebt und war auch nicht leicht zu nehmen für ihr Umfeld bis auf die Kinder.

01:00:53: Das Umfeld hat es auch nicht gut nehmen können dass wir das so gut nehmen konnten.

01:00:58: Wir haben einfach gesehen gehört gespürt gefühlt.

01:01:05: sie ist

01:01:06: toll

01:01:08: Sie ist in Frieden und im Frieden

01:01:11: fertig

01:01:11: mit dem Mensch sein.

01:01:13: Und dann kommt natürlich ihre Gottglaubigkeit dazu, wo sie sagt es ist eine Form des Loslassen und das Verwandeln.

01:01:24: Selbst wenn diese Stärke und Klarheit hast, die sie hat ... bleibt, das ist auch so ein Erkenntnis.

01:01:32: Bleibt der Akt des Sterbens natürlich ein Körperlicher da nicht einfach ist?

01:01:36: Weil es eine Sache ... Das Systeme ist auch, ne?

01:01:42: Jene Geburt auf Leben gepult dieser Körper.

01:01:45: und dann kannst du dir einfach sagen von Aborigines wirds berichtet dass die sich auf den Stein sitzen und sterben.

01:01:53: aber selbst dort nämlich an wird es ein paar Stunden dauern, bis die Vitalfunktionen erlöschen sind und wir haben natürlich null Tradition dazu im westlichen Kontext.

01:02:04: Null!

01:02:06: Wie machen die das?

01:02:08: Ich wollte gerade etwas Gorillas erzählen.

01:02:10: Die Debete haben.

01:02:11: diese Tuktam-Practice heißt also... Das ruhige Verweilen des Geistes.

01:02:24: ich erzähle jetzt einen Noten.

01:02:26: Die Beter denken, dass sich die Elemente... Wenn wir eines natürlichen Todes sterben.

01:02:29: Nicht wenn wir vom ich mit dem Rad vom Lastwagen.

01:02:32: Sondern wenn wir sterben, die Elementte lösen sich auf eine nach dem anderen und das vorletzte Element oder irgendwann ist dann also egal.

01:02:43: Irgendwann kommt dann der Tod wo wir schulmedizinisch da auch so eine Nulline EG schreiben.

01:02:50: dann sind wir gestorben.

01:02:51: Aber für die Diweta noch nicht, weil das Bewusstsein... Die nennen es Sem, also sie nennen das ja nicht Seele aber der Geist, dann nach dem Körper verlassen kann.

01:03:00: und das geht verschieden schnell!

01:03:02: Und jetzt gibt es Praktizierende.

01:03:04: Sowieso gibt es einerseits eine Poerpraxis, wo du wissentlich ... Also wir könnten jetzt hinsetzen wenn wir praktizierender wären.

01:03:12: das geht für die Diweta hohr machen und sozusagen absichtlich unser Bewusstsein aus deinem Körper raus und dann stirbst du.

01:03:20: Da kannst du Geschichten gegeben.

01:03:21: Die haben das gemacht.

01:03:23: Das ist

01:03:23: Poerpraxen.

01:03:24: Die andere Geschichte ist mehr oder weniger das Gegenteil.

01:03:27: Du löst deine Elemente auf ein nach dem anderen.

01:03:30: Dann bist du schuld mit ihnen tot.

01:03:32: Aber du hältst noch, und ich sehe den Sinn nicht ganz aus so zu zeigen was man mit dem Allgeist machen kann.

01:03:38: Aber du hälst dein Bewusstsein noch im Körper Und dann hockt die Sitz meistens Dann hocken sie da.

01:03:46: Also kein Herzschlag Keine Atmung Nullinien EG also nichts sehr

01:03:51: Todtoder.

01:03:52: aber Die Sitzen es kommt keine leichten Flecken Es kommt keine Totenstarre Es kommt keinen Verwesungsgeruch Nichts sehr.

01:04:00: Die bleiben sitzen drinnen bleibt noch ein bisschen warm und so.

01:04:06: Und eine befreundete Anthropologin macht als Forschung darüber, die haben jetzt schon richtig viele Fälle.

01:04:15: Teilweise ist einer über dreißig Tage gesessen aufrecht und machen alle möglichen westlichen Messungen weil das musst du irgendwie, wir wäster wollen es ja wissen.

01:04:26: Aber bei ein oder zwei, wenn ich das richtig verstanden habe, war dann dort wo die tibetischen Schüler von dem Jogi hat gesagt jetzt ist er bewusst sein draußen.

01:04:34: War da noch mal einen EG-Ausschlag?

01:04:37: Also das war auch schulmitziehend schmessbar.

01:04:40: So

01:04:40: eine Abgangnahme.

01:04:41: Genau

01:04:42: so und dann hocken die da... Und jetzt gibt es eine nächste Forschungszielis, eine Arbeitshypothese uns auch irgendwie interessant dass das Mikrobiom also die Darmflora auch noch aufrecht bleibt Wenn der sitzt und erst den Moment, wo halt wirklich so zu sagen, okay jetzt ist das bewusst dann draußen.

01:05:02: Da würde sich die Darmflache ändern.

01:05:04: Jetzt arbeiten sie sowieso mit so...

01:05:06: Also

01:05:07: die Pathologen müssen daran und so, also Gerichtsmedizin aber... Aber kette Geschichten

01:05:12: aus Butan, da war gut, liegt ja nebeneinander für die betanische Bundespräsidentin.

01:05:17: Darüber gekommen ist?

01:05:20: Ja!

01:05:21: Ja, ich glaube das gibt es alles.

01:05:23: Nur halt nicht bei uns, weil es braucht viel Übung und Führung über Jahrzehnte um solche Dinge zu Zeitigen.

01:05:38: Ich habe wie Paar schon gemacht, zehn Tage Meditation.

01:05:42: Bin ein ewiger meditierender Anfänger der Meditation, mach du hast Fortschritte und bleib beim Status des Lehrlings, hab' ich den Eindruck.

01:05:55: Und da habe ich gesehen, was die reine Fokussierung und Schulung des Geistes nur in zehn Tagen bewirken

01:06:02: kann.

01:06:03: Die ersten drei Tage – und es machen ja hunderttausende pro Jahr weltweit wie Pashana Millionen oder sicherlich Millionen wie Pashaana – die erste drei Tage dieser klassischen zehn Tages wie Parshana Reise Meditierst du so zehn Stunden pro Tag und die ersten drei Tage nur auf diesem Bereich.

01:06:24: Also unter der Nase, Oberlippe... Was ja auch nicht funktioniert.

01:06:28: am Anfang, weil ich nach fünf Atemzügen schon Einkaufslisten schreibe oder E-Mails antworte, das hilft total, dass sie da alles abnehmen also von Handy, Schreibzeugbuch, alles alles.

01:06:41: Und dann machst du unglaubliche Fortschritte.

01:06:46: Ein Körperwahrnehmung erlebt habe ich am Tag sieben, acht, neun.

01:06:52: Ich konnte meine Herzkammern anfahren und meine Wirbel anfahren.

01:06:56: Alles Dinge, die ich vorher theoretisch wusste ob das ist Hub oder

01:07:04: nicht hinfahren

01:07:04: konnte.

01:07:06: Und natürlich bin ich jetzt auch nicht mehr dort wo ich war.

01:07:08: Es braucht alles Übungen wie halt jeder Muskel.

01:07:11: Wie jede Kunst!

01:07:14: Jedes Handwerk, alles braucht Übungen.

01:07:17: Und das ist doch ein ganz anderes Leben diese buddhistischen Mönche und über Jahrzehnteübung.

01:07:28: Wo sind die uns seltsame Dinge her?

01:07:29: Ich glaube ich auch.

01:07:33: Aber du hast den Putan aber nicht um eine Retrie zu machen sondern für eine Veranstaltung oder so...

01:07:41: Ich war für eine Konferenz dort.

01:07:45: Das Brutto-Glücksprodukt studiert hat diesen Relevanz für die Bilder um.

01:07:50: Ich war noch immer nicht im Ultramanen, wir hatten einmal ... Ah!

01:07:54: Die Anthropologen haben in Jahr Schnee eine Konferenz dort gemacht, wo ich den Jahre drauf immer dabei war.

01:08:00: und jetzt... Wir waren jetzt gerade in Kathmandu, aber damals habe ich an einem anderen Kongress in Graz zugesagt und da hab es nicht abgesagt.

01:08:09: Weil die hätten uns eingeladen, musst du zwei Wochen dauern?

01:08:11: Für dich muss das so spannend sein weil... Ich schaue auf die Dinge und ist halt interessant schön.

01:08:20: Du siehst die ganze andere Sachen, ne?

01:08:21: Ja, ich...

01:08:22: Du siehst die Kosmovision dieser Kulturen.

01:08:24: Klar mag ich die Kultur und Religionen,

01:08:26: ne!

01:08:27: Ich war noch immer nicht dort.

01:08:28: Und der hat euch erwischt, weil er gesagt sei und wir sind auch menschliche Wesen oder Finanzen?

01:08:32: Ja!

01:08:32: Wir sind auch materielle

01:08:33: Wesen.

01:08:33: Du hast ja gewesen.

01:08:35: Also ich bin eigentlich hingekommen um quasi spirituelle Inspiration zu tanken und da könne ich leg mir eine auf, weil ich mich frech gefragt habe.

01:08:44: Da hab' ich schon zwei drei Nächte genagt und dann war es extrem heilsam.

01:08:49: Extrem heilsamm.

01:08:53: Weil natürlich... Und das ist ja auch schön, je spiritueller ich werde und so materieller werde ich auch wieder.

01:09:01: Also es wird wieder konkreter?

01:09:04: Ja.

01:09:07: Und dass wir gut nehmen können als insofern war's ein guter Wachstumsdünger.

01:09:12: Er hat nur kurz weh getan.

01:09:16: Zwei Tage schon!

01:09:17: Er hat es mir einfach gemagelt.

01:09:20: Als Zahnkönig.

01:09:22: Nein, das

01:09:23: ist super!

01:09:27: Die meisten frage ich noch im Podcast, was dich gerade beschäftigt.

01:09:30: Also natürlich dein Buch und so weiter.

01:09:32: aber wo... Natürlich dein neues Projekt zum Holz, aber wo bist du grad?

01:09:40: Wenn du Zeit hast Muse für ... Wo bist du grade?

01:09:54: Dass ich merke dass ich grenzwertig viel auf der Platte hab.

01:09:58: derzeit das beschäftige mich in den letzten Tagen und versuche Freiräume zu schaffen.

01:10:07: Weil wenn ich ihnen eine Obsession der äußeren Formen gleitet, dann verliere ich mich auch ein Stück weit.

01:10:14: Dann werde ich auch anfällig für seltsame Veranstaltungen oder menschliche Veranstaltung.

01:10:24: Dann kann irgendwie ... Der Anerkennungsleifer durchbrechen Irgendwie Schatten, die ich eigentlich gut integriert habe.

01:10:45: Und das beschäftigt mich in diesen Tagen.

01:10:47: also zu meiner dieser Nacht, dass ich weiß, ich darf da... Ich darf auch loslassen zum Beispiel.

01:10:55: Habe ich auch losgelassen, weil am achten Dezember komme ich auf Englisch und ich hätte natürlich viele Fäden in der Hand für eine breite internationale Kampagne.

01:11:08: Genau!

01:11:09: Das gehört jetzt die Länder ab?

01:11:11: Ich schaff's nicht und es muss auch nichts sein.

01:11:14: Also was in mir verlangt das?

01:11:19: Es ist eine einmalige

01:11:21: Opportunity,

01:11:22: Go for it!

01:11:22: Ich habe ein paar Samen gesehen und schaue jetzt was kommt und den Rest lasse ich weil ich mich sonst verliere.

01:11:32: Das war ein Abschied nehmen auch von einigen großen Plänen.

01:11:37: Es geht nicht immer alles, jedenfalls nicht immer alle gleichzeitig.

01:11:43: Aber da...

01:11:45: Also es hätte dir auch Spaß gemacht

01:11:47: jetzt nach

01:11:48: Parisier

01:11:49: und

01:11:49: dann...

01:11:50: Da sind noch aus Brüssel London Amsterdam Berlin Zürich.

01:11:57: Es sind eine Babelle in der Luft und das wird auch viel kommen.

01:12:00: Am Wochenende bin ich in Berlin, stelle es auch vor bei einem Workshop.

01:12:13: Ich bin hier im Dienst mit diesem Buch und ich bin nicht im Dienst eines Exzelschieds ja?

01:12:19: Ja,

01:12:20: ich

01:12:20: bin in einem existenziellen Dienst und ab und zu da wische ich mich das ich

01:12:26: es

01:12:27: verwechselt habe oder dass das Exzelschied eine kriegt.

01:12:34: Ich

01:12:34: gehe jeden Tag schon mal... Nur meine vierte Stunde früher, ich war Leistungsschwimmer.

01:12:39: Obwohl ich voll zu klein bin.

01:12:40: aber so behalt mein Ding und jetzt also das ist die Form wo mein Körper und mein Geist sich am meisten entspannen und wenn ich dann in der Dusche bin habe ich Lösungen für Fragen wo ich beim Schwimmen nicht einmal drüber nachgedacht hab.

01:12:56: Also das ist so mein Ding Und das ist so ein Geschenk, weil ich muss nicht einmal mit der Frage ins Schwimmen reingehen.

01:13:03: Ich dusche mich dann und dann... Okay, dann ist es da mal oft.

01:13:08: Hast du auch so eine Idee?

01:13:09: Wie löst du diese Dialoge die du jetzt hast wie heute Nacht?

01:13:13: Ja bei mir ist das mit dem Träumen so.

01:13:17: Also ich habe natürlich auch viel mit Traumarbeit gearbeitet.

01:13:20: in den letzten Jahren war auch sehr hilfreich, weil ich viel Albträume hatte.

01:13:25: Die haben sich sehr gebessert nach meiner Vision Quest als

01:13:28: ich

01:13:28: in den Wald bin die fünf Tage vor der Politik.

01:13:33: Da wurden also die Albtreime besser und ich habe dann eine leichtere Version davon gehabt nämlich sehr redundante Träume.

01:13:39: Also dass ich nicht mehr geagte oder ermordete.

01:13:43: Was schrecklich ist, du bist einfach gerätet wenn du aufwachst sondern ich bleibe in derselben Situation zehnmal hängen, was auch sehr erschöpfend

01:13:52: ist.

01:13:55: Und durch die Traumarbeit ist das besser geworden und ich habe die Trauma bei den letzten Jahrzehnten schon immer geschätzt ohne professionelle Führung wie in den letzten Jahren weil ich im Schlaf von dem Traum ganz viele Themen gelöst hab – in der Politik als Unternehmer.

01:14:12: In der Früh habe ich Lösungen, die ich intenzional eingeladen habe oder auch nicht.

01:14:19: Es kommen die abgefanzene Ideen, die kommen im Schlaf zu mir.

01:14:25: Fantastisch!

01:14:27: Und dann erinnst du dich daran?

01:14:28: Weil das braucht ja einen... Das muss

01:14:30: man üben.

01:14:31: Ja, man muss also, das ist wie ein Seifenblasientraum.

01:14:33: Man muss sich die Augen zulassen und nochmal durchgehen, drei, vier, fünf, sechs Mal durchgehen damit es memoriert.

01:14:41: Dann hast du's ganz klar vor dir und dann kannst aber trotzdem sein dass es einen halben Tag später weg ist.

01:14:47: Weil das eine eigene Form von Eurem Ernest ist,

01:14:50: ja?

01:14:50: Aber du schreibst es noch auf?

01:14:51: Nein!

01:14:51: Ich bin der Fall und da bräuchte ich... Ich habe

01:14:54: mir das nur bei meiner Übersetzung gemacht.

01:14:56: Und ich nutze ihn zu einem Satz dann wiegenen.

01:14:59: Genau weil ich nicht geübt bin, wäre er dann weg gewesen.

01:15:03: Also ich hab mich damit gezwungen wach zu werden, das aufzuschreiben.

01:15:07: Ja, da schimpft

01:15:07: meine Frau ab.

01:15:08: Kein Licht und das mags nicht.

01:15:10: Die hat einen leichteren Schlafweg.

01:15:12: Ich bin ja einer der normal wieder um.

01:15:14: Also ich geh ins Bett und in eine Minute bin ich weg?

01:15:16: Ja, ich auch genau.

01:15:17: Ich bin eigentlich schon vorm Bett.

01:15:20: Schlafen ist super.

01:15:21: Der schlafen is geil!

01:15:22: Ich liebe schlaffen ist

01:15:25: super!

01:15:25: Vom Telebootsen da am halben Gang schlafe einen Flugzeug.

01:15:29: Also schlaft super.

01:15:32: Mein Lieblingsbeschäftigung fast.

01:15:36: Okay Träume sind super das ist eigentlich gut weil... Das

01:15:40: machst du sowieso,

01:15:41: ja?

01:15:41: Ehe!

01:15:42: Ja.

01:15:43: Und das ist ein eigener Kosmos und ich reise durch

01:15:53: Kosmen.

01:15:55: Und jetzt hast Du ja sozusagen jemanden der Dich da unterstützen begleitet aber ihr seht Euch nicht zu häufig also...

01:16:02: Nein wir haben das auch ein bisschen ausfäden lassen.

01:16:04: Also demnächst noch mal eine Veranstaltung gemeinsam in Hartberg.

01:16:08: Genau, genau, ich gesehen.

01:16:11: Gute Haustür.

01:16:14: Sollte ich wissen, steht auch in meiner Websterung.

01:16:18: Homo-Universum, Strollspunkte U und... Das ist verrückt dass sie das jetzt nicht zusammenbringen.

01:16:26: Ich hab noch viel geschlafen.

01:16:28: Dann habe ich eine leichte Wortverfindungsstörung.

01:16:31: Aber meine Freude so du brauchst sie nicht um schon allein diese Arbeit machen zu können?

01:16:38: Nein!

01:16:39: Ich habe viele Übungen und dennoch Sie sind eine große Meisterin.

01:16:45: Unpackbar,

01:16:47: was sie geschafft hat in mir und mit mir.

01:16:52: Ich

01:16:53: habe dann oft gedacht, wow schon wieder... Und jedes Mal bin ich bisselt hinaus gegangen und jetzt beobachte ich mich dabei ein bisschen schleifen lassen.

01:17:04: Liegt er mir nicht an ihr?

01:17:06: Vielleicht sollte ich hier wieder konsequenter werden.

01:17:10: I don't know, ich bin Obacht.

01:17:11: Schauen wir

01:17:12: mal.

01:17:12: Aber du berichtest... Also darf ich dich fragen?

01:17:14: Ich finde es spannend.

01:17:17: Du träumst etwas und das...

01:17:20: Genau!

01:17:20: Die rezitivieren Träume oder ein beliebiger Einmal geträumt.

01:17:24: Ja.

01:17:24: Den trägst du dann ins Gespräch

01:17:26: nacheinander?

01:17:27: Genau.

01:17:28: Man lernt gewisse Kategorien für sich.

01:17:31: Es gibt Traume.

01:17:32: die da räumten einfach das hier irgendwie auf und ich sage immer dann keine Ahnung.

01:17:36: Dann schreibt halt deine... Dein Computer, eine Pizza, keine Ahnung.

01:17:42: Weil du Pizzerier warst und noch irgendwas ... Der Reimzahn ist schon so was wie quasi eine Alphandekompression auch deiner Geistesmaschine auf das Gefühl.

01:17:59: Und dann gibt's aber Träume die merklich archaischer geladen sind.

01:18:04: Archetypischer, da entwickelt sich ein Gefühl dafür.

01:18:07: Und diese sind stärker Botschaftsträger

01:18:09: okay?

01:18:10: Das würde ich ganz klar so sehen.

01:18:12: Und da hast du auch in der Eindeutigkeit, wie sie dir in Erinnerung bleiben... Die haben vielleicht auch eine leichte andere Grammatik, würde ich sagen und da weißt hey!

01:18:25: There is something in there for me and dem spür man nach und ich komme selbst nicht im Ansatz drauf auf was sie kommt.

01:18:36: Da ist einfach ein Meister.

01:18:40: Gibt es radikale Ehrlichkeit?

01:18:42: Das ist ja aus der Tiefe gekommen.

01:18:46: Ja, schon!

01:18:48: Es ist sehr wohlwollend.

01:18:50: Wohlwollende ist gut.

01:18:56: Meine Träume, ich träume viel und teilweise auch Albträume.

01:18:59: Und auch Residilien.

01:19:00: Ich kenne das alles aber die liegen brach so gar nicht verwendet.

01:19:03: Oh!

01:19:03: Das ist eigentlich wind.

01:19:06: Ja ja ja.

01:19:07: Vielleicht

01:19:08: soll ich mir schwimmen.

01:19:08: Das

01:19:09: ist Brennholz für den Winter.

01:19:11: Mach ein Feier.

01:19:12: Schon, schon.

01:19:14: Wärm dich dran?

01:19:15: Ja absolut.

01:19:19: Ich glaube dass der Westen das völlig falsch versteht.

01:19:26: Und dass sämtliche Hochkulturen natürlich dem Traum eine viel höhere Relevanz zugesprochen haben, unterschiedliche Ausprägungen.

01:19:35: Kaum eine Hochkultur hat es so abfällig über den Traum gedacht wie wir als irgendwie Abfallprodukte eines Taggeistes.

01:19:49: Das ist grober Bullshit!

01:19:50: Sondern da könnte ich fast mich ärgern... Wie ignorant?

01:19:54: Wir sind nur, weil wir es nicht verstehen.

01:19:56: Ich übersetze in Wahlzett, ein tibetisch-medizinischen Text in der deutschen Sprache.

01:20:02: Und da gibt es einen Kapitel über Todesvorzeichen und eines über Träume wo dann sagen okay wenn du vom Roten Pferd träumst dann bedeutet das das aber sind halt sozusagen die Metaphern und die Bilder halt aus dem achten Jahrhundert in Tiewelt und das sind jetzt nicht per se die Dinge die ich träume.

01:20:22: also es ist nicht so... Man muss zwischenzahlen lesen.

01:20:29: Total, das finde ich auch nicht selten eindeutig.

01:20:37: Es ist ein Hinspüren

01:20:39: ... Ich

01:20:40: habe gelernt, dass ich weniger die Bilder erinnere als das Gefühl in diesem Traum erleben hatte.

01:20:47: Das ist relevant

01:20:48: da.

01:20:51: Um in die Interpretation zum Spüssel zu kommen.

01:20:56: Und die Diabetes sagen, das erinnere ich mich dunkel.

01:20:58: Ich muss nicht dann stimmen, dass die unterscheiden sozusagen wann du schläfst was es für eine Bedeutung

01:21:04: hat.

01:21:05: Schau mal ob das mit den Interessen ansieht.

01:21:07: Die ersten Tage sind so okay das ist die Festplatte Das ist die Verarbeitung und wenn du dann nicht durch einen Wecker aufwachst sondern nach einem holzamen Schlaf Dann am Schluss das wären sie dann die die dann für die Diabete in die Interpretationen mitgenommen werden.

01:21:25: Denkt sich das?

01:21:25: Ja, total.

01:21:26: Also klingt nach Fortgeschrittene und dort bin ich nicht ganz ... Ich kann hinspüren und sagen ja!

01:21:33: Das macht total Sinn.

01:21:33: Aber

01:21:36: ich seh schon, ich hab da irgendwie ...

01:21:38: Du bist angefickst.

01:21:40: Du wirst sofort schlafen gehen.

01:21:41: Nein,

01:21:45: jetzt starre ich da eh in der Nacht oder so.

01:21:47: Wieso nicht?

01:21:48: Da ist er angefickt, genau.

01:21:53: Die haben ja auch Traumjoga, die Tibete, wo du dann bewusst wirst, dass du träumst und dann sozusagen aktiv wirst.

01:22:03: So nutziert es Träume an

01:22:04: und so.

01:22:04: Ja genau, also die machen ja alle möglichen Schritte.

01:22:06: Das probiere ich auch ab und zu gelingt.

01:22:09: Wenn jetzt so dichte Phasen sind wie jetzt meine Traume sehr zerfetzt oder meiner Erinnerung zerfetscht befürchte ich nicht die Träime... Oder beides!

01:22:18: ... pazifischen Schamanen gelesen.

01:22:29: Dass die zum Beispiel sagen, wenn du einen Albtraum hast und du wirst verfolgt kannst du... Wenn du lucide träumst also Wachträumequenzen,... ...wenn du dir dessen bewusst bist dass du träumest, kannst du stehenbleiben und dich umdrehen und fragen wer bist du?

01:22:45: Das habe ich zweimal gemacht!

01:22:47: Und beides Mal war man völlig klar, wer das war und war völlig aus dem Kontext, wer mich verfolgt und ich weiß halt nicht mehr, wer es war.

01:23:01: Wer bist du?

01:23:01: Wie gesagt, das bezieht sich auf dich?

01:23:02: Nein!

01:23:03: Wer mich verfolgt

01:23:04: oder

01:23:04: was mich vervolkt.

01:23:06: Und es kann ein Teil von mir sein, durchaus also insofern immerhin an.

01:23:12: Und ich weiß... Obwohl's so klar war ... Beide Auflösungen nicht mehr.

01:23:18: Ich habe jedoch dieses Gefühl der Erleichterung und der Instanzbefreiung von der Angst noch in mir, dass das also funktioniert.

01:23:29: Wenn es so einfach wäre.

01:23:31: Aber das ist halt ein knartender Akt für Anfänger.

01:23:35: Zwei Mal haben wir einen Krümel bekommen von dieser... Das

01:23:39: war

01:23:39: schön!

01:23:40: Ja, unglaublich.

01:23:42: Unglaublich.

01:23:46: Wie lange hast du Zeit noch?

01:23:48: Ich muss dann weiter.

01:23:50: Also danke fürs Gespräch!

01:23:52: Ja, danke auch!

01:23:52: Dann machen wir noch unser Jahrgang.

01:23:55: und die letzte Frage oder dass ich einfach zu den Zahlen mache ganz klar.

01:23:59: Ich brauche schon eine Brille bis du mit drei, fünf, zehn... Auf nix losfangen!

01:24:04: Ich hab

01:24:06: schon ein Schrift groß achtzehn.

01:24:09: Aber zum

01:24:10: Schumeln aber!

01:24:11: Es liegt an einer.

01:24:12: an der Geburtstunde wahrscheinlich.

01:24:16: Ich bin noch ein paar Jahre hinterher!

01:24:18: Aber ich bin jetzt kein Astrologieholt, es ist mehr so und ich glaube natürlich sind nicht jeder, der in den Jahren der Neunzehnundseinzehnteig geboren ist also in dem Jahr gleich.

01:24:28: aber wir sind laut Tibetern Wasseroxen oder Wasserpüffel.

01:24:33: Also so?

01:24:34: Schön!

01:24:35: Aber immer

01:24:36: mögen wir die, also in Guilin oder so Südkinn haben wie sie da drin stehen.

01:24:42: Das Bild ist das sind diese Mahlsteine.

01:24:45: Wir haben sowas am Jochen und dann gehen Sie zum Kreis und die sind nicht schnell ungefähr aber ausdauernd.

01:24:53: Und die Zuordnung schauen wir mal verlässlich.

01:24:56: Andere können sich auf dich verlassen?

01:24:57: Schon ja!

01:25:00: Ja, passt.

01:25:01: Ausdauernd

01:25:02: ist

01:25:03: ausdauernder.

01:25:04: Es gibt

01:25:04: nicht einen Schritt.

01:25:06: Du gibst dich schnell auf und arbeitest konsequent auf Ziele hinten.

01:25:09: ausdauern.

01:25:11: Besonders du triffst Entscheidungen eher nach sorgfältiger Überlegung als impulsiv?

01:25:17: Ich kann beide modi.

01:25:20: Und dann labbe mir intuitiv für das eine oder andere.

01:25:26: Geduldig?

01:25:27: Nein!

01:25:29: Anfänger!

01:25:30: Wo es gar später ist.

01:25:31: Lerling, lerling.

01:25:33: Du bist da gerade in die Bischofen.

01:25:35: Fair und loyal?

01:25:37: Ja.

01:25:37: Genau.

01:25:40: Und wir Wasshochsen – alle zwölf Jahre gibt das Ochsen ja, wir sind die Wasshochen – wir sind empathischer als andere Ochs.

01:25:48: Möglich, ja.

01:25:50: Obwohl das laut Ellermask Teil des Untergangs des Westens ist

01:25:54: oder... Das weiß ich gar nicht, was er

01:25:56: hat gesagt.

01:25:57: Also ... Der Wissen wird an der Empathie untergehen, zu Grunde gehen.

01:26:03: Das ist für uns Wasseroxen schwierig.

01:26:06: Ich

01:26:07: glaube das wieder von einem Maskschwieriger

01:26:09: sein.

01:26:09: Also ich würde mal sagen als Oxel, dass es Büsche

01:26:12: ist.

01:26:12: Wahrscheinlich sei kein Jagd, sondern ein Masker.

01:26:17: Sollts jetzt beheiten?

01:26:20: Wie alt wird er sein?

01:26:21: Ein bisschen jünger wird da sein oder?

01:26:25: Es ist eine Spur vielleicht.

01:26:26: Wir waren in Fragen, wenn aber dir zu Gast ist.

01:26:28: Ja dann

01:26:30: schadet mich ein Einladung!

01:26:36: Die letzte Frage ist nicht schon angedeutet, sondern wie du gerne sterben wolltest?

01:26:51: In Frieden mit meinen Lieben.

01:26:57: Ob die im Raum sein müssen weiß ich nicht, die Mama ist hier.

01:27:03: in Frieden und von meinem lieben Abschied nehmen können, finde ich schön.

01:27:17: In Frieden!

01:27:21: Dann

01:27:24: danke ich dir sehr für das Gespräch, es war eine Freude.

01:27:27: Möge natürlich dein Wunsch in Erfüllung gehen und bis dahin noch

01:27:32: ein bisschen Haarstrumpfen.

01:27:35: Wir fänden einen guten Abruhr.

01:27:36: Freust du an?

01:27:37: Ich

01:27:37: halte die Flügel aus.

01:27:40: Dir auch alles Gute.

01:27:41: Danke.

01:27:42: Schöne Wanderung gemeinsam.

01:27:51: Danke!

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