"WENN GLAUBE ZUKUNFT WAGT" - Prof. DDr. Paul Zulehner im Gespräch mit Dr. Florian Ploberger

Shownotes

Dr. Florian Ploberger

Über 200 Online Kurse zu den Themen Gesundheit und gutes Leben: Das Zentrum

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00:00:01: Unsere Welt befindet sich in einem großen Wandel.

00:00:04: Wohin wird uns diese Reise führen?

00:00:07: Wir wissen es alle nicht, aber es liegt an jeder einzelnen Person den Kurs mit zu bestimmen!

00:00:12: Es liegt an dir... ...es liegt an mir... ...Es liegt an

00:00:16: uns!

00:00:17: Es braucht Mut,... ...es braucht neue

00:00:19: Wege!...

00:00:21: Es braucht aktive Veränderung!

00:00:24: Verändern wir uns selbst und verändern wie unser Umfeld!

00:00:27: Fangen wieder mit an – jetzt!

00:00:30: Change will dich dazu inspirieren.

00:00:33: Durch Gespräche mit

00:00:34: Menschen, die den ersten wichtigen Schritt bereits gesetzt

00:00:37: haben.

00:00:49: Herzlich willkommen zum heutigen Podcast!

00:00:52: Diesmal werden wir uns zu Gast.

00:00:53: Professor Paul Zulina, Pastoraltiologe und Religionssoziologe der Neunzehnunddreißig in Wien geboren wurde.

00:01:02: Seine Vita ist überaus spannend – er hat neunzehntsechzig bereits das Philosophiestudium mit einem Doktorat abgeschlossen war bereits seine Priesterweihe.

00:01:18: Er hat in zahlreichen Ländern gelehrt und unter anderem auch drei Jahre in China war Dekan an der Universität in Wien, bis er im Jahr twohntausend neun emeritiert ist.

00:01:29: Hat ihren Doktorate bekommen, zahlreiche Preise und ist noch immer hochgradigativ nachdem Heinz Nussbaumer letztes Jahr leider verstorben hatte den Auferstehungsgottesdienst in der Hinterbühle geleitet.

00:01:44: Ich wäre gern dort hingegangen, konnte aber leider nicht welchen Kurs halten durfte und so mehr hat es mich gefreut dass Prof.

00:01:53: Paul Zuliner der Anfrage über einen Podcast mit uns machen würde zugesagt hat.

00:01:59: Viel Freude beim heutigen Podcast!

00:02:02: Vielen Dank fürs Herkommen nach Daner.

00:02:05: Es ist eine Freude je gleich wie besprochen wird, mit des Reskehen.

00:02:10: Es gibt ein Zitat von Thomas von Aquin, Dominikaner-Mönch, der gesagt haben soll Gesundheit ist kein Zustand sondern eine Geisteshaltung.

00:02:25: Als Mediziner habe ich da gewisse Gedanken.

00:02:28: jetzt mit ihren vielen Erfahrungen was sind da die ersten Gedanken, die ihnen kommen?

00:02:39: Ich bin fest davon überzeugt dass man Leib, Seele und Geist beim Menschen nicht trennen kann.

00:02:45: Wir sind so ineinander verfluchten das eine das andere berührt.

00:02:52: Das heißt wenn ein Mensch zum Beispiel in der Tiefe seiner eigenen Seele wie immer man das jetzt mit Geist und Seele verbinden will Wenn er dort ins Schleudern kommt dann wird langfristig auch der Körper krank.

00:03:11: Wir haben auch, ich beobachte das bei meinen Mitbrüdern im Klerus.

00:03:16: Manche Leute die halt mit sich nicht stimmig leben können und vielleicht eine spirituelle Nacht durchleben da kann es schon passieren dass sie auch erkranken oder sie flüchten dann halt in irgendeine Alternativkrankheit den Alkohol in das Spiel vielleicht blöderweise auch ein Pädophilie manchmal.

00:03:36: Das ist auch ein Unglücksfall der ja Natürlich von außen her kritisiert wird zu Recht, weil es ist ein unzulässiges Ton.

00:03:45: Aber ich frage lieber nach den Ursachen – wo kommt das eigentlich her?

00:03:50: Warum hat ein erwachsener Mensch das nötig?

00:03:54: Das ist so meine Frage!

00:03:55: Und wie sehr das ineinander verwoben ist... Wir sehen ja auch einen Talk mit meinen ukrainischen Studenten und sagen eine davon….

00:04:06: Ja, jetzt habe ich eine Krankheit Ich habe fürchterlichen Schnupfen und dann sage ich gleich, warum hast du die Nase voll?

00:04:13: Wovon?

00:04:15: Also wir übertragen sofort das körperliche.

00:04:18: Den schnupfen jetzt, dass jemand seelisch verschnuppt ist wie wir hier auch sagen.

00:04:23: Und ich glaube, dass die Sprache ein unglaublich wertvolles Lesermittel für das ist was der Mensch im Grunde genommen darstellt diese tiefe Einheit von Leibseligeist

00:04:37: Und gibt es aber mit Ihrer Erfahrung.

00:04:40: und also ich habe manchmal in der Organisation Menschen, die nicht mehr lang zu lieben haben.

00:04:47: Die schwere Krankheitsbilder haben die aber möglicherweise aufgrund eines Glaubens Mit diesen Situationen so hervorhin umgehen dass der Geist trotzdem liebevoll freut voll uns weiter bleibt.

00:05:01: Also gibt's das dass der Körper zwar sozusagen leidet unter Geist trotzdem.

00:05:09: Für mich ist das der Ausdruck einer sehr ausgereiften Spiritualität, dass jemand sagen kann auch die Schattenzeiten meines körperlichen Daseins machen in meinem Leben einen Sinn.

00:05:26: ich kann das in mein Leben und meine Biografie integrieren es ein Teil von dem was ich bin Und das zerstört nicht, was ich im Kern bin.

00:05:37: Ein liebender Mensch.

00:05:39: und meiner Überzeugung nach und meiner langen Lebenserfahrung nach hat ja Gott mit den Menschen nur ein Ziel, dass wir wie er liebende Menschen werden.

00:05:53: Das ist das Grundprogramm der Menschwertung und alles, was dieser Menschwertungen entgegensteht kann sie behindern aber Sie kann auch eine Herausforderung sein, in einer noch vertieften und wirklich reiferen Art Menschen zu werden.

00:06:14: Dann fassen wir gleich diesen schönen Begriff des liebenden Menschen auf.

00:06:23: Die Frage liegt natürlich auf der Hand – wie wird man zu einem lieben Menschen?

00:06:29: Das ist eine ganz schwierige Frage!

00:06:31: Es ist ja spannend dass sowohl im neuen Testament bei Ihnen predigten Jesu selber, aber auch schon im ersten Testament der jüdischen Tradition Gottes Nächstenliebe und Selbstliebe als die eine Trias als das Herzstück der ganzen Verkündigung da geschrieben werden.

00:06:54: Und deswegen glaube ich ist das Projekt ein Liebender zu werden in diesen drei Dimensionen gut aufgehoben.

00:07:03: Das heißt Ich habe ein Verhältnis zu dem Grund, aus dem ich komme.

00:07:10: Man kann das Gott nennen, man kann das Vertrauen nennen und man kann es selbst nennen mit der Jungen zum Beispiel.

00:07:18: Und ich habe auch einen Verhältniss zu den anderen die mich genauso wie Gott herausfordern.

00:07:25: in meiner Menschlichkeit und was wir in der Christlichen Tradition nicht immer ... gut genug gewürdigt haben ist dann die Selbstliebe, die – wenn sie nicht vorhanden ist im Grunde genommen eine sehr destruktive Kraft entfaltet.

00:07:45: Also nicht die Selbst-Liebe entfalten Sie sondern das Abwesen.

00:07:49: Die Abwiesenheit der Selbstlieber entfaltet die Kraft weil dann der Raum gegeben ist für Selbsthass und Selbsthoss ist wahrscheinlich das was das Projekt der Menschwertung am meisten zerstört.

00:08:02: Selbsthasst, Minderwertigkeitsgefühle und all diese negativen dunklen Ansichten über sich selber sind für diesen Prozess der Menschwärtung meines Erachtens fatal.

00:08:14: Und darum rate ich jedem wenn du mit jemandem zu tun hast ja nicht eine Gereifte selbst, Liebe entwickelt hat.

00:08:23: Mach einen großen Bogen, um diesen Menschen.

00:08:25: das ist das Beste was du machen kannst.

00:08:27: Ich war vor wenigen Wochen bei einem Symposium eingeladen als Referent Pflegesymposium also Menschen die im Pflegeberufen tätig sind In Publikum nur Frauen keine Männer nur ein paar Referenten und da ging es immer Darum, dass man erst mal auf sich schauen soll.

00:08:46: Sich selbst lieben um dann in diese schweren Berufe reinzugehen.

00:08:50: und das war es waren vielleicht sechzig Menschen oder achtzig Menschen im Raum die das derart schön schön verkörpert haben.

00:09:00: also wie schön ist es von solchen menschen umgeben zu sein?

00:09:04: Ja

00:09:07: für mich hat er auch eine theologische Konnotation denn wenn ich als Theologe sage Ich bin ein Geschöpf Gottes.

00:09:16: Er hat mich geschaffen, er hat mich in die Welt gesetzt und mir Talente gegeben.

00:09:21: Dann ist selbst Liebe eine Art materieller Gottesverärgerung wenn ich so sagen will.

00:09:27: Ich liebe das was Gott mir geschenkt hat!

00:09:30: Ich liebe vielleicht sogar so würde moderne Philosophen sagen Wenn sie auf die Atheisten schauen und die lieben Menschen werden.

00:09:39: Dann sage ich, gerade auch der Atheist, in dem ein liebender Mensch wird, realisiert das was Gott mit ihm vorgehabt hat.

00:09:47: Auch wenn er wahrscheinlich einen Gott leugnet, denn es Gott sei Dank so gar nicht gibt.

00:09:53: Das ist ja ... Atheismus ist ja eine Nordschrei-Nagne!

00:09:57: nach einem wirklich tragfähigen Gottesbild.

00:10:01: und die meisten Atheisten so, so lehrte mich eben mein Lehrer Karl Rahner.

00:10:06: Leugnen normalerweise einen Gott, den es Gott sei Dank nicht gibt.

00:10:10: Denes

00:10:13: Gott sei dank nicht gibt?

00:10:14: Ja, ja.

00:10:15: Den Laugnen an dem Gott des Gott seiank nicht gibt!

00:10:18: Weil es ein destruktives Gottesbild ist.

00:10:22: Ah, so gemeint!

00:10:23: Und

00:10:24: wir Menschen natürlich auch in der Lage sind das Gottesbild zu pervertieren.

00:10:31: Zu einem Nützlichkeitsgott zu machen, zu einem Gebrauchsgott zum Machen, zu einen Legitimationsgott zur Machen.

00:10:37: also wenn ich in den islamischen Staat hineinschaue und merke wie Allah der Allerbarma dann missbraucht wird für den islamischen Staat Wenn ich in die Russisch-Orthodoxe Kirche zurzeit hineinschaue und ich sehe den Patriarchen von Moskau Kyrill, der den Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine legitimiert und sagt das ist ein heiliger Krieg.

00:11:03: Dann sage ich jetzt zerstörst du eigentlich das Gottesbild?

00:11:08: Jetzt bringst du Gott nicht in Kredit sondern in Misskredit!

00:11:12: Du verrätscht im Grunde genommen Gott.

00:11:17: Erstens fällt mir jetzt, also über das Gottesbild würde ich dann gerne noch mehr sprechen.

00:11:26: Ihre Nichte glaube ich an, die Sie als Artistin bezeichnet haben einmal im Vortrag, dir war ein guter Mensch schwerer.

00:11:35: Das ist ja kein Widerspruch in sich.

00:11:38: und dann auch dieser Witz mit den Christen im Himmel, die da in diesem eigenen Raum weggesperrt sind.

00:11:48: Ich weiß gar nicht, ob man das oder ob das liege Team ist darüber zu sprechen.

00:11:53: Aber ich frage es.

00:12:00: Wer ist Gott für Sie?

00:12:03: Was ist Gott?

00:12:06: Darf man darüber sprechen?

00:12:08: Ist das so intim?

00:12:10: Nein, nein überhaupt nicht!

00:12:11: Ich bin da auch der Überzeugung dass es eine lange Zeit verbohnt war über Religion, über Glaube und über Gott zu reden.

00:12:20: Und ich merke jetzt bei der nachwachsenden jungen Generation das ist nicht mehr krass darüber zu reden sondern es ist fast schon krass nicht darüber zu sprechen.

00:12:31: also die haben überhaupt keine Bedenken.

00:12:33: Ich habe ein Patenkind die hat eine ganz schwere Geburt wäre fast gestorben.

00:12:38: und dann sagt sie ja ich schaue zurück auf dieses Ereignis Und ich glaube ja, Gott zeigt sich vor allem in great love and great suffering.

00:12:49: Also im großen Liebe und im großen Leid.

00:12:51: und dann sagt sie Ja das ist es ja!

00:12:55: Ich habe in diesem großen Leit die Liebe meines Mannes erstmals wirklich kennengelernt so wie er mich getragen hat und wer mit mir war.

00:13:04: Er ist ein wunderbarer Mann und ich hab ihn verheiratet auch.

00:13:07: Dann sagt sie ich habe mich auch wenn ich jetzt zurückblicke zusammen ab vor dem Tod auf dem Operations-Tisch lege und das auf mich einströmt.

00:13:18: Und ich hatte ja fürchterliche Panik und Angst in dieser Zeit, aber jetzt zurückblickend sage ich Nein!

00:13:25: Ich fühle da ist etwas jemanden den nicht Gott nenne der mich getragen hat.

00:13:31: also ich finde dass junge Leute dann schon eine Ahnung haben von etwas Heiligem, etwas Größerem, etwas in das wir hinein geordnet sind, sodass wir dann am Schluss sogar sagen können auch bei allem Leid ist das Leben in Ordnung.

00:13:48: Weil wir uns in dieser bergenden heiligen Ordnung angesiedelt wissen und so gesehen glaube ich kann man über Gott einmal weniger rational reden.

00:14:03: sondern also mein Ziel als Theologe ist nicht Gott zu begreifen Wenn ich das so sagen kann, ich will den Bewohnern mit meiner kosmisch unbehausten Seele.

00:14:14: Er ist ja wie eine Wohnstadt und das glaube ich schon wo man zu Hause sein kann, wo man sich geborgen fühlen kann.

00:14:22: Das vielleicht auch das was heute feministische Theologie einfordert die weibliche Seite Gottes nicht?

00:14:29: Das Bergende oder die große Kirche von Neumann dieses unglaublich schöne Buch über die weiblichen Symbole in den Religionen.

00:14:39: Und es gibt wesentlich mehr weibliche SymboLE in der Religion als männliche, was ja auch ganz interessant ist.

00:14:46: Also mir gefällt schon wenn dann die heutige Theologie von Bildern abseht.

00:14:54: ich habe auch ein bisschen Bedenken so einfach zu sagen das sind Gott und drei Personen.

00:15:01: also Auch das verdanke ich natürlich meinem Lehrer Karl Rahner, der sagt.

00:15:06: Wenn wir Personen sagen dann meinen wir eine Person wie wir uns jetzt gegenseitig wahrnehmen.

00:15:12: aber das ist eine menschliche Person und kann nicht dieses Bildwort der Wahrnehmung eines Mitmenschen, kann ich das so ohne weiteres auf den unbegreiflichen Gott anwenden?

00:15:23: Er sagt nein!

00:15:24: Wenn du sagst er ist Person musst du sofort dazu sagen und genau das ist du nicht.

00:15:30: Und deswegen ist das Abweichen von diesen persönlichen Bildern, die so menschlich daherkommen in die Bilder der Energie oder der Kraft.

00:15:43: Oder wie der Pascal sich in seinen Mantel eingebunden hat einen Zettel, wo er draufschaut nur dreimal Feuer!

00:15:53: Dann sage ich ja dass es kommt meinem Ahnen vom Gott näher als unsere menschlichen Bilder, die wir haben und wo wir... Ich wohne aber nicht immer was manche Prediger auch über Gott alles wissen.

00:16:08: Und was seine heilige Wille ist und so.

00:16:11: Ich wäre da zurückgehalten und sage es ist natürlich eine Kunst herauszukriegen das ist der Heilige Ignatius mit seinen Exerzitien gewesen ein großer Spödel am meisten unserer Tradition heraus zu kriegen.

00:16:25: also Was ist der Sinn jetzt dass ich in diese Schöpfungssinfonie Gottes eingebunden bin als ein Musiker.

00:16:35: Ich spiele dann mit meinem Part, ich bin nicht der Dirigent, das ist Gott selber aber ich spiele mit und ich möchte schon wissen was die Partitur meines Lebens ist?

00:16:45: Ich möchte es rauskriegen Das rauszukriegen, das hat zu tun mit meinen Talenten und den Begabungen.

00:16:53: Mit der Situation in der auch die Welt sich befindet.

00:16:56: Auch das sagt mir was dran ist heute – auch in meinem Leben wenn ich Fähigkeiten habe darüber nachzudenken wie es der taumelten Welt heute geht.

00:17:07: Das ist ein Begriff, der nicht sehr liebe und er sich auch ausgebreitet hat meines Erachtens.

00:17:12: Dann sind das schon Bilder, die ich verwende aber Ich bleibe dann trotzdem am Ende zurückhaltend in der Frage zu sagen, so und wer ist er jetzt?

00:17:23: Ich sage eher wozu kann er mich brauchen.

00:17:27: Das sind meine Überlegungen.

00:17:31: Ich habe eher nicht Gott vor mir sondern in meinem Rücken wegwenden würde das auch Englander sagen, ich habe einen rückenwind.

00:17:40: Und dann meine ich es mein sehr profanes Leben in dieser Welt Irgendwie spannend, wenn ich so ein Leben führen kann.

00:17:50: Dass mich mit allen auf und ab nicht aus der Spur bringen kann weil ich einen festen Grund habe.

00:17:58: Wie ich für mich sage jeder Mensch ist gut beraten ein Fundament zu haben.

00:18:04: Auf dem er feststehen kann und würzeln kann das heißt lange noch nicht ein fundamentalist zu werden.

00:18:09: Der verwechselt nämlich dann sozusagen diese Standfestigkeit primitiven Sicherheit.

00:18:16: Man will dann auch vor Gott sicher sein oder sicher in den Himmel kommen, was ich als Kind ja noch gelernt habe – in dieser Art und Weise.

00:18:25: Und dann denke ich ne, das überlasse ich dem lieben Gott selber mich in einen Himmel zu bringen weil es wird er wahrscheinlich wie Karl-Rana gesagt hat mit allen schaffen, mit Stalin Hitler und mir hat der immer gesagt so ein bisschen provokant um eben zu sagen dass es auch die ganz schweren Fälle für Gott nicht so schwer sind, dass er es nicht schaffen könnte nach einem tiefen Läuterungs- und Heilungsprozess wenn man durchaus dem ganzen vorschieben kann oder dazudenken kann obwohl das auch alles Bilder sind die wir entwickeln weil uns halt doch an der Gerechtigkeit gelegen ist.

00:19:02: Und wir sagen können Das kann nicht ungesöhnt sein wie eine Frau der Kübler Ross einmal gesagt hat als sie gesagt hat alle sehen das Licht im Sterben Küblers Nahtoderfahrungen.

00:19:13: Und eine Frau dann protestiert, weil sie hat in Auschwitz alle ihre Angehörigen verloren.

00:19:20: Sie war die Überlebende und sie sagt ich kann mir nicht vorstellen dass Hitler dieses Licht sieht?

00:19:26: Dann sagt die Kübleros ja, sie glaubt schon das er es auch sehen kann.

00:19:31: aber sie ist auch davon überzeugt wie sie auch aus Nahtrot-Geschichten erzählen kann dass dann jeder All das Leid, was er verursacht hat am eigenen Leib so zu sagen qualitativ noch einmal durchleidet.

00:19:45: und das wird für Hitler die Hölle sein, sagt sie in unserer Begrifflichkeit.

00:19:50: Die Hölle!

00:19:51: Und die großen Kirkenfäder Kapitolziens aus der Frühzeit der Christenheit, die sagen dann Krieger von Nüsse zum Beispiel So lange es Schönde Tod und Teufel gibt ist der Sieg Gottes nicht vollendet.

00:20:04: Ich finde das einen genialen Satz.

00:20:06: Und er sagt am Ende ist Gott alles in allem, aber das steht jetzt im Korintherpriffsrinnen.

00:20:11: Einst Korinter, fünfzehn, achtundzwanzig und da bin ich überzeugt davon dass wir das wirklich fragen dürfen ob das ein ein begründetes Hoffnungskonzept ist, was wir haben.

00:20:24: Ich bin der Überzeugung Religionen stehen einfach für die Hoffnung für einen guten Anfang und ein gutes Ende und für die Kraft auch unseren Beitrag als Hoffnungshäpern in dieser Welt zu leisten, das glaube ich schon.

00:20:39: Zu dem guten Ende würde ich gerne gleich kommen... Ich habe es vor Jahren gehört, deswegen kann ich's nicht mehr genau reden.

00:20:46: aber in einem Vortrag von Ihnen

00:20:49: und

00:20:50: bitte korrektieren Sie mich wenn was nicht stimmt hätten sie Studierende der Universität aus dem Hörsaal rausgebeten Straßenbahn gefahren und sozusagen ermuntert das gegenüberzusehen weil man dort Ich

00:21:10: kann mich erinnern, das war auf einer Fahrt zu einem sehr guten Pfarrer im Pastralpraktikum, wo die Leute mit dem Studium jetzt schon fertig sind für ihre Praxis eingeführt werden.

00:21:25: Natürlich sagen wir alle großspurig mit der Theresa von Avila Die Seele gleicht einer Burg.

00:21:32: Das ist berühmte Werk, die innere Burg von der großen spanischen Mystikerin.

00:21:38: Und in dieser inneren Burg hat acht Wohnungen, so konzentrische Kreise sowie diese russischen Manurkas oder wie sie heißen, diese schönen Gestalten, diese Frauengestalten, die so ineinander geschachtelt sind.

00:21:54: und dann sagt sie in der innersten Wohnung jedes Menschen Wohnt Gott, hat Gott seine Wohnung.

00:22:01: Das ist auch interessant dass ihr das Bild vom Wohnen habt wenn sie von Gott wiegt.

00:22:04: Weil Sie haben auch gesagt,

00:22:05: ich will der Gott wohnen und dann sage ich ja wenn das stimmt Dann hat wahrscheinlich auch die Theresa von Calcutta, das sind andere große Therese.

00:22:16: also echt wenn sie sagt Wenn ich mich niedergnehe vor einem Tabernakel oder Niedergnee vor einem Sterben in den Straßen von Calcuta dann knie ich zweimal vor dem Auferstandenen, der gegenwärtig ist im Tabanakel und im Sterbenden.

00:22:37: Das heißt kriegen wir in unserer eigenen persönlichen Spiritualität die Wahrnehmungsfähigkeit wahrzunehmen dass der andere, der mir so als Mensch gegenüber ist einen inneren Kern hat ohne den er gar nicht sein könnte wo Gott wohnt.

00:22:59: Also nicht, dass wir in Gott wohnen sondern auch das Gott in uns wohnt.

00:23:04: Und wie der Apostol Paulus den ratlosen Kriegen am Areopark sagt, in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir.

00:23:15: Da bin ich schon etwas was ein bisschen ungewöhnlich klingt in der katholischen Theologie Ich bin ja kein Tist oder Panenteist.

00:23:24: Moment da muss ich wieder

00:23:26: Ich bin ein Panentees, da stehen große Leute wieder Bannikar und die Leute dafür.

00:23:31: Und das ist im interreligiösen Gespräch eine Kostbarkeit dieses Bild zu sagen Nicht alles isst Gott Das wäre Panteismus Aber alles ist ihm Gott!

00:23:45: Das ist Panenteismus.

00:23:48: Und ich habe ein Bild von der Hildegard vom Bingendich ja sehr verehrt als Mystikerin.

00:23:54: die stellt dann da auf einem großen Bild, das sie geschaut hat und wo ein Mensch das zu zeichnen und zu malen hatte nach ihren Anweisungen.

00:24:04: Und da ist ein Rahmen und das Haupt Gottes ragt heraus was er auch schon wieder sehr viel sagt.

00:24:10: Er sagt Gott sprengt jeden Rahmen!

00:24:14: Wir können ihn mit unserem Denken nicht begreifen, nicht einfangen, nicht in unseren Denkrahmen bringen.

00:24:21: Er sprengte in den Rahmen aber... Er hat dann ein Ebenbild, in dem die ganze Schöpfung stattfindet.

00:24:29: Bei Johannes heißt es das Wort oder dann die Menschwertung und all das... ...dass Jesus wieder Kolosser Himmels sagt Das Eben Bild des Unsichtbaren Gottes ist Ein Gott der sich entzieht, schenkt sich in seiner Überfülle aber er zeigt sich in einem von uns auch unbegreiflich wie das funktionieren soll, theologisch Aber Es wird einfach erzählt dass es so ist.

00:24:55: Und dann, die Hildegard von Wingen in ihrem ähnlichen Vision zeignet an diesen feurigen Christus als riesigen Bauch.

00:25:04: Einen feurige Weltbauch und da drinnen ist dann die ganze Schöpfung.

00:25:09: Die Stürme und die Sterne und so... ...und in der Mitte der Mensch wie den Pfister Michelangelo gezeichnet hätte im Rat drin.

00:25:21: Das ist eine Darstellung dessen was die Theologie heute Fortlaufende Schöpfung, immer stattfindete Schöpfungen nennt.

00:25:30: Kreatio Continua.

00:25:33: und wir würden so muss man logischerweise dann sagen nicht hier sitzen in diesem wunderschönen Raum und unser Gespräch führen wären wir nicht allem von innen her durch Gott ihm da sein erhalten von dem ich fest überzeugt bin wie es im heißt dass er auch in uns gegenwärtig ist.

00:25:55: Und das zu erkennen, glaube ich ist schon eine spirituelle Meisterleistung die ein Mensch im Laufe seines Lebens vollbringen kann.

00:26:05: Selbst der ganz alte konservative Kategismus hat dann gelehrt wozu es nicht auf Erden um Gott zu erkennen.

00:26:11: Die hatten natürlich den Schulbuch Gott gemeint oder dem biblischen Gott.

00:26:17: aber vielleicht könnte man an dieser Stelle Gott zu erkennen auch sagen für den wir keinen Namen haben.

00:26:26: Der namenlose Gott, wie der Paulus den Leuten im Ariobar gesagt ihr verehrt einen Gott, den er nicht kennt und vielleicht haben wir alle auch ein ganzes Leben lang genau darum zu ringen, zu erahnen wer ist dieser namenloße Gott, der in uns sein Anwesen hat?

00:26:46: Und ich glaube anwesen ist ein gutes deutsches Wort.

00:26:52: Ich finde dieses Bild In Gottwohnen noch immer ein wirklich schönes Monikerenz.

00:27:00: Wenn ich das richtig verstanden habe, hat gesagt auf die Frage ob Christen besser sterben als nicht Christen?

00:27:11: Hat die Antwort gegeben.

00:27:12: wenn sie Gott erfahren haben also es ging um die Erfahrung wobei in Gottwohne ist nochmal breiter würde ich denken

00:27:23: ja Wahrscheinlich den Tiere ich zunehmend auch dazu, dass jeder seinen eigenen Tod hat.

00:27:34: Mal wildgezitiert, Stundengebiet.

00:27:39: Stundenbuch wo er dann sagt oh Herr gibt jedem seinen eigenen Tot?

00:27:44: Den großen Tod denn wir ihn uns tragen.

00:27:48: und ich lese dann auch sehr gerne das Buch der Schweizer Psychotherativenpsychologinnen und Onkologen, Monika Renz über das hinübergehen.

00:28:01: Was mich da sehr beeindruckt ist dass sowohl das Ankommen in dieser Welt wie das Verlassen dieser Welt zwei Spiegel gleiche Vorgänge sind wo wir aus einem Zustand kommen wenn wir geboren werden in den Mutterschuss implementiert werden Sagt sie mit Cedric Jung, aber auch als gläubige Theologin.

00:28:25: Da kommen wir aus einem paradiesischen Zustand... ...mit einer Bewusstsein das noch nicht dual ist.

00:28:31: Das kann man gut verstehen wo ich sage hier bin ich und dort bist du.

00:28:35: Ja?

00:28:36: Das ist dual!

00:28:37: Während des Nicht-Duales vor Duale Paradiesische Bewusstseins eine qualitative Erfahrung des Eins Seins mit allem.

00:28:49: Ja, das Oneings.

00:28:53: Und dasselbe ist dann am Ende des Lebens wo man... Sie sagt immer so es ist so ein Hin und Her Pendeln bei vielen der Tausend Fälle die sie da in ihrer Onkologie auch begleitet hat und dann ein schönes Buch geschrieben hat eben hinüber gehen.

00:29:10: Man geht hinüber kommt aber wieder zurück geht wieder hinüber.

00:29:14: ich habe das beim meinem Vater mitgekriegt.

00:29:15: er war hier im Tag Herzklinik gestorben, in Wien war gar nicht all sixty-fünf schwerer Herzinfarkt gewesen und dann war er gestorbt.

00:29:24: Dann hat man ihn reanimiert ja immer wieder reanimieren bis er uns dann endlich an Sterbebett werden gesagt hat also wenn ich wieder hinübergegangen bin lasst mich doch sein Ich wollte gar nicht mehr zurückkehren.

00:29:40: Also das war für mich eine riesige Last aus dem Licht noch einmal zurückzukehren.

00:29:47: Und so habe ich jetzt zunehmend auch die Zuversicht, dass nicht nur die, die tief im Gott verankert sind in diesem Leben schon und sich in seiner Hand geborgen fühlen, diese Geborgenheit in das Sterben mitnehmen sowie Das heißt nicht, dass sie dann keine Todesangst haben die Frommen.

00:30:11: Wenn ich an Jesus am Kreuz schaue, wenn ich auf Jesu schau wie er im Garten Todes angsterlitten hatte Blut geschwitzt hat was medizinisch habe ich studiert auch rein physiologisch möglich ist das man so viel Angst hat dass es einen das blut aus dem poren treibt?

00:30:27: gibt's eigene medizinische Studien darüber?

00:30:31: Dann glaube ich schon dass jesus obwohl er diese wirklich extremste Angst erlitten hat.

00:30:39: Manche Leute sagen ja, er hat sie bis zum letzten alle Ängste der Welt auf sich genommen im Sterben und dann aber er trotzdem sagt bin einverstanden ich wenn du das willst Dann wirst du mich durchtragen sagt ihr auch am Hölberg angesichts des Kälcheses Leidens.

00:30:59: Ich glaube dass man da sehr viel aus diesen biblischen Erzählungen lernen kann die Angst zu verstehen und in der Angst zu bestehen.

00:31:10: Die Angst verstehe ich, weil mir etwas tiefe Angst macht zum Beispiel die Angst vor der Endlichkeit, vor dem Tod, vor den Leiden... Die Leute haben weniger Angst vor dem Tot sondern vor einem qualvollen Leiden.

00:31:27: Das ist Angst verstehen und wo sie herkommen, Monika Renz sagt eigentlich bringen wir die nicht aus dem Paradies mit, sondern sie überlagert sich.

00:31:36: Sie überlagern das Urvertrauen, dass am Grunde meiner Seele lagert, das überlagerte dann in der ersten frühen Lebensphase wenn mir die Welt aufgeht, wenn ich sozusagen unter den Baum der Erkenntnis bin und dann höre ich den Herzschlag der Mutter.

00:31:51: Das muss nach der paradiesischen Stille wie ein Getöse sein Ein bedrohliches Gestöße.

00:31:57: Und sie sagt die Angst besteht insbesondere dann darin, dass ich fürchte.

00:32:02: Das wird mir alles zu viel was ich jetzt plötlich erlebe oder wenn ich dann geboren bin abgenabelt vom Mutterschoß und nicht mehr versorgt.

00:32:10: es wird nur zu wenig.

00:32:12: Und es ist sehr spannend das alle diese Ängste im Laufe des Lebens neue Gesichter bekommen.

00:32:17: Ich habe das mir sehr plastisch vorstellen können nachher als die vielen Schutzsuchern über die Autobahn von Keller, die nach Österreich gekommen sind.

00:32:28: Da habe ich sogar, als es die Bilder sah in mir die Frage aufkommen gesehen.

00:32:34: Wieso ist das nicht zu viel?

00:32:35: Wenn so viele auf einmal kommen!

00:32:37: Es ist genau die Uhrangst, die ein neues Gesicht bekommt in der Gestalt dieser schutzsuchenden Menschen.

00:32:45: und dann höre ich ja auch heute wieder in der Europa-Debatte bei uns im Parlament gerade wieder also um die neuen Migrationsregeln der Europäischen Union geht.

00:32:54: und ich bin der Meinung dass man wirklich gegen die illegale Migration antreten muss, um der legalen Migration, der wirklich viel Schutz suchen, Migration mehr Raum zu schaffen.

00:33:09: Dann sagten aber viele... Wenn soviel in unseren Sozialstaat einwandern haben wir dann nicht zu wenig also zu viel zu wenig als diese zwei Variationen der Uhrangst.

00:33:22: und wie kann ich das bestehen?

00:33:25: Und Monika Renz sagt Es ist gut, wenn du inmitten der Angst so etwas erleben kannst wie eine Rückbindung.

00:33:33: Jetzt kann man ja lateinisch schön spielen mit dem Wort Religare oder religare oder relegare.

00:33:40: Gibt da drei Möglichkeiten das Wort Religion zu erklären?

00:33:43: Ich liebe am meisten das Religare zurückbinden und bin da völlig eins mit dem Spülduellen Meister, den Richard Rohr aus New Mexico und Franziskana, der ich unglaublich schätze.

00:33:58: Der sagt dann nachher es geht letztlich im ganzen Leben in der Religion um Connectedness also um Rückbindung, um Verbundenheit oder wie Thomas Mörten ist, dann sagt One-Ink eins werden.

00:34:17: Deswegen konnte ja auch der Ritradrohr, was mich sehr erleichtert persönlich sagen.

00:34:23: It is not necessary to be perfect but to be connected.

00:34:30: Also du musst nicht moralisch perfekt sein in deinem Leben aber es ist wichtig dass du in deiner moralischen Imperfektheit rückgebunden bist und vertraust.

00:34:42: Ritadrohr ist Franziskala.

00:34:44: Ich habe früher relativ viel Zeit in Assisi gebracht auf den Spuren von Franz von Assisi und vielleicht war das nur meine damalige Wahrnehmung, weil ich dort gestanden bin.

00:34:58: Aber ich bin sozusagen in dieser Einsiedelei gesessen, wo Franziskus meditiert hat und gebetet hat und ich war dort, wo er die Stigma da halten hat und alle täuschten mich... Der Gedanke oder war Franziskus wirklich auch ein Suchender, der damit gerungen hat?

00:35:16: Also er hatte Zweifel gehabt.

00:35:19: Ist das nur meine Wahrnehmung?

00:35:21: oder war er wirklich jemanden, der da mitgerungen

00:35:23: hat?".

00:35:26: Also wenn wir grundsätzlich einmal einverstanden sind mit der Formulierung Es ist unmöglich Gott zu begreifen.

00:35:35: Dann ist Glauben immer ein Prozess des sich annäherndes, oder noch mehr des Ergriffenwerdens, das sich beschenken lassen.

00:35:48: Und gerade bei großen Heiligen, ich glaube die Witter des Franziskos nicht so sehr studiert aber die Theresa von Avila, die Theresa vom Calcutta der Johannes von Kreuz einer der großen spanischen Mystiker.

00:36:01: Die kannten auch die Erfahrung der dunklen Nacht und es gibt in den Schriften der Theresa von Calcutter Texte, wo sie auch am Ende ihres Lebens fast verzweifelt schreit.

00:36:17: Dass sie nicht mehr glauben kann und dass ihr Gott abhanden gekommen zu sein scheint.

00:36:25: Aber das ist möglicherweise auch sagt sie dann selber Als es wieder durch war, rückblickend eine Art wie Gott mich schuld Wie Gott mich vertrauen lehrt Auch ihm nichts sehen In der Wolke das Nichtsehen sagen, dann Mörden und all dieses Not-Knowing.

00:36:48: Das ist eine sehr wichtige Formel der Mystik, dass man weiß und zugleich nicht weiß.

00:36:56: Dass man erkennt und zugleicht nicht erkennt.

00:36:59: Ich kann mich gut erinnern, war einmal als Dekan eingeladen bei Hundertsechzig Maturantinnen da im Radiokulturhaus und ich kam zu spät wegen einer Sitzung in der Universität.

00:37:12: dann die erste Frage einer taffen Studentin sagt, wozu brauchen sie Gott?

00:37:18: Und ich denke wirklich nur kurz nach und sage Ich brauche ihn nicht.

00:37:23: Er ist zu nichts zu gebrauchen und das ist die Warnung davor.

00:37:29: Wozu aber heute fehlen Neigen in der Religion Gott für etwas Zu verwenden.

00:37:37: Also ein nützlicher Gott Für menschliche Anliegen auch für Macht Für Gewalt, für Krieg.

00:37:46: Wenn man heute schaut in Amerika die Rechtfertigung der Kriege in Russland oder in Amerika ist auch gegen den Iran... Man macht wieder heilige Krieger daraus!

00:37:58: Am Marketon soll das sogar sein sagt der Bit Hexetz was da im Iran stattfindet Notfall so droht ja auch Donald Trump mit einem Atombombe wenn es sein muss damit endlich das Gute mit aller Gewalt jetzt schon durchgesetzt wird.

00:38:14: Und das ist ein Missbrauch Gottes, wie es schlechter nicht sein kann!

00:38:20: Ich würde gerne nochmal zu diesem Angst und fürchte dich nicht zurück.

00:38:28: Bin ja Mediziner hat Patienten die teilweise schwere Krankheitsbilder haben.

00:38:32: wenn man da kein wirklich gutes Fundament hat ... ist es sowas von logisch, dass die Angst kommt.

00:38:40: Also das ist ja eigentlich normal.

00:38:44: Deswegen haben Sie glaube ich eh gesagt sozusagen sie... also... Das war jetzt nicht in der Angst zu verweilen aber wir kriegen die ja nicht los,... ...aber trotzdem dieses Fürchtet-Ich-Nicht,... ...das ist für mich so ein bisschen wie Geber oder das Wasser,... ...also gibt's einen Stufenplan Empfehlungen gegen die Angst?

00:39:06: Mir war immer schon wichtig!

00:39:08: Auf der einen Seite zunächst sprachlich zu sagen Angst und Furcht werden bei uns durchmischt, verwendet und nicht sauber getrennt in der Alltagssprache.

00:39:18: Aber wenn ich wissenschaftlich über Angst und Frucht arbeite, da verwende ich schon klare Definitionen.

00:39:28: Ich sage zum Beispiel die Angst sitzt im Bauch ist irrational Die Frucht sitzt dem Kopf ist rational Die Angst lässt mich flüchten, die Furcht lässt mich kämpfen.

00:39:45: Und so ist es meines Erachtens einer der Höchstleistungen eines guten therapeutischen Interventionen diese Energie der Angst in Furz zu transformieren.

00:40:01: und drum sagt ihr auch die heilige Schrift immer vor allem der Auferstandene habt keine Angst.

00:40:10: Aber das ist dieser Sprachliches tatsächlich zu unterscheiden, weil wenn Johannes Baul der Zweite seine erste Rede hält als neu gewählter Papst.

00:40:21: Dann steht er dort und mit seiner damals jugendlich donnernden Stimme sagt er, non abiate paura!

00:40:27: Habt keine Angst.

00:40:29: Und ich glaube, er meinte fürchter euch nicht.

00:40:33: Fürchter euch nichts.

00:40:35: Weil die Angst ist wirklich etwas Bösartiges.

00:40:39: Der Erwin Ringel, den ich sehr verehrt habe und mit dem mich ganz gut war auch.

00:40:45: Der sagt im presuzitalen Symptom erlebt der Mensch nur noch eng.

00:40:54: Im presuzitalen Symptome erlebt der Menschen nur noch enge.

00:40:59: Das heißt laut deines Angustia.

00:41:02: Und es ist das selbe Wort wie Angst.

00:41:06: Dieser Selbstmörder... hat dann nur noch zwei Fantasien, wenn er springt in den Tod.

00:41:13: Entweder ist das alles aus, wäre auch schon eine Lösung weil der Zustand zu Ende definitiv ist oder es kommt etwas Besseres, Paradiesisches.

00:41:23: und Ringel hat ja damit Gott sei Dank auch erreicht dass meine eigene katholische Kirche sich endlich davon abbringen ließ selbst nur nicht im heiligen Boden eines Friedrufs zu beherden Das ist jetzt dann normalfallig, aber auch schon einen Selbstmörder hier in Salzurgischen Land beerdigt.

00:41:45: Den ich persönlich gut kannte und das war eine ganz tragische Geschichte wie der sich dann erhängt hat.

00:41:52: Weil in der chinesischen Medizin geht man davon aus... Also es wird dem Organ der Niere zugeworden, wir gehen eigentlich davon aus dass jeder Mensch ängstlich ist von also da kommt man nicht aus.

00:42:05: ja insofern ist das immer ein Thema für jeden von uns.

00:42:09: Aber das könnte ja, wenn ich das richtiges deute, würde ich sie eher als eine kreative Angst bezeichnen, weil Angst ist dann eine Leserhilfe, dass etwas nicht stimmt und etwas zu beheben wäre.

00:42:22: Also das geht schon in Richtung Vorrichtung ein Thema.

00:42:26: Dann wäre es gut, denn dann hätte man ja korrektiv einen... Aber

00:42:29: solange das nicht der Fall ist, ist der Therapiebedarf extrem?

00:42:33: Natürlich!

00:42:33: Und chinesisch Chinesisch sagt man, weil wir geschwächt sind.

00:42:38: Sie ist man ängstlich und wenn man ägztlich ist, schwächt einem das?

00:42:43: Und dann gerne einen Schritt auf die Seite aber fürchtet euch nicht wie!

00:42:49: Das ist ja auch eine Frage.

00:42:51: Steig aus diesem Kreislauf der Angst, der destruktiven Angst muss ich jetzt dazu sagen.

00:42:57: Wenn man nicht eben genau diese Blugendefinitionen vornimmt Schöpferische Überlebensstrategie bezeichnet und die Angst als destruktive Energie.

00:43:10: Die ja genau, wie Sie vorher beschrieben haben diesen Teufelskreis nach unten auslöst.

00:43:18: Ich mache jetzt einen thematischen Sprung aber ich habe in der Vorbereitung gefunden dass sie zu Zeiten als Professor Stütz Direktor war von der MED-Uni Wirklich geholfen haben, den ersten Lehrstuhl für Palletivmedizin Prof.

00:43:34: Matzke zuzuimplementieren.

00:43:36: Mit dem Günter Viert und dem Institut für Ethik in der Medizin?

00:43:40: Ich weiß, dass es das Institut gibt – ich kenne die jetzige Prof.

00:43:44: Masel-Leiterin sehr gut oder sie war auch schon hier

00:43:46: glücklicherweise.

00:43:47: Können Sie das ein bisschen erzählen wie es dazu gekommen ist?

00:43:52: Ja wir haben natürlich eine kulturelle Entwicklung, die in Richtung Alternasie verläuft zurzeit Ganz generell.

00:44:05: In allen Umfragen haben wir Anhaltspunkte dafür, dass der Anteil derer die sozusagen für eine aktive Sterbehilfe ein Verständnis haben im Zunehmen begriffen ist.

00:44:18: und Wir fragen Ist das die Lösung für einen Ja wenn ich den Rilti wieder zitiere Für denn je eigenen Tod?

00:44:30: Denn ich nicht so sagen, abschneiden will vor mir ein Stück meines Vollbringens des Lebens.

00:44:39: Also gleich so auch Zürze und vorher das dem Prozess beende sondern wie kann der Mensch Unterstützung finden dass er seinen Weg zu Ende geht?

00:44:51: Und da kam mir natürlich damals von der Karitas Sozialis die Hildegard Täuschel sehr gelegen die eine Pionierin war für die Entwicklung der Hospizbewegung.

00:45:05: Und Hospiz-Bewegung heißt Balleritivmedizin, die kann man sich ohne Dien nicht vorstellen weil wir auch in den Studien gemerkt haben dass wie gesagt die Leute nicht vor dem Tod letztlich Angst haben sondern vor einem qualvollen Sterben Angst haben.

00:45:23: das ist einer der Hauptgründe

00:45:25: und da haben sie auch Studien nochmal gemacht Vorher zu

00:45:28: dem Thema.

00:45:28: Ja, da gibt es empirische Studien und ich habe viel Material in Deutschland in Österreich wo ich also empirische Forschungen gemacht habe.

00:45:37: Religion im Leben der Österreich ist eine Pfundkube dafür Und mich hat das sehr beeindruckt wie sie dann mit der Hospiz Bewegung und damit auch mit der Palliativmedizin Eine Alternative aufgedeckt hat Zu dieser alternisierenden Bewegung.

00:45:57: Und es ist ja dann auch geglückt mit der Universität, aber auch mit Hildegard Täuschel.

00:46:02: Mit kirchlichen Kreisen die Politik in Österreich lange Zeit davon zu überzeugen dass der Staat die Palliativmedizin also die Hospizbewegung fördert um diese vor sich oder voranschreitende Eutanisierung unserer Kultur zurückzuhalten.

00:46:24: und das ist sehr lange gelungen.

00:46:25: ich weiß jetzt nicht ob sie das dauerhaft aushalten lässt, weil das Sterben vollbringen setzt natürlich ein Menschenbild voraus.

00:46:35: Das meines Erachtens bei einem Teil der Bevölkerung korrodiert zurzeit also verdunstet wenn ich so will die Zahl der Menschen in meinen Studien wieder über Jahre hinweg Die sagen nein mit dem Tod ist alles aus für sie eine Kultivierung des Sterbens, die schwächere Alternative als frühzeitig das Sterben zu beenden.

00:47:09: Die aktive Sterbehilfe korreliert auch statistisch, dann stark mit der Überzeugung dass alles aus ist.

00:47:15: Dann sagt man wozu soll ich mir das antun?

00:47:18: Wozu brauche ich das?

00:47:19: Ich brauche eher einen Arzt der mir hilft meinen Sterbeprozess abzubrechen.

00:47:28: So wie man eine Schwangerschaft abbricht, bricht man auch das Sterben ab.

00:47:32: Ja ja, Sterbelschwangerschaftsunterbringung und Sterbelunterbringungen sind ja Verwandten vorgegeben.

00:47:40: Also ich glaube schon dass es dann richtig gewesen ist zu sagen wenn dann palliativ Medizin dann braucht das auch eine entsprechende medizinische Ausbildung.

00:47:51: wir brauchen dann auch hinreichend gute Palliativärzte und zwar nicht nur in den Hospizen, sondern die auch in der Lage sind wenn jemand zu Hause gepflegt werden will.

00:48:05: Dass auch Hausärzte palliative Fähigkeiten entwickeln so dass die palliatif Ausbildung in die Grundausbildung der medizinischen Ausbildungen eingehört war ein Konsens unter dem Rektorschütz und den Leuten, die das auch im Institut für Ethik und Medizin vertreten hat.

00:48:22: Günter Viert, der ja auch in der europäischen Ethikkommission war und dort genau diese Position auch stark vertreteht hat – auch in einer Kommission des Bundeskanzlersamtes, der Ethikkomission.

00:48:34: Ich glaube da ist eine sehr gute humane Arbeit geleistet worden.

00:48:39: Ob wir sie als Standard politisch erhalten können wird sich zeigen!

00:48:45: Wobei ich ein bisschen zuversichtlich sind, weil ich glaube dass die Zahl der jungen Leute auch in diesen Fragen der Weltern schauen ja anders denken als die aufgeklärten Alten.

00:48:59: Die werden in ihrer Sexualkultur wieder restriktiver, die werden achtsamer auch miteinander im Umgang.

00:49:06: Ich glaube, dass die Jungen wirklich nicht so schlecht sind wie wir Katholiken sie manchmal gerne hätten.

00:49:12: Das ist nicht der Fall!

00:49:14: Sondern ich bin zuversichtlich, dass es hier eine neue Zuneigung zu einer gediegenen Menschlichkeit geben wird.

00:49:24: Ich sage das so allgemein weil... ...ich auch hoffe, dass wir da eine Menge von Atheisten und Menschen guten Willens mitnehmen können auf diesen Weg zurück.

00:49:35: größere Vertiefung dessen, was Mensch und Welt ist.

00:49:40: Weil mein Eindruck ist das sehr viele Leute auch aus der spirituellen Szene von allen Religionen sagen es kann doch nicht sein dass ich meinen Leben in dieser Blattheit erschöpft aufzustehen zu arbeiten zu kaufen zu konsumieren aufstehen kauf und konsumiert.

00:50:01: so wieder Sigmund Baumann dann geschrieben hat statt de Karts Kokito Ercosum.

00:50:07: Ich bin, weil ich denke er dann geschrieben hatte Kokito Consumo Ercosom.

00:50:14: also weil ich konsumiere habe ich die Erfahrung dass ich bin und da sagen zunehmend viele vernünftige Leute auch Jüngere.

00:50:23: das ist mir zu wenig.

00:50:25: Das hinterlässt leere sagen auch große Philosophen heute.

00:50:31: Dann ist so schon die Kernfrage.

00:50:34: Ist es möglich durch die alten Erzählungen, zum Beispiel der Religionen oder auch manchmal durch eine arztotälische Philosophie machen?

00:50:47: Muss er nicht in jedem Fall ein gläubiger Mensch sein um ein Mensch zu sein?

00:50:52: Ja dann glaube ich dass das da starke Synergien geben wird Und die Zukunft anders aussieht, als die großen Säkularisierungsprognosen uns glaubhaft machen wollen.

00:51:07: Sie haben zu einer, ich weiß nicht ob Sie den Begriff kreiert haben oder ich habe zum ersten Mal bei Ihnen gehört, Christen, Arthisten.

00:51:15: etwas ist ein...

00:51:16: Etwas ist ein Stamm von Thomas Schallig, der meinem Freund aus Prag Der ist ein außerordentlich guter Soziologe, Psychologe und Religionsbetheroge.

00:51:27: Theologe hat auch den tempelten Preis gewonnen.

00:51:31: Wir haben eine Million Euro nicht schlecht für die Forschung.

00:51:33: Das ist genial!

00:51:35: Und Thomas Schallig sagt... Es wäre gut, während die Tschechen überzeugte Atheisten.

00:51:44: Dann hätten wir Gegner.

00:51:47: Dann hätte jemand mit dem wir streiten können.

00:51:50: Aber leider ... haben sie sich entschieden, nicht mehr überzeugte Glauben der Atheisten zu sein, sondern sie.

00:52:00: irgendetwas wird es schon geben.

00:52:03: Aber dieses Irgendetwas hat mit ihrem realen bürgerlichen alltäglichen Leben so gut wie nichts zu tun.

00:52:11: und diese Formel die wir auch in einer Studie drinnen haben... Es ist ja eigentlich Das Konzept des sogenannten Theismus.

00:52:21: Also nicht das Theismus eines engagierten Gottes einer Welt gegenüber, eine Leidenschaft gegenüber der Welt hat wie Joel zwei-achtzendmal schrackt sondern es ist ein Gott der vielleicht wieder Leibniz sagt einen Urmacher waren.

00:52:34: Ein guter Urmachersjahr, die Welt ganz ordentlich.

00:52:37: Erzeugte dieses Aurologio und haben sie aufgezogen.

00:52:40: jetzt läuft sie ab bis zum Ende und hat sich zurückgezogen.

00:52:46: keine Gegenwart Gottes in der Geschichte, keine Offenbarung.

00:52:50: Keine Menschwertungen auch kein Christendom.

00:52:52: das braucht es alles nicht.

00:52:54: Das ist das war einmal in Zürich in der Freimarer Loge dort eingeladen was sehr spannend.

00:53:00: die sind fremder als wir christen alle zusammen was sie alles glauben.

00:53:05: Ich habe mich gefragt, ob ich glaube, dass Gott persönlich ist.

00:53:09: Weil das glauben natürlich die Freimauer eben nicht.

00:53:11: Sondern die sagen etwas.

00:53:13: Etwas grosses.

00:53:15: Der Maurer-Gott, der Freimarer-God.

00:53:19: Wenn ich mich schon als Person verstehe, dann wird vielleicht Gott mehr sein als ich also mehr als Person.

00:53:25: Das ist das was ich in Verbindung bringe.

00:53:29: Aber die Freiemaurers haben auch... Gott ist der Weltbaumeister.

00:53:34: Und um haben Sie ja in Ihren Symbolen auch alle Instrumente des Bauens drinnen, den Zirkel und das Dreiehen... Das sagen die Leute heute mehrheitlich im einen Umfragen.

00:53:47: wenn man sie nach dem Gottesbild fragt was sehr schwierig ist dann sagen sie persönlicher Gott kann ich mir nicht vorstellen aber irgendetwas muss es ja doch geben weil sonst gäbe es die Welt nicht.

00:54:01: irgend, jemand muss die Welt erschaffen haben.

00:54:05: Und das nennt dann eben Thomas Schallig diesen völlig gefahrlosen Etwasismus.

00:54:13: Gibt auch im Englischen den Begriff der Nonz also der Nicht-Glauben steht natürlich fachlich wenn man einen Fachbegriff haben will religiöse Indifferenz oder wie das ein Ostdeutscher Bischof Amal sehr weise formuliert hat, feige glaube ich.

00:54:31: Die haben vergessen dass sie Gott's vergessen haben die Ostdeutchen also Gott ist völlig abhanden gekommen.

00:54:38: wie der Friedrich hergeschrieben hat in einer Zukunftsmann der Achte Dager sagt Ist ihnen abhandengekommen mit der Apfel aus einem löcheren Sack?

00:54:49: Aber ein Diskurs mit einer Gruppe von diesen Menschen wäre dann anders als ein interreligiöser Dialog, wo Christ mit einem, dem auch immer Vertreter in eine andere Religion trifft und dann sowieso auf Augenhöhe aber respektvoll zuhörend.

00:55:06: Ja!

00:55:06: Und da bin ich einfach jetzt stolz das große Konzil vom zweiten Vatikan im Frage der Begegnung der Religionen, da sind wir federführend gewesen mit Kardinal König von uns vom Wien aus.

00:55:20: Dass wir sagen nein, also das steckt in allen Religionen eine wirkliche heilige Dynamik drinnen ja die Suche nach der einen Wahrheit die wir nie ganz haben wollen wenn wir sagen Jesus ist die Wahrheit der Weg und das Leben.

00:55:38: Das gibt uns schon Orientierung es hilft uns Christen sehr.

00:55:43: Aber wir können wirklich davon ausgehen, dass Gott an jeden Menschen Interesse hat und sich jedem Menschen wenn er ein Suchender ist in irgendeiner Weise etwas von dieser Wahrheit zeigt die er selber entfüller ist.

00:56:03: Und so ist ja auch die Theologie sehr bescheiden geworden und sagt Wir haben etwas von der Wahrheit aber wir besitzen sie nicht als Buch, dass wir dann irgendwo hineinstellen und sagen da steht jetzt die ganze Wahrheit des Glaubens drinnen weil Gott wieder Johannes sagt immer größer ist als unser Herz.

00:56:23: Immer!

00:56:24: Es gibt so eine... Ich erzähle dir öfter die Geschichte weil mich hat die berührt.

00:56:30: Wir haben in Österreich den Terriware der Mönch Band des Elevanzas Und er hat in dem Vorlesungsblock mit Professor Fiegel über interreligiösem Dialog halt auch vorgetragen.

00:56:42: und in einem Podcast mit uns hat er über interreligiösen Dialog auf die Frage, was für ihn ein guter interreliöser Dialog wäre.

00:56:50: Erst deine Geschichte erzählt eine schöne aber die Essenz war wenn du... Wenn ich jetzt mir den Buddhisten oder aus dem Judentum oder Islam wie auch immer, wenn zwei verschiedene Religionsvertreter sich treffen und einen guten interreligiosen Dialog führen dann sollte die eine Person die andere sozusagen, fast schon dazu ermutigen in seiner Religion tiefer zu gehen.

00:57:15: Genau!

00:57:16: Und wie schön ist das?

00:57:18: Das ist genau meine Position.

00:57:20: Ich sage auch wenn ich mit einem interessierten Konfuzianer rede, wie ich das in Kinder oft gemacht habe und versucht habe dann lerne ich an seinem Beispiel meine eigene Religion tiefert zu verstehen.

00:57:34: Das ist der Schlüssel.

00:57:37: Und wir sagen ja übrigens auch bei den Schattenseiten der Religion, von denen wir gesprochen haben dass sie sehr oft missbraucht werden können.

00:57:46: Dass ich nicht hergehe und sage einem Moslem-Missbrauch den Koran nicht sondern sage setz dich hin mach das wie ich.

00:57:55: und stell dir die Frage wo haben wir die Christen im Laufe der Geschichte Gott in Misskritik gebracht?

00:58:02: Für immer sofort eine dreißigjährige Krieg ein.

00:58:05: Wir haben in Europa gemordet, geschendet aber alles im Namen Gottes.

00:58:12: Und das ist unser Versagen gewesen des Christentums wo immer Gott für Gewalt gestanden ist auch bei den Kreuzzügen und Hexen verfolgt.

00:58:22: man kennt diese Dunkelgeschichte sehr gut im Christentum.

00:58:26: Aber wir müssen das selber aufarbeiten und wir können so sagen ich kann dem russischen Patriarchen nichts sagen, bekehrt dich.

00:58:37: Bekehrt ich?

00:58:38: Geht's immer eine gute Ein guter Zurufe weil das ist in der Bibel drinnen.

00:58:42: ja also bekären kann er sich schon.

00:58:43: aber sag' ich grab tiefer sage ich verstehst du schon alles was deine Tradition zu diesem Thema wirklich sagt?

00:58:51: kannst du wirklich sagen wir führen heiligen Krieg?

00:58:55: wenn du am morgen in der Bergpredigt liest selig die Friedenstiften.

00:59:00: selig keine Gewalt anwenden.

00:59:02: Der Patriarch musste doch sofort nach dem Gottesdienst in sein Büro eilen, das rote Telefon ergreifen und sagen Hallo Bruder Vladimir!

00:59:11: Ich habe gerade gehört in der Lesung Friedenstiften.

00:59:16: Mach Frieden!

00:59:17: Mach Friede in der Ukraine!

00:59:19: Hör auf mit der Gewalt müsste er sagen und tut er nicht weil er so viele Interessen hat.

00:59:24: Er möchte die Ukraine zurück damit zweiundvierzig Millionen Kirchen Mitglieder.

00:59:31: Ich glaube, es war nicht Christendom, sondern Religion ist Teil des Problems und Teil der Lösungen.

00:59:36: Genau!

00:59:37: Das ist diese Formel.

00:59:38: Das stammt von Papst Franziskus, den ich sehr verehre... Ja er sagt in Irak glaube ich hatte das irgendwo gesagt Wir sollen nichts vergessen dass eben die Religionen oft ein Teil des Probleme sind Und sie wird dann ein Teil des Problems – darauf hat sich auch der neue Papst Leo XIV konzentriert, wenn Religion den Krieg statt dem Frieden fördert.

01:00:06: Die Aufrüstung fördert statt die Abrüstung.

01:00:09: Die Waffen fördern statt den Dialog fördert eine totale Unterwerfung unterstützt, statt einen gerechten Frieden zu verlangen.

01:00:20: Rechtgerichter Friede kann dann schon auch damit einhergehen, dass man einem angegriffenen Land unterstützt seine eigene Würde zu bewahren.

01:00:29: Sagen wir meine jungen Ukrainerinnen das sie sagen Wir müssen kämpfen weil sonst haben wir auf dem Maidan wo sie um ihre Freiheit im russischen Raum damals nach Sowjetunion gekämpft haben und haben wir umsonst gekämft.

01:00:45: die wollen Ein freies Land sein.

01:00:47: Sie wollen nicht ein Land, wo es aber allen die Verhältnisse gibt in der

01:00:51: Ukraine.".

01:00:52: Und das führten sie sofort.

01:00:54: und wie es jetzt im Donbass zugeht schon in der Zwischenzeit ist ja jede Freiheit weg.

01:00:59: Das ist ja gleichgeschaltet mit der Unfreiheit, die auch in Russland heute gang und gäbe ist.

01:01:06: Wir leben in einer taumenden Welt.

01:01:08: dieses Zitat haben wir wirklich während dieser online Konferenz.

01:01:15: Ja, das hat mich sehr beeindruckt damals.

01:01:18: McCormick ist ein Franco-Canadier, ein Philosoph der im Institut International Philosophie in Paris lehrt und er war der einzige der noch reden konnte weil dann am vierundzwanzigsten Februar, Zwei-Tonzwanziger Krieg der Einmarsch der Russen von Weiß-Hochsland her Richtung Kiew stattgefunden hat.

01:01:38: Und ich habe mir aus seinem Vortrag eben diese eine Aussage gemerkt, we are living in a tumbling world.

01:01:48: Wir leben in einer taumelnden Welt und jeder der heute Nachrichten liest weiß dass es zu viele Kriege gibt das wir einen extremen Klimanotstand haben.

01:01:59: bei allen Leugnern die dann sagen ja Menschen gemacht ist nichts dabei.

01:02:04: das der normale Gang der Dinge.

01:02:07: Wir werden wieder eine Eiszeit kriegen, wir mal kurz im Mittelalter.

01:02:10: Die wissen das alles genau und merken nicht dass das System des Weltklima sich irreversiblen Kipppunkten annähert wie dieses IPCC der UNO sagt, dieses Intergovernental Panel of Climate Change von den Vereinen Nationen gibt jedes zweite Jahr tolle Berichte heraus und die sagen eben wir sind knapp daran Dass der Golfstrom sich zu schnell erwärmt, dass die Eiskappen abschmelzen.

01:02:39: Dass die Regenwälder zerstört werden.

01:02:41: und wenn wir das nicht behindern dann verliern wir jede Gestaltungsfähigkeit des Klimas weil dann für selbstständig Sicht der Klima Notstand.

01:02:53: Und dann haben wir natürlich diese unglaubliche Herausforderung der Migration.

01:02:59: Wir in Europa sind ja relativ naiv rechtsgerichteten Parteien, die dann eher sagen schick doch die alle zurück.

01:03:08: Während jeder Wirtschaft der Händeringen sagt Gottes Willen wir in Deutschland brauchen jährlich zweihunderttausend Fachkräfte weil und das sieht fast jeder wie eine Geburtenrate haben.

01:03:25: Die so klein ist dass wir ja angewiesen sind, dass wir Menschen anziehen nach Europa zu kommen.

01:03:33: Und das kommt natürlich dann und fällt auf einen Boden, wo Leute in Kriegen sind.

01:03:39: Wo sie Naturkatastrophen erleben, wo man nicht mehr leben kann.

01:03:43: Wo Sie auch in hoffnungsloser Armut leben.

01:03:47: Was ich für sehr wichtig halte Auch diesen Grund deutlich zu benennen.

01:03:53: Wir sammeln dann in unseren oberflächlichen politischen Diskursnehmer Ah!

01:03:57: Das sind Wirtschaftsflüchtlinge Die wollen nur besseres Leben.

01:04:01: Und dann habe ich einen Studenten aus Nigeria, der ... hab' ich im Seminar verwendet.

01:04:08: Ich sag nicht Wirtschaftflüchtlinge!

01:04:09: Ich sage Armuts-Flüchtlinge.

01:04:11: Er sagt ja, nein auch noch nicht Armuts.

01:04:13: Flüchtlinger ist das beste Begriff.

01:04:15: Sag lieber Hoffnungsflüchtlingen weil mein Bruder zehn Kinder Frau muss für den ganzen Klang sorgen?

01:04:24: Da hat jetzt keine Arbeit.

01:04:26: Aber jetzt, wo er die Arbeit verloren hat, schickt er noch nicht einen der Jungen nach Europa um dort Geld zu verdienen und zwei Drittel des Geldes, also Verdienenden nach Hause zu schicken.

01:04:38: Wir merken ja nicht wie das Geld, dass wir den Schutzsuchern geben eine... eine Wiedergutmachung der Entwicklungszusammenarbeit, die wir nicht leisten.

01:04:47: Eigentlich müssten wir ja null Komma sieben Prozent in den Entwicklungs- zusammen Arbeit stecken tun wir auch nicht.

01:04:53: jetzt kommen Sie zu uns und holen sich halt das Geld auf diesem Umwegenweißel.

01:04:57: Dieser jungen Student sagt dann Der flieht erst wenn er weiß Er ist in zehn Jahren noch ohne Arbeit.

01:05:05: Dann hat er keine Hoffnung mehr Und dann wird er einen schicken oder er selber zum hoffnungsflüchtling werden.

01:05:13: Und ich finde das einen sehr, sehr guten Begriff diesen Hoffnungspflüchtling.

01:05:18: und da gibt es eben diese vielen Gründe warum die Menschen Schutz zu uns kommen.

01:05:23: Also auf der einen Seite ziehen wir an, auf der anderen Seite trennt es diese Leute her ja nicht nur von Afrika so nach Ostasien, Bangladesch und wo sie auch alle hergekommen sind, diese Boots-Flüchtlinge damals.

01:05:36: Ich glaube dass wir eine taubelte Welt sind und alle Menschen gut willens.

01:05:43: Schon ist meine Übersäugung, dass Kapital haben jetzt in diese Welt nicht Hoffnungslosigkeit hineinzusingen und Angst zu machen der taubelnden Welt, sondern zu sagen nein halten wir alle Menschen guten Willens zusammen.

01:05:57: Und machen wir eine Politik des Vertrauens die den Frieden fördert, die Kriege beendet, die Aufrüstung zurückfährt wieder auf ein vernünftiges Marsch der Verteidigung das wir das Klima anders behandeln und dass wir mit der Migration, mit einem offenen Versier umgehen und das Richtige tun.

01:06:16: Jetzt sind Sie ja schon – ich weiß wann sie geboren sind weil es im Wikipedia steht – Sie könnten sich ja schon längst zurücklegen und zu den Urwerbern genießen Ihres Lebens aber nein!

01:06:28: Also erstens finde ich interessant diese verschiedenen Studierenden was die alles für spannende Informationen liefern Aber dass sie sich das noch so involvieren.

01:06:40: Und der zweite Punkt, den ich zuhause schön finde... Ich habe noch nie sowieso dieses fünfzig Euro Sparschwein-Jamann geht aber Sie jammern ja auch nicht!

01:06:49: Wie schön ist das?

01:06:52: Wie man es

01:06:52: schafft?!

01:06:53: Nein, wie schön das ist!

01:06:54: Also,

01:06:56: da bin ich ein brutaler Organisationsentwickler.

01:06:59: Ich habe lange Jahre in Freißingit, Bischofskonferenz und eine Einrichtung.

01:07:11: Ich habe dann immer drei Einheiten von Organisationsentwicklern mitgekriegt und weiß jetzt, was in der Organisationswissenschaft für Gutes Leiten erforderlich ist.

01:07:20: Und die sagen einhellig!

01:07:23: Die schlechteste Voraussetzung für eine gute Entwicklung einer Welt oder einer Organisation negative Organisationsenergie nennen Sie das.

01:07:35: Du kannst nur sagen, okay wir setzen uns ziel und machen Schritte.

01:07:40: und wir machen jetzt kleine Schritte die wir schaffen ohne zu jammern aber mit Investitionen.

01:07:46: Und das ist der Grund warum ich auch in der Kirche sage Leute Wir brauchen eine sehr hoffnungszuversichtliche Pastoralkultur und wir müssen das Jammern aufhören.

01:07:58: Also sagt zum Beispiel auch, es ist völlig absurd jetzt zu sagen, weil wieder so viele aus der Kirche ausgetreten sind.

01:08:04: Das ist ja einer der Anlässe wo wir öffentlich dann Jammern

01:08:09: auch mit ihm...

01:08:09: So ist das!

01:08:10: Das wollte ich gerade erklären.

01:08:11: Ich sage Wir nehmen da einen historischen Maßstab und beurteilen damit die Gegenwand.

01:08:16: Ja, das ist schon klar.

01:08:17: Kaiserin Marie Thérésia hat entdeckt, dass der gemeine Mann, so wie sie ihn nennen in dem Gesetz Am Sonntag zwar in die Kirche geht, aber vor der Predigt gleich wieder ins Fürthaus sehen.

01:08:26: Was macht sie?

01:08:28: Die Oberseele sogar in Österreichs... Sie sperrt die Wirtshäuser zu!

01:08:32: Ja da mussten wir Leute nach und können vielleicht hundertprozent ansetzen Und diese Zeit ist vorbei und jetzt gehen halt das über hundert prozent runter.

01:08:40: Und dann sage ich nein, das ist normal.

01:08:42: Wir nähern uns vielleicht sogar den biblischen Normalfall.

01:08:45: Ich wünsche mir nicht dass wir eine Sekte werden Aber wir können wie eine Gastfreundliche Herberge, eine sehr qualitativ starke Bewegung in dieser heutigen Welt sein.

01:08:58: Und man hört uns... Man hört den Papst heute!

01:09:02: Man hat noch nie so wie unter Franziskus oder... Schau'n Johannes Paul II war ein sehr politischer Papst, man hört auf deren Stimmen und wenn der etwas anderes sagt als der G-Devents oder der Donald Trump oder der Weiss Gottseuer Dann kriegen sie einen Konflikthalter mit dem Papst, wo immer der Papst besser aussteigt als diejenigen, die mit ihm den Konflik suchen.

01:09:26: Und das ist meines Erachtens ein gutes Zeichen, dass es sich lohnt für die Christen oder jetzt sage ich wieder ökumenisch große Religion und für alle Menschen guten Willes, dass er sich lohnen nicht die Hoffnungslosigkeit der Welt zu verdoppeln sondern in diese Welt Hoffnung hineinzusingen dann probiert zu sagen, Hoffnungspartisanen zu sein.

01:09:52: Aber da hat mich jemand gemacht und gesagt das ist zu militaristisch.

01:09:55: also ich habe mich bekehrt, lass mir doch was Sprachliches doch sagen, obwohl ich die Sprache ja sehr liebe und um viel kreativ damit zu arbeiten gewohnt bin.

01:10:06: Und da habe ich heute Hoffnungshebammen.

01:10:11: Die Hoffnung zur Welt bringen, das ist dieses Zur-Weltbringen finde ich so toll bei den Begriff der Hebamme.

01:10:17: Und es ist in der Tat nicht militaristisch.

01:10:21: Und Hebammen sind ja oft – ich will jetzt nicht sagen mystische Menschen aber die sind so nah am Leben und Tod, dass man sieht so viel als Hebamma, also es würde gut für den Begriff auch passen.

01:10:34: Noch einmal auf das Nichtjammern weil Etliche oder die Videos, die ich mir anschauen konnte, angehört.

01:10:45: Ich würde sogar behaupten, dass sie nicht nur verbal nicht jammern sondern auch gedanklich nicht verzagen.

01:10:52: Da ist immer die Geisteshaltung proaktiv.

01:10:57: Es gibt keine Wirklichkeit, keine Entwicklung, die nur Schatten hat.

01:11:03: Könnte gar keinen Schatten haben wenn es nicht das Licht wäre.

01:11:06: Und ich habe mir angewohnt, zum Beispiel

01:11:09: in den... Und umgekehrt aber auch ohne Licht keinen Schatten?

01:11:12: Umgekehrte.

01:11:12: Beides ja!

01:11:13: Das ist jenen Jank.

01:11:15: Also das chinesische Doppel.

01:11:17: Das ist Nikolaus Cusanus.

01:11:18: Es sind immer die Koinzidenzer Oppositorum.

01:11:21: Es ist immer beides das Gegenteilige und das macht die Kreativität aus.

01:11:25: wenn du keinen negativen oder positiven Pol hast, dann hast du kein Licht.

01:11:30: Geht auch nicht.

01:11:32: Da habe ich schon mir zur Gewohnheit gemacht in den letzten Jahren.

01:11:35: Ich war früher ein Zyniker, aber jetzt das habe ich aufgehört weil es nichts bringt.

01:11:39: dann habe ich gelernt Leute wo ich Probleme habe damit und die mich auch geschadet haben Dann sage ich okay Das merke ich da habe ich ein dunkles Gefühl über sie Menschen.

01:11:53: Aber dass nehme ich jetzt zu Anlass bei genau diesen Menschen das Gute zu suchen Weil ich sage Der hatte etwas Gutes, auch in sich.

01:12:03: Also zum Beispiel... also ich hatte Streit mit dem Kanal von Köln, der hat mir mal Redeverbot gegeben wegen irgendeiner Untersuchung im Passau über einen Bischof, der wirklich nicht die eleganteste Lösung war für dieses Juwel.

01:12:16: und dann bin ich hingeflohen

01:12:18: und dann

01:12:19: kannte ich den ganz gut und habe mit ihm auch ordentlich gestritten.

01:12:22: Ich hatte einen validablen Konflikt mit dem Und dann war ich wieder mal in Köln.

01:12:28: Ich habe den Konflikt gut ausgestanden, wir haben uns wirklich die Wahrheit gesagt, er hat das zurückgenommen und dann treffe ich ihn bei einem anderen Kurs, gehe um halb sechs in der Früh muss man sich vorstellen vom Maternershaus im Kölner ein schönes Bildungshaus der Ärztöße Kölngicht zum Hauptbahnhof.

01:12:44: wer kommt mir um halbs sechs entgegen?

01:12:47: gebolgt?

01:12:48: Der Kardinalmeister!

01:12:50: Und ich begrüße natürlich und erkennt mich auch sofort, dass ich Eminenz Sobald er früh war, machen sie das.

01:12:57: Ja ich gehe in die ebige Anbetung jeden Morgen so lange ich kann.

01:13:01: Das habe ich ja keinerlei.

01:13:03: Wir hatten manches Gefecht.

01:13:07: Aber jetzt ehrlich gesagt ist noch was Dunkeles zwischen uns und dann sagt er – und mich freut das immer noch daran, dass es gesagt hat – das ist Größe.

01:13:18: Er sagt alles vergeben und vergessen!

01:13:22: und das ist eine starke Meldung gewesen für mich.

01:13:25: Und bestärkt mich auch in meiner Entscheidung zu sagen, da ist was Dunkeles aber es gibt auch etwas andere.

01:13:31: Da ist aus Dunklen.

01:13:32: natürlich Leiden unsere Kirchen durch dieses Ende der konstantinischen Ära weil wir uns ja gut eingerichtet haben finanziell personell in diese guten Zeiten wo er in der Übergangszeit viele Atheisten das den Kirchenbetrieb gezahlt haben oder wenig gläubige Menschen den Kervenbetrieb geteilt haben, das geht zu Ende.

01:13:53: Das ist schmerzlich dass etwas zu Ende geht.

01:13:57: natürlich aber in dieser Zeit des vermeintlichen Niedergangs habe ich schon voll angefangen zu sagen die Kirche isst in einer Krise, Krise heißt aber nicht Untergang sondern Übergang.

01:14:11: und habe dann formuliert es ist klug nicht ein Untergang zu verwalten sondern den Überganken zu gestalten.

01:14:20: Also wirklich zuversichtlich wieder kreativ zu intervenieren und so sagen, da kommt eine neue Gestalter Kirche auf uns zu die ist wenn sie sich am Evangelium orientiert nicht schwächer aber anders.

01:14:36: Und das macht mir Zuversicht dass etwas schon mitten unter uns im Wachsen ist und ich entdecke das in vielen konkreten Fahrgemeinden Die eine erstaunliche und völlig gegenläufige Vitalität aufweisen, dann sage ich was macht ihr da eigentlich?

01:14:54: Dann sagen sie bei uns engagieren sich so viele und ich war in Köln in einer Pfarrgemeinde eingeladen zu einem Ehrenamtstag.

01:15:01: Ich denke so aus meinen Verhältnissen die ich kannte ja da werden es so dreißig vierzig ehrenamtliche zusammen sein.

01:15:07: Vierhundert Leute waren in dieser großen Pfarr Gemeinde zusammen.

01:15:12: Das ist Leben das ist Lebendigkeit.

01:15:14: Da waren auch junge leute drunter dass auch junge Leute heute wieder etwas am guten Projekten der Kirchen zugunsten dieser Taumel im Welt mitzutragen bereit sind.

01:15:28: Und die muss man finden!

01:15:29: Ich habe einmal einen Vergleich gefunden, der mir natürlich in der Zwischenzeit selber gefällt.

01:15:34: Darum erzähle ich Ihnen den jetzt.

01:15:35: Weil ich sage diese jungen Leute... Nein, ich beginne noch mal ein bisschen eine Stufe früher.

01:15:43: Wenn Gott der Herr seiner Kirche ist dann Ist da durchaus auch interessiert, dass es morgen bei uns noch lebendige Gemeinden des Evangeliums gibt.

01:15:52: Das heißt – das frauen mich ja viele – wo bleiben dann die Jungen?

01:15:56: Ich bin ganz überzeugt, dass Gott auch junge Menschen heute schon berufen hat und sie sind jetzt so etwas diese jungen Leute wie Trüffel im Eichenwald versteckten, verborgen.

01:16:13: Und was wir lernen müssen ist So etwas zu werden wie Trüffel-Schweine, pastorale Trüppelschweine.

01:16:22: Diese kostbaren Berufungen die Gott seiner Kirche schenkt so entdecken die Menschen zu begleiten dass sie selber dann in der letzten Einsamkeit ihres Lebens vor Gott hintreten und sagen also welchen Part in der Symphonie deiner Welt hast du mir meinem Leben oder vielleicht sogar in dieser Bewegung die Jesus angezettelt hat?

01:16:44: anvertraut.

01:16:45: Was mutest du mir zu?

01:16:47: Und vielleicht sagt dann jemand von zwanzig, die wir fragen einer... Ich bin bereit!

01:16:52: Dann haben wir von hundert zehn.

01:16:55: Ja und dann haben wir genau die Zahl, die Wir brauchen um morgen eine qualitativ starke Kirche zu sein.

01:17:01: Wir werden keine kein Großunternehmen Morgens sein, aber wir werden eine starke lebendige offene gasfreundliche Kirche sein was uns ja auch von einer Sekte unterscheidet.

01:17:14: Genau diese Freude, die sie da so in sich ... Ich liebe das.

01:17:17: Dass sie da eine Kraft ... Also... Das muss man erst mal schaffen!

01:17:22: In einem langen Leben.

01:17:23: Oder

01:17:23: es muss einem geschenkt werden?

01:17:24: Ja.

01:17:26: Ich bin da jetzt der Meinung, dass das Beste was ich tun kann ist jeden Morgen eine halbe Stunde mit Schocken gehen.

01:17:31: Wirklich?

01:17:32: Ja, mach' ich.

01:17:33: So war ich den Tag an.

01:17:35: Sie wohnen am Stadtrand.

01:17:36: Ich wohne direkt am Stadtrant.

01:17:37: Ich baue bei meinem Garten hinten nur hinaus und hab gleich einen Sportplatz.

01:17:41: Und dann gehen Sie wirklich ein

01:17:41: Halb.

01:17:42: Einen offenen Sportplatz ja.

01:17:43: Da gehen Sie eine halbe Stunde lang?

01:17:45: Ja, eine halte Stunde langsam.

01:17:47: Das hat meinen Auslauf nicht schnell.

01:17:49: Aber ich bewegte jeden Tag.

01:17:52: Aber früher war ich nur jeden dritten Tag auf jeden zweiten Tag und jetzt habe ich mich entschieden, ich gehe jeden Tag!

01:18:00: In der tibetischen Medizin wird ein bisschen gesagt... Natürlich gibt es so spezielle Übungen, da gibt das auch.

01:18:09: im Ebene des Körpers kann man Pilgern gehen und Niederwerfungen machen.

01:18:14: Auf eben in der Rede kann man Gebete sprechen, Mantren sprechen auf eben das Geistes kann man beten und meditieren aber die Auswirkung ist relativ ähnlich.

01:18:23: also sozusagen ein gutes Gebet ist ein bisschen wie ein guter Mordenspezier, gell?

01:18:28: Ja

01:18:28: ja ich meditiere natürlich auch an meinen Gebetsschämen.

01:18:31: das mag ich schon.

01:18:35: Ich bin beim Meditieren nicht mehr so konsequent wie beim Laufen.

01:18:39: Also das Laufen, da bin ich wirklich stur.

01:18:42: Egal wo ich bin, tatsächlich lieber Schuhe an, mit denen ich auch im Straßenanzug eine halbe Stunde laufen kann.

01:18:50: Wobei im Tibetischen heißt... Das ist das Tibetische Wort für Meditation heisst gong also und es hat zwei Bedeutungen einerseits meditieren aber auch in der Praxis anwenden.

01:19:01: ja so und damit muss man gar nicht mehr jetzt sozusagen sitzen, sondern die anderen.

01:19:08: Ich wollte nur an der Beginn des Gesprächs anknüpfen, dass ich glaube... fachliche Energie etwas mit dem Jogging zu tun hat, mit dem gesunden Körper.

01:19:20: Ja super!

01:19:21: Ja sonst und ja ich lerne natürlich auch jetzt völlig sinnloserweise.

01:19:25: nein nicht eben sinnlos.

01:19:26: Ich habe angefangen italienisch aufzubessern jetzt zu lernen.

01:19:29: Mein Vater auch.

01:19:29: Ich hab eine Trainerin in Bologna sitzen eine wunderbare.

01:19:33: also das geht flott und schnell.

01:19:35: ich meine ich konnte das lesen.

01:19:36: natürlich aus Lateiner ist man auch in der Doppelfalle immer drinnen dass man das verwechselt das lateinische Musik, Sprachen und Laufen.

01:19:47: Das ist wahrscheinlich die geheime Anleitung, warum man dann längere Zeit das Glück hat einen Kämpfer zu sein.

01:19:54: Toll, toll!

01:19:56: Und Sie laufen seit sie... Also ist es jetzt eine neue Angewohnheit?

01:20:00: Und haben Sie vorher andere Sportarten gemacht oder...?

01:20:02: Ja früher war ich viel langlaufen Skifahren als Fußballgespieler alles gemacht.

01:20:07: Ich habe mit meinen Studenten immer Fußball gespielt, den Passau.

01:20:11: Ja klar, schicken Sie mir jetzt immer noch Bilder!

01:20:14: Wenn sie benjoniert werden, schickten sie mir Fußballbilder von sich, wie ich mit ihnen studiert habe und sie gelehrt habe um mit denen Fußball gespürt zu haben.

01:20:24: Aber da lernt man Leute kennen beim Fußballspiel.

01:20:25: Sie waren natürlich im Sport.

01:20:26: Ich wusste

01:20:27: was die für Persönlichkeit haben von ihrer Art und Weise wie sie spielen.

01:20:31: Das

01:20:31: kannst du dann gleich

01:20:32: in der Seite

01:20:33: legen können?

01:20:36: Normalerweise frage ich immer gerne im Podcast.

01:20:38: Jetzt haben Sie schon ein bisschen beantwortet, was Sie gerade beschäftigt – also jetzt bei Italienisch Lernungen scheinbar – aber sonst wenn Sie Zeit haben?

01:20:48: Wo sind Ihre Gedanken gerade?

01:20:50: Ich habe mich beschäftigt in der Tat zurzeit sehr ... Diese ganze Auseinandersetzung um die religiöse Indifferenz, um die Säkularisierungsdebatte.

01:21:00: Da

01:21:00: haben Sie auch gerade einen Vortrag gehalten in der Landschaft?

01:21:02: Ja und wo Gott sich versteckt.

01:21:04: ich habe so für mich ein Arbeitstitel Gottes Verstecke mit dem Untertitel eine kleine Theologie des Atheismus.

01:21:12: Wo ich mir denke wie kann ich mal sehr genau wahrnehmen was sich entwickelt?

01:21:20: Wie kann ich das so zoologisch interpretieren?

01:21:22: Das ist die erste Reflexionsebene.

01:21:24: Aber wie kann ich es noch einmal theologisch reflektieren, die zweite Reflexionssebene und was kann ich dann erst wenn ich das alles gemacht habe meinen Freunden in der katholischen Kirche oder anderen Kirchen an guten Ratschlägen geben.

01:21:40: Was folgt daraus?

01:21:41: aber das ist alles noch in fernerer Zukunft.

01:21:44: momentan beginne dieses Fünfhundertseitenbuch von dem französischen Philosophen Jean-Luc Marion zu lesen, der ein sehr interessanter Philosoph und Dialoge ist.

01:21:57: Und der Frage nach geht wie offenbart sich Gott?

01:22:02: Wie geht Offenbarung?

01:22:05: geben, das Phänomen, dass ich zeige.

01:22:08: Aber in einer Überfülle... Entschuldigung,

01:22:10: es ist die Antwort!

01:22:10: Das Geben, das ich zeigte.

01:22:12: Und das

01:22:13: göttliche zeigt sich dem Menschen ja wird zum Phenomen wie du sagst.

01:22:17: Phenomem, wir sagen auch Epiphanie, was dahinter ist, zeigt sich.

01:22:22: und wie schaut dann die Aufnahme durch den Menschen auf?

01:22:27: die Rezeptive, die zur Relivation sagt.

01:22:32: Und dann die Receptive, wie schaut die Aufnahme Fähigkeit und Bereitschaft auf?

01:22:38: Was ist das wenn Gott sich in einer solchen Fülle gibt dass wir ihn nicht zu fassen kriegen?

01:22:44: Dann sagt der Marion indem er sich gibt lässt er uns anders als der Nietzsche das gedacht hat, weil der Nietzu hat immer gesagt entweder Gott oder die Freiheit.

01:22:53: Sagt der Marion.

01:22:54: Nein in dem Gott sich in Überfüll so gibt dass er uns auch erschafft und die Welt uns zur Verfügung hält ohne dass wir ihn begreifen können schenkt er uns die welt zu unserer verantwortung Zu unserer freiheit.

01:23:08: also gerade weil Gott sich gibt sind wir frei nicht ob Entweder Gott Oder meine freiheit.

01:23:16: Also sie überwinden damit theologisch sehr gelugten Nietzsche.

01:23:20: Und ich kann dann sagen, okay mit der Simone Welle und anderen großen Müsstigerinnen in der Neuzeit die sagt wie wirkt Gott in einem Arteisten?

01:23:32: Das ist eine spieldelle sehr vernünftige Frage und solchen Fragen gehe ich momentan nach und bin erst am Anfang aber nicht am Ende.

01:23:40: Aber

01:23:40: gibt es da schon eine kleine Antwort?

01:23:42: Nein!

01:23:42: Ich weiß das mit nichts.

01:23:45: dass es eine Antwort gibt des Vermutens, dass er am Werk ist.

01:23:51: Aber wie das genauer zu deuten und zu erklären ist und welche Aufgaben der Kirche in der Begleitung dann solcher Menschen uns aufgetragen ist oder bevor wir anfangen zu begleiten auch diese Weltlage weltanschaulicher in einer neuen Weise überhaupt verstehen?

01:24:13: Wir verstehen sie nicht, wir haben so ein Konzept.

01:24:16: Wir haben die Wahrheit oder den Geist und dann geben wir jetzt der Welt.

01:24:21: Ja?

01:24:21: Wir sind so Geistimportöre.

01:24:24: Also das glaube ich nicht!

01:24:25: Wir sind Aufdecker, wir sind Geistentdecker...

01:24:29: Und wenn Sie an seinem Thema dran sind also ... Sie schauen Literatur, sie lesen Texte.

01:24:36: Sie gehen in die Stille.

01:24:38: Gibt es auch Menschen mit denen sich austauschen?

01:24:40: Ja ja ich habe unheimlich seinen Chat gemacht mit dem Hans Joas... Andra Schmatte tot, den Peter Neuner.

01:24:47: Wir vereinbren uns dann online und diskutieren ein Paper.

01:24:51: Dass ich zum Beispiel einen Teilentwurf über Sekularisierung und die Redeutungen habe, haben wir ein sehr ergiebiges Gespräch gemacht.

01:24:58: Aber das war gut!

01:25:00: Das geht auch nicht anders als miteinander zu diskutieren.

01:25:05: Ich mache nochmal einen Themensprung, aber es passt ein bisschen.

01:25:14: ist überhaupt die Ursache, dass wir auf der Welt kommen, Unwissenheit?

01:25:19: und das Antidot wäre Weisheit.

01:25:22: Also das ist sozusagen ein sehr hohes Ziel.

01:25:25: da gibt es andere Qualitäten in dem man sich üben kann wie Großzügigkeit und Geduld und Konzentrationen und Meditation.

01:25:31: aber die Weiszeit ist sozusagen ja der goldene Standard.

01:25:36: Und jetzt gibt es natürlich immer verschiedene Definitionen von Weissheit.

01:25:42: Hätten Sie eine Definition für einen weißen Menschen oder für Weisheit?

01:25:48: Mir hat immer schon neben dem Wort Theologia, also die Logie ist das Wissen.

01:25:54: Die Theorie hat mir auch mal die Theosophia gefallen und Sophia wäre ja dann schon das Pondant zu dieser Weisigkeit.

01:26:02: und ich glaube erst wenn sich das Wiss mit der Liebe vermählt kommt die Weiszeit zustande.

01:26:14: Und das ist genau die Position, die der Paulus auch im ersten Korinther-Brief vertritt.

01:26:19: Er hat zwar dort nicht die Rolle einer religiösen Beschönigung von menschlichen Beziehungen.

01:26:28: Wozu ihr das immer verwendet seid hätte ich die Liebe nicht mehr.

01:26:32: Sondern es ist ein harter Streit in den Gemeinden vom Korinth zwischen unterschiedlichen Charismen, die feiten da richtig und sagen auch zu wem gehörig oder so, zu wemen halte ich.

01:26:43: Und dann sagt der Paulus, dir nützt deine ganze Weisheit nichts, wenn sie nicht eingebunden ist in die Liebe.

01:26:51: Hätte die Liebe nicht!

01:26:52: Deswegen steht das dort und hätte die liebe nicht.

01:26:55: Weil er sagt, deine ganze apostolorische Kraft, deine Wunderwerke... Nichts, nichts dergleichen was dir als Begabung geschenkt ist, nütze dem Ganzen etwas, wenn es nicht zusammengehalten ist durch die

01:27:06: Liebe.".

01:27:07: Das macht die Logia zur Sophia.

01:27:12: Die Wissenschaft zur Weisheit, aber nicht ohne Wissenschaft.

01:27:18: Bei den Tibetern gibt es für die akademische Weiszeit das absolute Wissen und dann natürlich das relative Wissen.

01:27:26: Und dann gibt's das absolute Wissten, dass wir ganz bei der Liebe wenn man es möchte.

01:27:31: Dann gibt es die vier unermäßlichen Qualitäten, die einen weißen Menschen ausmachen, dass die Liebe dabei mit Gefühl Freude und Gleichmut sind so...

01:27:41: Aber das sind jetzt alles, was Sie da aufgezählt haben bei Jesus die Merkmale des Reiches Gottes.

01:27:48: Ja.

01:27:49: Es ist Gerechtigkeit, Wahrheit, Frieden, Gnade, Weisheit... Nein!

01:27:53: Das ist aber doch

01:27:54: ganz wichtig.

01:27:57: Und ich denke, dass sowohl die Wahrheit wie die Weiszeit etwas ist, was uns ergreift und nicht was wir machen als Gnades.

01:28:11: Es ist etwas, was uns zukommt.

01:28:14: Mein guter Freund Johann Baptist Metz, der schon leider verstorben ist, sagte daher auch mit meinem Lehrer Rana es gibt eine kniehende und betende Theologie Und das Gebet ist möglicherweise der Hauptvollzug der Theologie Dass man ihm Beten.

01:28:35: im Grunde genommen erst Er ahnt, worum es geht.

01:28:40: Weil im Beten würde es der Marion sagen, setze ich mich dem Phänomen Gottes aus, das auf mich kommt, dass mir entgegenkommt.

01:28:49: Da bin ich dann ein Hörer des Wortes.

01:28:52: Und das ist die Betende Theologie?

01:28:54: Das ist die betende Theorie und die Sitzende ist die am Scheibte.

01:28:59: Sitzender!

01:29:01: Gnieren und Betner sind identisch.

01:29:04: Die Symone Veil als Jüdin hat dann eines Tages geschrieben in ihrem Tagebuch und dann habe ich gelernt zu kniehen.

01:29:11: Das war ja ganz so wieder vorher, aber dann hat sie gesagt jetzt habe ich es begriffen warum knien?

01:29:16: Ja

01:29:18: das hat sich net so ein bisschen eine neue Gewohnheit gebildet.

01:29:24: Ich frage meine Gesprächspartnerinnen immer wie Sie gerne sterben würden und dass ist ungefähr die letzte Frage.

01:29:30: also wenn sie... Wie würden Sie gerne stirben?

01:29:33: das wäre die Frage

01:29:35: Schwierige Frau, genau.

01:29:38: Also ich hatte einen Jesüten als Freund mit dem ich viel gearbeitet habe gesagt er möchte einfach umfallen und tot sein und nicht den langen Weg des Sterbens durchmachen.

01:29:49: das hat eine gewissen Charme.

01:29:51: ja Das zweite ist wenn es ein längerer Prozess ist gut begleitet zu sein glaube ich ist auch Eine vernünftige Vorstellung.

01:30:04: Ja Das sind eigentlich jede zwei Alternativen.

01:30:09: Aber die Medizin ist heute so gut, dass man die Schmerzen weit hin unter Kontrolle halten kann.

01:30:15: Also das würde mir keine große Sorge machen.

01:30:18: Was wahrscheinlich inhaltlich wichtiger wäre, zu schauen ob es mit allen Frieden gibt wie der Kardinal gesagt hat.

01:30:28: Ist was noch zwischen uns?

01:30:29: Er sagt nein alles vergeben und vergessen.

01:30:33: Treffe manchmal Leute.

01:30:35: Ich dann frage, so ist das alles gut jetzt bei uns?

01:30:40: Weil ich denke wenn vieles zu offen bleibt weiß ich aus Begegnungen.

01:30:46: Dann können die Leute oft auch nicht sterben und ich glaube dass ein Hindernis es loszulassen werden es zuviel unerledigtes gibt.

01:30:55: Und sonst habe ich immer die Vorstellung, dass unsere Lehre vom Fakefire-Blitz gekleidet ist wenn sie anders ist als meine Großmutter das geglaubt hat.

01:31:05: Die Großmütter hat gedacht, ja es ist ein strafendes Feuer für die Sünden, die halt unvermeidlich war und nicht für die ganz großen, da hat sie keine Chance gehabt aber natürlich kleineren.

01:31:17: Und ich glaube dass der Korinther Brief schon die gute Nachricht hat, dass alles geprüft wird und was nicht standhält wird verbrannt.

01:31:26: heißt das dann im Feuer?

01:31:29: Aber du wirst wie durch Feuer hindurch gerettet werden, dann denke ich mir exakt.

01:31:35: Das ist das Feuer der Liebe Gottes in die hineinfallen und das ist auf jeden Fall das was ich mir wünsche also auch wie die Kübelkost sagt Dann dieses Licht und diese Wärme und diese Geborgenheit zu erfüllen von der uns ja Jesus ein Versprechen gegeben hat.

01:31:58: aber Sonst glaube ich, dass wir uns den eigenen Tod gar nicht zu vorstellen können.

01:32:04: Da halte ich es mit Tricke.

01:32:06: Herr Gieb jedem seinen eigenen Tod und ich glaube, wir wissen jetzt nicht wie... Wir wissen ja auch nicht, sagt Jesus, wie die Welt untergeht?

01:32:19: Das ist das kollektive Sterben dann.

01:32:20: Wir wissen es nicht!

01:32:22: Auch der Sohn wusste es nicht obwohl er gesehen hat, bis es zuschließend das Rahmenkreuz enden wird.

01:32:30: Macht es für Sie ein Unterschied, ob man zum Kognitiv gestidiert wird oder nicht?

01:32:36: Weiß ich nicht.

01:32:37: Wissen Sie nicht.

01:32:38: Ist gern gut.

01:32:41: Ich glaube das... Ich habe erlebt einen Kollegen von mir der war wegen einer Augenop ins künstliche Komma nachher versetzt worden warum weiß ich nicht?

01:32:53: und dann war er auf der Intensiv-Ehenmarker H bei Waldhäuseln auch.

01:32:59: Und dann haben sie übersehen.

01:33:02: Fünf Minuten lang haben sie es nicht gemerkt, dass er sich den Sauerstoff abgezogen hatte und als sie ihn wieder erwecken wollten war seine rechte Gehirnhälfte tot.

01:33:13: Er war im Leben, vegetativ hat er gelebt.

01:33:16: Ich hab dann mit dem Waldhäusel geredet was sie da machen jetzt.

01:33:20: Natürlich haben die ihn So sediert, dass der Blutdruck so runtergegangen ist, dass es ausgelaufen ist.

01:33:26: Das kann man machen, das ist ethisch auch legitim?

01:33:29: Ja.

01:33:31: Meinst du nicht, Mann!

01:33:32: Man kann nichts sagen was ein Mediziner-Tant für vernünftig anschaut.

01:33:36: Man kann Patientenverfügungen machen aber den Ärzten die Verantwortung nicht künstlich abnehmen, geht ja auch nicht.

01:33:43: Wissen Sie, sie sind ja einer der Aufzuständigen für die erstliche Kunst.

01:33:50: Die ärztliche Kunst ist auch komplex?

01:33:52: Ja, es ist komplex.

01:33:53: Der Waldhäusler hat immer gesagt wir geben keine Flüssigkeiten weil der Körper selbst dann aufhört sozusagen zu verlangen.

01:34:00: und

01:34:00: wenn keine Flüßigkeit dann dann ist das auch schon in sich Schmerzmitteln.

01:34:04: Schmerzen lehnt.

01:34:05: dann sagt er hab da viel gelernt war ich oft dort.

01:34:09: Das hat mich berührt dass in der... das habe ich wirklich jetzt gelernt.

01:34:12: Es gibt eben wenn man also einen halbwegs normal natürlichen Todes stirbt gibt es ein Moment wo man Also die Menschen sterben nicht, weil sie nichts essen, sondern sie essen nichts, weil Sie sterben.

01:34:26: Aber es bedeutet auch wir können dann als Medizine, die noch so ernähren irgendwann, krompt das nicht mehr an und das ist schon ein Punkt auf Notetouren, so ungefähr.

01:34:36: Ja ja bei diesem Mädchen her wie der Rennt sagt.

01:34:41: Gut danke für das... Gerne.

01:34:44: Machen Sie was Gutes draus!

01:34:45: Auf Ihr Wohl.

01:34:46: jetzt noch wieder ein interessanter Fragesteller.

01:34:49: Haben das sehr gut gemacht, danke.

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