Dr. Florian Ploberger im Gespräch mit Mag. Pharm. Monika Aichberger
Shownotes
Über 200 Online Kurse zu den Themen Gesundheit und gutes Leben: Das Zentrum
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00:00:01: Unsere Welt befindet sich in einem großen Wandel.
00:00:04: Wohin wird uns diese Reise führen?
00:00:07: Wir wissen es alle nicht, aber es liegt an jeder einzelnen Person den Kurs mit zu bestimmen!
00:00:12: Es liegt an dir... ...es liegt an mir... ...Es liegt an uns!
00:00:17: Es braucht Mut,... ...es braucht neue
00:00:19: Wege!...
00:00:21: Es braucht aktive Veränderung!
00:00:24: Verändern wir uns selbst und verändern wie unser Umfeld!
00:00:27: Fangen wieder mit an – jetzt!
00:00:30: Change will dich dazu inspirieren.
00:00:33: Durch Gespräche mit Menschen, die den ersten
00:00:35: wichtigen Schritt
00:00:36: bereits gesetzt
00:00:37: haben.
00:00:49: Herzlich willkommen zum heutigen Podcast!
00:00:52: Diesmal aus Oberösterreich zu uns gereist, Monika Eichberger.
00:00:57: Sie ist Pharmazeutin, Apothekerin in Mordhausen, Vizepräsidentin der oberösterreichischen Apothekerkammer und vieles mehr.
00:01:06: Ich habe mich schon sehr auf dem Podcast gefreut im Herbst letzten Jahres duftig in obersterien vortrag halten, wo ab und zu der beamer nicht funktioniert hat.
00:01:16: sie hat damals sozusagen für die apothekerkammer Die veranstaltung geleitet.
00:01:21: Und wir haben diese technikprobleme wunderbar gemeinsam gelöst.
00:01:26: Sozusagen ihre entspanntheit hat sich auf mich übertragen und somit war der vortritt dann auch gelungen.
00:01:32: also die vorzeichen standen sehr gut.
00:01:34: jetzt zum heutigen podcast.
00:01:36: Es gibt genug Themen, über die ich mich sehr gerne mit dir unterhalten habe.
00:01:41: Beispielsweise wie lange wirken Pflanzen wenn man sie durchgehend einnimmt?
00:01:46: Was ist mit dem Thema der Polypharmazie?
00:01:49: Wie führt man eine gute Kommunikation?
00:01:52: Wie wird sich die Pharmakologie in den nächsten Jahrzehnten entwickeln und vieles mehr?
00:01:58: Viel Freude beim heutigen Podcast!
00:02:02: Liebe Monika, herzlich willkommen im Baden.
00:02:05: Vielen Dank für die Einladung!
00:02:06: Extraus oberes Gleich angereist.
00:02:08: Natürlich!
00:02:09: Super!
00:02:11: Themen gibt es jede Menge freue mich schon.
00:02:15: fangen wir ganz gemütlich mit deiner Lebensgeschichte ein bisschen an.
00:02:20: ich hoffe ich habe das richtig recherchiert.
00:02:22: es gibt dieses Leer Verzeichnis der Vorlesungen.
00:02:29: Wirklich?
00:02:30: Du hättest das aufgeschlagen und da war im P nicht publizistisch.
00:02:34: Nein, auch nicht politiklistisch.
00:02:36: Genau!
00:02:38: Vielleicht
00:02:38: hat es sich so... Na, es war wirklich so dass ich dieses Studienbuch aufkloppt habe und dann war der Pharmacie und es war ein wesentlicher Impuls mit dafür zu entscheiden diese Studium zu wählen weil ich hab aber ganz andere Ideen zuvor verfolgt Und bin heute bei der Pharmazie gelandet und hängen geblieben.
00:02:59: Und sehr glücklich damit,
00:03:02: wirklich!
00:03:03: Gelungen, gell?
00:03:04: Vollgelungen.
00:03:05: Es gibt keine familiären Voraussetzungen oder irgendwelche Geschichten in der Familie die das irgendwie fordern würden.
00:03:14: Also es war eine ganz freie und sehr gute Enttätung.
00:03:18: Aber ich glaube so dieses Buch noch bin ich nicht vor mir weil... Ja also bei uns hat's schon Farben gehabt.
00:03:26: Ich glaube, das hatte keine Farbe.
00:03:29: Ja also dein Salzburg damals, bei mir war das bunt und ich weiß es auch noch, ich bin da auch durch.
00:03:34: So okay ist nein und Wirtschaft nein und Biologie ist ach zu chemisch.
00:03:39: Also ja
00:03:43: so war das.
00:03:47: Trotzdem zurück noch ein bisschen.
00:03:49: Du bist eine Tolarin?
00:03:50: Ja, genau.
00:03:51: Deine Eltern... irgendwie da gibt es immer dieses Lehrer- und Bauernhof.
00:03:54: Genau!
00:03:56: Also meine Großeltern waren Bauern und meine Eltern sind beide Lehrer.
00:04:00: Und ich bin in diesem familiären Nest am Bauernhofe aufgewachsen in Tirol und habe sehr unbeschwerte, sehr schöne Kindheit in Tirol erlebt, bin dort ... In die Volksschule gegangen.
00:04:16: Hauptschule
00:04:18: Knödelack.
00:04:19: Genau!
00:04:20: Aber in der Naht, gell?
00:04:22: Ja,
00:04:22: wollte ich unbedingt.
00:04:23: War mein ganz großer Wunsch, in der naht zu gehen.
00:04:26: Genau.
00:04:29: Am Anfang dann gar nicht so toll, weil ich damals einen sehr kleinen Bruder hatte, der gerade mal zwei Jahre alt war und den habe ich unendlich vermisst.
00:04:41: aber Nach dem ersten halben Jahr war es dann okay.
00:04:45: Aber da wart ihr zu zweit oder zu dritt in so einem Zimmer?
00:04:47: Am
00:04:47: Anfang sogar zu fünft.
00:04:48: Ja,
00:04:49: okay.
00:04:50: Hardcore!
00:04:51: Nein, aber das ist ja nett.
00:04:52: Für mich war das eine ganz nette Zeit und ich würde sie nicht müssen wollen.
00:04:57: Und ihr hattet... also gut ... Wie habt ihr behandelt?
00:05:03: zu Hause, Krankheitsbild?
00:05:04: Also war da Fütertherapie oder war das ...
00:05:06: Ja.
00:05:07: Also Fütotherapien und ganz viel Volksheilkunde.
00:05:11: Meine Oma war wirklich so eine kleine Volksheillkundlerin.
00:05:19: Es gab auch Bücher zum Nachschlagen.
00:05:22: Anstatt einer Erinnerung,
00:05:23: d.h.,
00:05:23: der Bettel-Doctor
00:05:24: z.B.,
00:05:26: wo es wirklich ja ganz viel um Hausmittel gegangen ist.
00:05:29: Und natürlich sind meine Großeltern auch Gräutersammler gewesen und es waren immer im Dorchboden irgendwelche großen Netze- und Tablare aufgelegen, wo irgendwelchen Kräuter getrocknet sind.
00:05:43: Und dann das Studium?
00:05:45: Ja, dann die Studium war am Anfang sehr kontradiktionell zu diesem Phytotherapie Nest aus dem ich komme.
00:05:55: aber für mich war die Pharmazie deshalb eine gute Entscheidung weil viele für mich sehr interessante Gebiete der Naturwissenschaft abgebildet sind.
00:06:05: Und da war die Botanik ja auch dabei und natürlich war auch Chemie dabei, und als Knüttelagabsolventin ist jetzt Chemie nicht unbedingt das Neiligenste, aber es hat mir immer sehr interessiert und sehr fasziniert – und das hat sich sehr abgebilde im Studium.
00:06:20: Ja also….
00:06:21: Natürlich waren da Dinge dabei, die ich heute nicht mehr brauche, aber ich denke immer was man gelernt hat!
00:06:28: wird man irgendwann brauchen.
00:06:30: Irgendwann.
00:06:30: Die Tibetan-Word, das heißt Paktchak kann man kaum übersetzen aber so wie so Imprint also alles was man mal gelernt hat irgendwo ist es drinnen.
00:06:39: Genau.
00:06:40: Irgendwo.
00:06:41: So empfinde ich es auch.
00:06:43: Kann kein Fehler sein dass man gehört zu haben, gelernt zu haben.
00:06:48: Ich weiß es gar nicht.
00:06:49: bei Medizin war's damals so dass wir... Das hat immer rigorosen geist.
00:06:54: Was waren ausschließlich die Prüfungen?
00:06:56: Waren mündlich was mir sehr zugute gekommen ist, weil ich habe mir die Professoren angehört.
00:07:02: Was wollen die?
00:07:02: Was wollen sie nicht?
00:07:04: Das, was wir wollen, hab ich gelernt den Rest nicht.
00:07:08: Es war relativ eine praktikable Methode durch diese Studium zu kommen.
00:07:14: Wie war das bei euch?
00:07:15: Wir haben die großen Prüfungen dafür Hauptfächer, die waren auch mündlich alle ausnahmslos.
00:07:22: Also pharmaceutische Chemie, Pharmakognosy, Pharmacologie ... und
00:07:29: Technologie, vom
00:07:30: Königte Technologie waren alles mögliche Prüfungen.
00:07:34: Und es gab bei uns keine Auswahl an Professoren, es gab immer noch einen.
00:07:41: Wirklich?
00:07:41: Ja ja!
00:07:42: Ich habe angefangen in Innsbruck, ich glaube in unserem Studienjahrgang waren fünfzig Anfänger und in Wahrheit haben wir Studierende alle gekannt die zu diesem Zeitpunkt an der Uni Innsburg Pharmacie studiert
00:07:55: haben.
00:07:56: total
00:07:56: angenehm.
00:07:57: Es
00:07:57: gab keine Massenaufläufe, auch keine Eingangsprüfungen und keine Beschränkungen.
00:08:03: Die einzige Beschränkung war halt eine Voraussetzung für ein Labor, barb irgendeine Prüfung X. Und wenn du die nicht hattest dann konntest du da nicht mit.
00:08:12: aber
00:08:13: das hat jetzt nichts mit Beschränkingen aufgrund von Überfüllung oder so
00:08:17: zu tun.
00:08:19: Das weiß ich gar nicht.
00:08:21: Ich weiß das wirklich nicht.
00:08:22: Medizin studiert man und dann macht man halt.
00:08:24: damals hat es Tonusgeiß.
00:08:26: Praktikum entlang ist bei euch?
00:08:28: Gibt es bei uns auch, nicht ganz so lange.
00:08:30: Ein Jahr ist es bei
00:08:31: usw.,
00:08:31: heißt als Pirantenjahr sehr passend weil's wirklich darum geht von diesem universitären Setting einzutauchen in die Weltdapotheke.
00:08:42: das ja doch noch einmal was anderes.
00:08:44: da gehts auch ganz viel um praktische Dinge, Bürokratismen.
00:08:48: Wie geht das mit dem Rezept?
00:08:50: Wie kann man was abrechnen mit der Krankenkasse?
00:08:52: Was haben die für Vorschriften?
00:08:53: Alle diese Dinge.
00:08:55: und natürlich ist es das Kundenberatung... Das Thema der Kundenberatsung ist eins.
00:09:01: da lernt man ja gar nichts auf der Universität Und dafür ist dieses erste Jahr gedacht und dann gibt's nochmal eine Prüfung um diese allgemeine Berufsberechtigung zu erlangen.
00:09:12: dann kann man selbst verantwortliche Apothekerin sein.
00:09:18: Und wo man dieses Jahr macht, das kann man sich auch suchen?
00:09:22: Genau!
00:09:22: Es gibt ganz viele Betriebe die gerne junge Studienabgängerinnen ausbilden weil es halt immer schön ist, weil man kriegt so ein bisschen frischen Wind mit was kriegen muss und was sie von der Uni haben.
00:09:35: Die sind voll mit dem aktuellen Wissen für die, die schon dort arbeiten.
00:09:40: Meistens sehr lange aus einer Zeit her ist.
00:09:43: Aber es ist natürlich auch eine Aufgabe, die man sehr gewissenhaft erledigen muss.
00:09:48: Weil das ist der Grundstock für dieses Apothekenberufsleben.
00:09:52: Aber das heißt ihr habt den Mauthausen in eurer Apotheke auch immer wieder
00:09:55: nett?
00:09:56: Ja ja, ist total nett!
00:09:57: Also ich mag das hier nicht gern.
00:09:58: Sie ist immer sehr bereichernd und manchmal bleiben sie dann ja auch da.
00:10:03: Das ist auch schön.
00:10:07: Ich unterrichte auf der Uni und da gibt es natürlich auch immer Studenten, die meist nicht besonders talentiert sind.
00:10:12: Also das ist was Schade dass man sie dann nicht mehr sieht.
00:10:16: Genau
00:10:17: genau und das ist das Schöne wenn wir eben aspiranten oder aspirantinnen hat die die besonders engagiert sind oder die einfach so schnell Auffassungs also schnelle Auffassung gab haben und sich gut einfinden auch in ein Team und von den Kunden wahrgenommen werden.
00:10:34: Das ist schon sehr sehr schön auch dabei zu sein, bei dieser Entwicklung das zu fördern.
00:10:42: Dass die gute Selbstsicherheit kriegen und unfodiert arbeiten können.
00:10:48: Ich habe gelesen dass du, ich weiß nicht ob es stimmt parallel zum Studium diese Mediaturausbildung gemacht hast?
00:10:54: Nein, das war schon nachher, da hat er schon gearbeitet aber hab nachher diese Mediatorausbildung gemacht und das war aber sehr prägend ist eigentlich so wie Radfahren.
00:11:03: Das ist irgendwie so eine Haltung, das lernt man mal.
00:11:07: Und dann kann man das vergisst
00:11:09: man nicht mehr
00:11:10: und dieses Konflikte bearbeiten, anschauen wie dieser Mediator mit der Dornen macht auch eine Haltung die man immer ablegt.
00:11:21: also das geht in Fleisch und Blut über.
00:11:22: ich habe nie als Mediadorin gearbeitet.
00:11:24: Ich hab das wirklich gemacht für mein eigenes Weiterkommen in Konfliktsituationen aber es hat mir sehr viel gebracht Gespräche und Diskussionsbedarf zu Hause mit sich gebraten.
00:11:41: Ja, das ist super!
00:11:43: Wenn wir meinen Mann jetzt fragen werden, weil er vielleicht nicht sagen wäre, dass es alles nur super war.
00:11:48: Den hat man sowieso, also besser?
00:11:50: Und so hat das immerhin gewisse wie soll ich sagen... Qualitätskriterien oder so.
00:11:55: Ja, ob er das so sieht, würde ich zweifeln, aber nur größer.
00:11:59: Genau.
00:11:59: Ich habe
00:12:01: ja kennengelernt.
00:12:02: Ja genau, war ja eh bei uns in Linz Adafel.
00:12:04: Oder
00:12:05: auch ein bisschen, weil die... also wir wissen ja nicht diejenigen, die jetzt zuschauen und zuhören Wir haben diesen einen Vortrag sozusagen gemeinsam gemacht Und die Technik hat irgendwie uns immer wieder
00:12:14: Konflikte
00:12:15: präsentiert und du hast die Bühne geraugt Du warst einfach entspannt und ich auch haben wir das gut geschafft.
00:12:23: Gar nicht spürbar oder?
00:12:24: Nein, genau!
00:12:25: Das war ein Problem
00:12:25: gehabt.
00:12:26: Genau, aber das war irgendwie
00:12:28: nett.
00:12:28: Ja stimmt.
00:12:31: Weil ich so wenig weiß von der mediterne Ausbildung... Ich habe mir jetzt das Korrikulum angeschaut, dass es jetzt auf darum steht.
00:12:37: Das ist doch relativ ausführlich, weil ich wirklich gar nichts weiß.
00:12:44: Gibt's da so zwei drei Hauptprüfungen
00:12:47: die für uns sind?
00:12:48: Nein ich meine eher so hauptideen oder Konzepte.
00:12:53: Wenn ich
00:12:55: jetzt an meine Studienzeit zurückdenke, dann ist für mich natürlich durch die wirklich hervorragend auch abgehaltene Vorlesung von manzeltischen Chemie so ein eigenes nach Horizont irgendwie entstanden.
00:13:13: Ein neuer und sehr weiter weil das eine Basis ist um zu verstehen wie Wirkstoffe wirken.
00:13:20: Ich lerne immer wieder dass auch Ärzte manchmal gar nicht daran glauben, dass ein Arzneimittel eine Wirkung hat.
00:13:27: Obwohl man das ja genau nachweisen kann.
00:13:29: da gibt es einen Rezeptor und dann gibt's irgendwelche funktionelle Gruppen und die Binden aneinander und das muss er dann so sein.
00:13:34: Und dann denke ich mir immer wie könnte es sein, dass man dann ein Arzeneimittel verordnet und gar nicht dran glaubt, dass das eigentlich wirkt?
00:13:41: Also ich glaube ganz fest daran wenn ich weiß wie das funktioniert, dass es eben einen Wirkmechanismus gibt der nachvollziehbar ist.
00:13:51: Das ist eine Sache.
00:13:54: Und von den Themen her hat mich auch immer schon die Botanik total fasziniert und das finde ich war auf der Uni toll, weil wir haben Pflanzenbestimmungsübungen gehabt jetzt von Pflanzen, die wachsen.
00:14:07: gerade dann hat es Praktiker gegeben mit den getrockneten Drogen d.h.
00:14:13: mikroskopieren, Sörberschnitte machen anfertigen Praktika geben, wo wir zum Beispiel Poolvermischungen bekommen haben.
00:14:22: Und dann kann man ja im Mikroskop durchaus auch erkennen... Was
00:14:25: das mal?
00:14:26: ...was das für Pflanze war, weil da gibt es halt spezielle Zählteile und so.
00:14:30: Also würde ich sofort wieder machen.
00:14:32: also wenn mich mal jemand einladen will auf einen Mikroskopierseminar, dann komme ich sehr gerne, weil das finde ich immer nur ganz toll!
00:14:43: Das sind eigentlich so viele die wesentlichen Punkte.
00:14:48: Und die Wirkstoffe, weil die Wirkkostoffe sind ja... Ich möchte nachher nochmal auf die Medizins ausbinden.
00:14:55: Die Wirkstoffe sehen so wie Monokosal oder man hat irgendwo ein Wirkstock der irgendwo wirkt und Pflanzen sind ja pffft.
00:15:04: Ja das stimmt!
00:15:05: Also dass ist nicht das Gegenteil bei einem anderen.
00:15:09: oder wie denkst du das vielleicht?
00:15:11: Ich denke mir, es gibt natürlich diese Hauptwirkstammende Bestandteile die meistens in irgendeine Richtung gehen und auf die viele Pflanzenextrakte auch standardisiert sind.
00:15:21: Weil wir eben von denen weißen was sie tun.
00:15:25: aber wir haben bei den Vollpflanzen-Extrakten oder überhaupt beim Pflanzenpulver immer den großen Vorteil dass die Natur ja viel schlauer ist als wir alle mögliche Beistoffe dazugibt Unerwünschte Wirkungen abmildern, Erwünschtewirkungen verstärken und durch diese Vielstofflichkeit sind natürlich Pflanzenextrakte immer für mich die bessere Wahl wenn sie aus dem Ganzen gemacht sind wie nur isolierter Wirkstoff.
00:15:57: Also das ist so mein Zugang.
00:16:01: Genial!
00:16:01: Wir werden die Themen nicht ausschütteln.
00:16:05: Wobei wir müssen vor der Führung fangen... frische Pflanzen versus getrocknete Lirkunterschiede aus Sicht einer Pharmazeute?
00:16:24: Ja, gibt es ganz sicher.
00:16:28: Wir verwenden in der klassischen Phytotherapie im Österreich eigentlich nur gedrocknene Substanzen, wir haben überhaupt keine Frischen und ich glaube dass das vor allem auch dem Umstand geschuldet ist, weil man muss ja Wirkstoffgehalte kontrollieren und
00:16:46: das alles.
00:16:46: Und
00:16:47: bis man das gemacht hat, ist die schon immer frisch.
00:16:49: Also ich glaube es gibt einige Drogen, die sich ganz gut im frischen Zustand verarbeiten und anwenden lassen.
00:17:00: Ich denke jetzt an Ingwer zum Beispiel.
00:17:02: Das ist mir persönlich als frischer irgendwie sympathischer als in getrockneter Form.
00:17:07: aber Es wird bei uns in der Pharmacie eigentlich immer davon ausgegangen, dass wir Getrocknete
00:17:15: verwenden.
00:17:16: Weil es also in der Kinesischwelt ziehen wird... z.B.
00:17:19: zwischen der Wirkung des Frischen irgendwas und das getrocknet werden, genau?
00:17:23: Und ich denke mal viele pflanzen die ätherische Öl und so weiter enthalten die... Also es verschiebt sich einfach der Inhaltsdorfverhältnis in eine andere Richtung.
00:17:32: Genau im trockenen Lavendle ist prozentuell für mir enthalten und den muss man zur richtigen Zeit ernten damit ein guter Wirkstoff gewaltt wurde.
00:17:40: also ganz eigene Wissenschaft.
00:17:44: dann wüsste man natürlich auch über die Antwort.
00:17:47: Anthroposophie-Rät und über die pflanzlichen Reparate Doropäder bin ich nur fasziniert.
00:17:52: Und überhaupt keine Experten, das ist fasziniere.
00:17:55: wie ganz vorteilig.
00:18:01: Noch bei dem Pflanzen hat mit der Rinde Professor Schröder Podcast gemacht.
00:18:10: Die lebt ja jetzt da in den Tal wo ich aufgewachsen bin auf siebzehnundmeter Höhe und sammelt ihre Biokräuter und vertritt die These.
00:18:17: Dann kommt die Frage das Pflanzen.
00:18:21: Also die Frage ist, wie lange gibt man Pflanzen bis sie ihre Wirkung verlieren?
00:18:32: In der therapeutischen Anwendung.
00:18:33: Genau weil sozusagen... Die Arbeitshypothese ist ein Schittosenpräparat gibst du in jedem langen und dem Beta-Blocker auch und er hilft nach zwölf Jahren auch noch wenn du ihn gibst.
00:18:42: Und Ihre Arbeitshypotese ist dass die Pflanze wenn du den Wald rein gibst oder Du musst entweder die Dosis erhöhen oder Pause machen.
00:18:52: Diese Fertigung würde ich genauso vertreten.
00:18:56: Ich kann sie nicht untermauern mit irgendwelchen Daten, die wissenschaftlich valide wären aber wir arbeiten eigentlich immer mit Phytotherapeutikern in Kur Anwendungen und wenn das Problem gut im Griff ist dann können wir Pause machen.
00:19:17: Das ist eigentlich so die klassische Empfehlung außer Weisdorn, beim Altersherz.
00:19:26: Ist eine ganz große Ausnahme die man quasi abauftreten, da Beschwerden bis zum Lebensende übernehmen kann.
00:19:34: Und von Weisdern?
00:19:35: Weil chinesische Medizin versus Tibetische einen verwenden die Blüten, die anderen verwenden Fructus crategos.
00:19:42: Wovon redest du?
00:19:44: Von der Ganzen, also wir haben Also, da sind vielleicht Früchte dabei.
00:19:52: Aber es ist der Strauch, also Blätter und Stängel und alles was dabei ist.
00:19:58: Unmöglicherweise die einen oder anderen Blüte?
00:20:00: Genau!
00:20:04: Aber sozusagen, wir geben die Pflanzen für ein Symptom und wenn das Symptoms besser ist dann wieder weg.
00:20:12: aber wenn das so eine konstanzielle Geschichte ist... Ostebose kriegt man nicht über drei Tage weg.
00:20:18: Ja, genau.
00:20:19: Wechselbeschwerden auch nicht.
00:20:20: oder unter Funktions- und Schildtuse.
00:20:21: Also wenn Pause machen oder alternieren werden?
00:20:24: Genau, das ist schon so was wir immer sagen.
00:20:26: Das ist auch der quasi Unterschied Heilkräuter zu Genusskräutern oder Lebensmittel, dass es hier schon eine Anwendungsbeschränkung geben sollte weil das ist nichts, was man so wie Brot und Reis jeden Tag essen kann oder trinken kann.
00:20:46: Wir hatten ... Ich glaub, ihr habt in der Partie die europäischen Kräuter.
00:20:50: Wenn ich's richtig verstehe?
00:20:51: Nicht die chinesischen oder?
00:20:52: Genau!
00:20:53: Weil wir hatten mal so eine Diskussion unter dem Ministerin Rauch Kallert, dass man ... Die westlichen Kräuters sind ja teilweise frei zugänglich und es gibt ein paar diese zum Verschreibungspflichten.
00:21:04: Ganz
00:21:04: wenige, ja.
00:21:05: Eher traurig.
00:21:07: Und die Chinesischen sind ja alle verschreibungspflichtig auch wenn das jetzt ein chinesischer Löwenzahn ist, Pfeffermint zu ... Dattel, genau.
00:21:18: Und dann hat sich schon ein Arbeitsteam gegründet eine Liste zu machen von chinesischen Pflanzen die wir haben ungefähr vierhundert chinesische Drogen hier in Österreich.
00:21:35: Die Liste die sozusagen frei zugelegt gemacht werden könnten und dass sie halt jede Tante und jeder Onkel
00:21:42: einfach kriegen
00:21:45: kann.
00:21:46: Gut, die Minister wechseln und ist das wieder vorbei gewesen.
00:21:49: Aber die chinesischen Kräuter sind noch immer alle Rezeptpflichtig.
00:21:52: Genau was immer vorn Nachteile hat.
00:21:56: Ja komisch!
00:21:59: Ein Bürokratismus oder?
00:22:01: Würde ich schon denken.
00:22:01: Ich würde dich
00:22:02: auch
00:22:02: meinen.
00:22:02: Zumal die Chinesischen Kräuter wirklich eng kontrolliert sind wenn sie in den Apotheken... Wenn Sie von der
00:22:07: Putenemperteur stammen.
00:22:08: Das müssen
00:22:08: sehr amperteure für die in Österreich liefern.
00:22:10: also da kann man die Hand ins Feuer halten.
00:22:16: Noch mal zu den Monosubstanzen zurück.
00:22:19: Ja.
00:22:20: Monosubsanzen versus Polyfarmazie.
00:22:23: bei dem Vortrag, der ich in Wien halten durfte hat mir die Kollegen erzählt habe ich eh ein bisschen gewusst aber es war nochmal.
00:22:30: das ist schon so.
00:22:31: ihr habt wie so Computerprogramme.
00:22:32: er gibt die Präparate einen und geht das oder geht es nicht?
00:22:36: Genau.
00:22:38: Vielleicht kannst du es ein bisschen elaborieren.
00:22:40: ja also das ist jetzt eigentlich eine Sache auch eine Dienstleistung werden könnte, die dazu führt dass man vielleicht eher mal drauf kommt, dass jemand da Kombinationen als Neimittel nimmt, die nicht passt.
00:22:54: Natürlich ist das was versierte Apotheker auch können ohne dieses Computerprogramm zu kennen.
00:23:01: aber es ist halt sehr hilfreich wenn man dann quasi ein Ergebnis rausbekommt, das irgendwie beurteilt Es ist wirklich kontraindiziert oder es vor sich zahlbar, man sollte irgendein Elektrolyt überwachen.
00:23:15: Oder man sollte öfter mal LKG oder Lieberwerte machen wenn man das in Kombination verwendet.
00:23:22: Die Kollegen im Wien haben vor einiger Zeit eine sehr breit aufgestellte Studie begonnen zum Thema Medikations- Analyse, Polypharmazie und haben echt tolle Ergebnisse rausgebracht.
00:23:39: Weil allein schon die Beschäftigung der Patienten mit ihren Arzneimitteln – wo
00:23:44: ja quasi der Start
00:23:45: dieser Analysee ist – schon ganz viel mit diesem Verständnis tut.
00:23:51: Und die Adherenz steigt, die richtige Einnahme, das Verstehen warum muss ich es nehmen?
00:23:57: Das macht schon ganz viele Patientinnen.
00:23:59: Dann kommt man natürlich auch immer wieder auf als Neimittel bezogene Probleme drauf die man vermeiden kann, wenn man zum Beispiel einen Botonenpumpenhemmer gegeneinander austauscht oder ein anderes Tiefbotonikum nimmt.
00:24:12: Aber ist das klar definierte Ziel?
00:24:16: Dass das eigentlich in Zukunft jeder Arzt machen sollte, wenn er Präparate verschreibt?
00:24:21: Oder wenn die Patienten zu euch in die Optik kommen und ihr das automatisch screent ... Genau!
00:24:27: Das ist eigentlich unser Ziel, das passiert jetzt ja schon häufig automatisch im Hintergrund.
00:24:33: Nur jetzt haben wir nicht alle Daten.
00:24:35: Jetzt haben wir nur immer Daten von Patienten die zum Beispiel unsere Stammkunden sind und uns freiwillig... Erlauben alle ihre Arzneimittel, die sie jemals verschrieben bekommen quasi zu speichern und da im Hintergrund zu screenen.
00:24:49: Aber wenn jetzt ein Patient jedes Mal zu einem anderen geht in eine andere Apotheke, in einer anderen Ordination verschiedene Fachärzte.
00:24:55: Irgendeinen braucht's dir die Zusammenschauhand!
00:24:58: Und das könnte man über Elger eigentlich super lösen.
00:25:01: Weil halt hat man alles, hätte man alles zur Hand und könnte das anbieten weil ich glaube Es gibt viele Menschen über Fünfzig, die mehr als fünf oder mehr als sieben als Neumittel gleichzeitig nehmen und da wird es dann schon oft kritisch.
00:25:14: Total komplex!
00:25:15: Und das gehört eigentlich in die Hände der Apotheker.
00:25:20: Ich glaube, die Ärzte haben noch andere
00:25:23: Aufgaben.
00:25:26: Kann ich von mir reden?
00:25:26: Ich habe viel zu wenig pharmacologisches Wissen also...
00:25:29: Genau.
00:25:30: Und da gibt es sicher in der Zukunft noch viel zu tun und das wäre schön, wenn die Sozialversicherungen auch das aufbringen würden, weil ich glaube man könnte einerseits Kosten sparen andererseits Probleme vermeiden, die eben auch wieder Folgekosten produzieren.
00:25:46: Aber zurzeit machte das nur bei den Stammkunden...
00:25:50: Weil es gar nicht anders geht.
00:25:52: Da macht das
00:25:54: system automatisch, wobei da gibt's eben auch verschiedene Computerprogramme und verschiedene Systeme sehr basic und schon more advanced.
00:26:05: also das ist noch nicht standardisiert bei uns aber das ist ein mittelfristiges Ziel so eine standardisierte Medikationsanalyse.
00:26:16: Und dann steht er vor der unangenehmen Aufgabe, dass die Ärzte ja nicht nur ein Hausarzt ist und durchschnittspatient.
00:26:22: geht er zum Kategorien.
00:26:27: Wer rückt von seinem Präparat ab?
00:26:30: Der nächste Beste, den wir erwischen, wenn es an einer Rückfrage bedarf ... Das glaube ich, lasst sie schon.
00:26:40: Das kann man
00:26:41: machen.
00:26:41: Wenn irgendwas Neues dazukommt, das quasi ... ein neues Problem verursacht, dann wird man da andrucken.
00:26:49: Aber das sind sehr individuelle Beurteilungen und da muss man eben auch viele verschiedene Dinge mit einbeziehen weil manchmal geht es um die Arzneiforme, manchmal geht's um Einnahmezeitpunkte wie man eine Lösung herbeiführen kann.
00:27:06: Ehe sein, also extrem komplexes Thema oder diese Polypharmazie?
00:27:12: Ja ja
00:27:12: total!
00:27:15: Sie unterbrachten halt Leistungsfähige Datenbanken, damit wir das irgendwie nicht im Kopf haben müssen.
00:27:22: Weil es ist schier unmöglich.
00:27:25: Also auch vor allem im Hinblick auf diese extreme Innovationsflut, die wir haben mit diesen neuen onkologischen Präparaten.
00:27:35: Ja, Wahnsinn!
00:27:36: Das tut sich was.
00:27:38: Jede Woche ein neues mit einem unansprechlichen Namen.
00:27:43: Ja, und ich muss mal einen Wissenderpreis geben.
00:27:46: Ich habe ein bisschen gelernt von euch.
00:27:47: Es gibt tausend Fünfhundert Apothekungen für in Österreich, wird jetzt noch zu ganz Mitstimmung nach sieben Tausend Pharmazeuten
00:27:53: innen.
00:27:54: Die sind massiv mehr geworden letzten Jahren.
00:27:56: Ja schon.
00:27:57: Also zwölfunddreizehn waren es irgendwie fünftausend neunhundert und zwölfeinzwanzig siebentausend.
00:28:02: Und was mich erstaunt hat das ist mein neues Wissen.
00:28:04: Ähm, elftausende TKAS?
00:28:08: Oh!
00:28:09: Da weißt du mehr als ich.
00:28:10: Aber das
00:28:11: sind viele?
00:28:12: Ja, aber die braucht man auch, weil in den Apotheken natürlich ganz viel im Hintergrund passiert ist eben mit der Logistik zu tun hat, mit der Abrechnung, Kommunikation mit der Krankenkasse, Produktion, so magistrale Herstellung, Themischungen und solche Dinge.
00:28:30: Das ist alles BKA Revier.
00:28:33: Also nicht so... Ich habe ja mit ein paar Apotheken zu tun und natürlich auch mit ein Paar PKAS.
00:28:44: Und manche machen ihren Job so gerne, was für eine Freude wenn die so erfüllt sind von ihrer Aufgabe.
00:28:54: Das Stolz ist irgendwie kuschend negativ konnotiert im tibetischen Ding.
00:28:57: aber wenn sie so erfolgt sind und zufrieden... Wie schön es ist solche Menschen in der Apotheke zu haben?
00:29:03: Ja ganz wundervoll!
00:29:05: Das stimmt.
00:29:07: Und das spüren auch die Kunden oder alle, die hereinkommen?
00:29:11: Ich als Arzt spüre es, wenn ich in Anruf ... Die Patienten klären sowieso so wie schön!
00:29:19: Ja, stimmt.
00:29:21: Stimmt und das geht immer noch so, dass es Tage gibt an denen man denkt, was hab ich für einen tollen Beruf?
00:29:26: Jetzt gibts schon wieder irgendwas ganz Besonderes Beispiel aus der vergangenen Woche.
00:29:32: Wir werden jetzt dann ein Kind, funktionierende Bauchspeicheldrüse mehr hat, mit einem verdünnten Insulinversorgung.
00:29:40: Es ist was
00:29:42: ganz
00:29:42: Besonderes.
00:29:44: Also müssen wir uns auch erst schlau machen wie es geht.
00:29:47: aber allein die Tatsache dass man das machen kann und dass das mir dann eine Pumpe so einstellt werden kann, dass dies funktioniert finde ich einfach spannend.
00:29:58: Aber da kommen sozusagen Patienten oder ...
00:30:00: In diesem Fall weiß sogar das Krankenhaus total nett, weil die Angehörigen im Krankenhaus gebeten haben.
00:30:08: Die sollen doch uns als ihre Stammaputike anrufen und uns fragen, ob wir das machen können?
00:30:14: Und die dann so, ja ich glaube schon aber ich muss erst mal wissen wie es geht.
00:30:19: Ja ja, uns wird geholfen.
00:30:22: Toll!
00:30:22: Wär voll
00:30:24: nett.
00:30:24: mit ein paar von diesen Facebook-Videos angeschaut von dir, wo du einmal oder öfter sagst okay das Iglas.
00:30:32: Das Thema ist so groß und Spezialisierung also man kann gar nicht mehr MS und Onkologie und... Also man kann es gar nicht eigentlich alles abdecken.
00:30:39: Wobei in meiner Wahrnehmung geht... Also ich wüsste nicht welche Apotheke, wofür spezialisiertes?
00:30:46: Gar
00:30:47: nichts!
00:30:47: Nein
00:30:48: gibt's auch eigentlich jetzt nicht so eine öffentliche Spezialisierung.
00:30:52: aber ich glaube dass das Etwas ist, dass sich automatisch im Laufe der Zeit entwickeln wird.
00:30:59: Weil eben das Wissen und die Anforderungen in manchen Gebieten so wächst... ...dass man das nicht mehr von jedem verlangen kann, dass er alles kann.
00:31:12: Und die Kollegen untereinander wissen es aber
00:31:13: schon sehr gut.
00:31:14: Ja klar, die wissen ja auch genau.
00:31:15: Ah, da kennen sie dann ein bisschen aus oder nein?
00:31:16: Da würde ich in diese Absticke gehen oder so.
00:31:18: Aber du glaubst in zehn, zwanzig Jahren wird's dann was nicht.
00:31:20: ... die Rheuma-Apotheke in Lins geben oder die MS-Zentrums, Speziesierung und die Onkologische.
00:31:28: Genau.
00:31:31: Die Krankenhäuser haben das natürlich.
00:31:34: Die haben immer für ihre Krankenhausabteilung...
00:31:36: Genau!
00:31:37: Die haben die Spezialisten einem Haus.
00:31:40: Aber das wird sie in der Öffentlichen brauchen weil ja vieles von ihnen noch extrem moral verlagert wird.
00:31:46: Und da braucht es einfach die Expertise daraus.
00:31:50: Bin davon überzeugt?
00:31:51: Ja, worüber würdest du dich dann spezialisieren wollen?
00:31:57: Also ich finde immer die Onkologie schon sehr spannend.
00:31:59: Weil das einfach so Schicksale sind wo es notwendig ist dass jemand mit Sicherheit unterstützt weil das halt so Schwierige Lebenssituationen sind.
00:32:12: Aber wie wird's auch toll finden wenn es eine Phytotherapie Spezialisierung geben würde?
00:32:19: Das würde ich mir auch sehr gefallen.
00:32:25: Oder Rohrtherapies, also Steckenpferd von mir.
00:32:30: Das ist auch ganz was Tolles würde ich mir sehr gefallen.
00:32:32: aber ich glaube da wird es jetzt keine Kameradenspezialisierung geben.
00:32:36: aber Medikationsmanagement, Analyse sicher auch etwas wo du viel Übung brauchst damit man das gut machen kann.
00:32:43: und auch in einer irgendwie vertretbaren Zeit kann es sein, dass ich dann einen halben Tag brauche und das irgendwie zu erfassen.
00:32:50: Öfter mal das macht und
00:32:51: so.
00:32:52: Geübter und schneller wird man auch damit eine Lösung zu finden.
00:32:56: Ich habe es vergessen aber es war total nett!
00:32:58: Du bist gefragt worden, was eine gute Apothekerin ausmacht und die zwei Punkte gelungen waren.
00:33:04: Wirklich?
00:33:05: Weißt du es noch?
00:33:06: Nein, ich weiß nicht mehr.
00:33:07: Aber es wird wahrscheinlich das eine gewesen sein...
00:33:09: Die eine war... Ich hab die Lösungen hat.
00:33:13: Genau!
00:33:13: Das ist für mich ganz etwas Wichtiges, dass man Lösungen findet wenn's ein Problem gibt oder dass man nicht irgendwie sagt ja wir haben jetzt ein Problem und das haben wir deshalb weil und wurscht Lösungen finden.
00:33:28: Und ich glaube, ein ganz wesentlicher Punkt ist – und das habe ich damals auch gesagt – man muss Menschen mögen.
00:33:33: Genau, genau!
00:33:34: Ist schön.
00:33:36: Es geht nicht anders, weil da kann man nicht dran verbringen.
00:33:44: Das scheint dir zum Glück nicht schwer zu fallen.
00:33:49: Nein, das fällt mir nicht
00:33:51: schwer.
00:33:52: Das müsste man auch in das Chorid-Gol umeinbauen oder so eine Lösung finden und Menschen mögen.
00:33:57: Also wenn man jetzt Pharmazie studiert, bitte hier...
00:34:00: Ja!
00:34:01: Ich glaube es ist was gute Apothekerinnen wirklich ausmacht.
00:34:06: Dass sie das wollen und dass sie das auch tun und auch mal ein Risiko eingehen, sich oft einmal in einem Graubereich bewegen.
00:34:17: wie oft geben wir Medikamente her die man eigentlich nicht hergeben dürfen weil Das Rezept nicht funktioniert oder der Patient das vergessen, verloren, verschluckt.
00:34:25: Was er immer hat verschüttet.
00:34:27: Oder ... Ja?
00:34:30: Jemand kommt aus dem Ausland und ist unversorgt.
00:34:34: Schickt man den jetzt in eine Ambulanz, wo dann wieder jemand irgendwie versuchen muss, dieses kürillische Backel dazu entziffern.
00:34:41: Aber da müssen wir halt ein bisschen auch Zivilcourage haben.
00:34:46: Und ich find also ... Dafür auch, also ich halte Vorträge vor Mediziner und Veterinärmedizinern.
00:34:57: Pharma-Zeuten manchmal.
00:35:00: Veterinäre sind die coolsten.
00:35:02: Ja, das glaube ich!
00:35:02: Die Veterinären sind wirklich... ...die haben so einen Schmäh untereinander bei den Kongressen.
00:35:09: Die sind furchtlos weil sie trauen sich viel mehr.
00:35:12: Die geben locker ein Tier mal.
00:35:13: jetzt probiere ich das mal.
00:35:15: Die Medizine sind eher zurückhaltend?
00:35:18: Und diese Veterinärmitziehen haben eher so, okay.
00:35:20: Schauen wir und dann sehen wir es und jetzt probieren wir's.
00:35:23: Aber die sind so hands-on!
00:35:24: Ja ja,
00:35:24: da müssen sie zwangsläufig sein.
00:35:26: Genau
00:35:26: genau.
00:35:27: Und die Apotheker kann man fragen... Großoffenheit immer.
00:35:32: Großoffenhalt der Menschen finde ich.
00:35:33: Also man hat irgendwie so ...
00:35:36: Es ist schön, es gibt eine ganz große Bandbreite wobei eben nicht jeder alles abdeckt sondern halt auch das Segment, ein kleinerer ist ein größeres finde ich auch sehr schön und ich glaube, dass die Menschen, die Hilfesuchen dann ihre passenden Ansprechpartnerinnen und Partner finden.
00:35:56: Weil wenn ihr die Möglichkeit habt auszuwählen, dann suche ich mir auch jemanden der quasi desvertribt und mit dem arbeitet das ihr als Hilfessuchender Bevorzug.
00:36:11: Jetzt gehen wir nochmal zur Mediationsausbildung zurück.
00:36:14: Genau, was hast du da besonders gelernt?
00:36:18: Was wird es unabhängig von der Familie auch in der Apotheker- und Apothekerkammer und so... Also was sind die Dinge, die ich mir merken kann und in meinem Leben integrieren kann?
00:36:29: Ich glaube Kommunikation ist eines der schwierigsten Dinge, den man so nebenher einfach immer braucht.
00:36:42: klare Kommunikation, die zum möglichst wenig Missverständnissen führt.
00:36:50: Das ist schon eine richtig tolle Errungenschaft und das ist sicher eines der Kapitel, die mir bei der Mediationsausbildung am meisten geholfen haben zu verstehen was man mit Kommunikations tut und was die Effekte auf andere sind und heute ein bisschen zu verstehen diese verschiedenen Konzepte, dass eine Nachricht viele Ebenen haben kann die ganz unterschiedlich ankommen können.
00:37:23: Und daraus dann Probleme im schlimmsten Fall Konflikte entstehen, die man irgendwie wieder entknoten muss.
00:37:31: Ich bin da sicher sehr hartnäckig beim Streiten oder wenn es um irgendwelche Themen geht, um herauszufinden wo denn jetzt quasi der Auslöser für so einen Knoten ist, um den er wirklich ordentlich auflösen zu können.
00:37:54: Das ist glaube ich das was mir am meisten beeinflusst hat in der Mediationsausbildung und die Sicherheit.
00:38:05: es gibt Konfliktsituationen die scheinen ganz unlösbar und tragisch Und in Wahrheit gibt es dann verdeckten Gewinn, den man von außen oft nicht sehen kann und deswegen muss man ihn einfach belassen.
00:38:23: Deshalb muss man an dem Konflikt nichts tun weil die Beteiligten selber sich ermächtigen könnten.
00:38:31: wenn da mir irgendwo ein Nutzen wäre um aus dem herauszukommen Dickel weit ruhiger, weil ich da nicht immer das Gefühl habe, dass er übereinrichtet
00:38:44: ist.
00:38:45: Und das muss man aber dann nicht einmal kommunizieren, sondern es kann man einfach lassen?
00:38:48: Es kann man auch einfach lassen, weil man davon ausgehen kann, dass die Systeme von den betroffenen Menschen angegangen und verändert werden, wenn sie keinen Nutzen mehr... also wenn der Nutzer nicht mehr größer ist, schaden ist!
00:39:04: Wir hatten, der ist noch nicht online ein Podcast mit einer Ärztin.
00:39:09: Die im Dachverband geniale Tätigkeit macht und die hat gemeint für einen guten Dialog ist es wichtig gut zuzuhören und da ist mir bewusst geworden okay das ist echt eine Kunst wirklich zuhören weil die Dame eben auch zuhört.
00:39:25: also sie hört zu
00:39:27: ja Ich glaube, wir haben einen da in der Medizin genauso wie in der Pharmazie bei unseren Beratungssituationen wirklich auch die Verpflichtung immer und immer wieder zu versuchen, zuzuhören.
00:39:41: Auch wenn wir manchmal das Gefühl haben... Wir wissen schon die Antwort, wenn er die ersten drei Wörter von dem Satz gesprochen hat.
00:39:46: Das ist echt fatal!
00:39:48: Weil es eben nicht immer so ist, weil man manchmal einfach genauer zuhören muss.
00:39:56: jemand anderem zuzuhören, heißt ja eigentlich auch für diesen Moment sie selber einfach mal nicht so wichtig zu nehmen sondern dass der andere da nicht dicker ist.
00:40:10: Also ich merke, ich kann doch den Fokus drauflegen.
00:40:13: also ich habe der Verbesserungspotenzial weil sofort irgendwelche Geschichten werden oder man kann sich dazu genommen das irgendwie in die Übung.
00:40:19: Es
00:40:19: ist eine Übung?
00:40:20: Ja, es ist eine
00:40:21: gute Übung
00:40:21: ...
00:40:27: vom Konflikt zum Konflik, so ungefähr.
00:40:30: Apothekerkammer versus ... Also
00:40:33: dreißig was kommt?
00:40:34: Ja, also wir haben es erst einmal ein bisschen so geträgert... Ich habe mal unheimlich gedacht diese Vitamin D-Messungen
00:40:39: ja!
00:40:40: Was ist das für eine Aussicht der
00:40:42: Ärzte?!
00:40:42: Okay, also es gibt so klar abgegrenzte Bereiche und das Impfen war sozusagen der Auslöser.
00:40:52: Das war im Außen halt so ein Ding.
00:40:59: Das ist, ich glaube das ist eine Sache die unaufhaltsam ist und auch ein Gebot der Stunde.
00:41:05: Jetzt nicht weil ich glaub dass wir die besten sind was Impfungen an geht sondern weil ich glaube dass es notwendig ist um die Last die offenbar im Gesundheitssystem vorhanden ist einfach auf neue Bereiche auch weiter aufzuteilen.
00:41:23: Das ist halt ein Angebot, ich glaube kaum dass das ein Geschäftsmodell ist.
00:41:27: darum geht es nicht, es geht darum die Versorgung zu verbessern durch Impfungsrate zu verbesseren.
00:41:32: bei Massenimpfungen stöme dies relativ unproblematisch vor.
00:41:36: natürlich muss das alles im Bahnen laufen.
00:41:39: es braucht eine Ausbildung dafür.
00:41:40: wir haben das im Studium nicht gelernt.
00:41:42: da muss man natürlich was vorweisen Und es wird auch nicht in allen Apotheken stattfinden, das
00:41:47: kann ich gar nicht machen.
00:41:49: Ja
00:41:49: genau!
00:41:50: Das wollen auch nicht alle machen aber... Ich denke ist wirklich notwendig wenn jemand das antwortet dass wir nur so eine geringe Durchimpfungsrate bei der Influenza haben und was da jedes Jahr an Problemen damit auftaucht Da könnten wir sicher gut helfen glaube ich.
00:42:05: Gibt's jetzt eine lustige Frage?
00:42:07: Gibt es einerseits Bereiche die die Ärzte mehr übernehmen konnten von euch also wo wir euch Plasten könnten.
00:42:16: Ich war ja gestern bei so einer Diskussion, wo es um dieses Thema geht.
00:42:21: wie kann man mit dem Gesundheitssystem quasi neue Wege gehen?
00:42:24: Wie können wir dieses Gesundheitssystem wieder flott kriegen?
00:42:29: und da geht's um Patientenlenkung glaube ich weil momentan ist das ziemlich diffus und da war schon auch von ärztlicher Seite so adressiert Ich glaube schon an die Politik und an die Sozialversicherung, diese Lenkung besser zu organisieren.
00:42:51: Aber das ist jetzt nichts wo in den Eindruck kommt dass wir was machen was man quasi auslagern könnte.
00:43:00: ich glaube es gibt in Apotheken ein relativ großes Potenzial an Möglichkeiten das noch gar nicht gehoben ist
00:43:10: Auch weil ihr die Netzwerke ein bisschen kennt, meinst du?
00:43:12: Ihr kennt die Menschen.
00:43:13: Ihr kennt der Ärzte.
00:43:14: Genau,
00:43:14: genau so quasi an die richtige Stelle verweisen oder eben selber von Abis-Z erkennen Empfehlungen aussprechen und quasi behandeln unter Anführungszeichen in der begleiteten Selbstmedikation wenn das was ist, was man vertreten kann dass der Patient es mit sich selbst
00:43:38: macht.
00:43:40: Aber was die Ärzte uns abnehmen können, muss ich ehrlich gesagt sagen.
00:43:43: Die Fantasie.
00:43:47: Ich hab mich auf die Frage... Ich weiß es auch keine Antwort, aber du weißt, kannst nur, aber das kommt mir später beim Schönen.
00:43:56: Ja, vielen Dank!
00:43:56: Dass du wenn ich dann nicht dran denke ... Dann
00:43:58: sag mal's.
00:44:00: Obidigt?
00:44:04: Nein dieses Welt also Allein als Mediziner gibt es ja für jedes Krankheitsbild, denke ich immer, multifaktuelle Ursachen.
00:44:12: Insofern sollte es auch multifaktielle Therapiekonzepte geben und das Teamworkaspekt ist teils fein also... Und wenn dann nicht die einen oder die anderen sondern...
00:44:24: Wenn es besser verzahnt, dann ist es sicher für alle ein Gewinn und vielleicht da ja Leichterung?
00:44:30: Aber jetzt müssen wir mal schauen, dass wir das irgendwie mit den Daten hinkriegen.
00:44:32: Dass alle auf die gleichen Daten zugreifen und dass man tatsächlich alle Daten haben will.
00:44:36: Das ist ja eigentlich momentan eher so.
00:44:38: mein Kritikpunkt an diesem ganzen elektronischen Gesundheitsakten Thema.
00:44:44: Dass man eben nicht sicher sein kann, dass man alle Daten hat bei Patienten barziell ausoptieren können oder ganz ausoptiern.
00:44:52: Und dann ist schon wieder die Frage, was fange ich damit an?
00:44:56: Eher schwierig finde Das ist fast nur Besse, ich hab nix.
00:45:01: Dann hast du mir nicht das eine Segment... Genau,
00:45:05: schwierig finde ich es.
00:45:07: Es sollte man lösen und anders machen.
00:45:11: Woran bist du sonst?
00:45:14: Apotheker kann man mäßig dran.
00:45:16: also was sind die wichtigen Themen?
00:45:18: Also für mich ist ganz ein wichtiger Punkt immer die Fortbildung gewesen ist hier nach wie vor gute Themen zu finden, gute Vortragende zu finden um einfach diese Lust aufs Lernen nicht zu verlieren.
00:45:32: Wir sind ja bei uns in den Bundesländern dafür zuständig regionale Fortbildungsveranstaltungen zu machen.
00:45:39: das sind wir sehr frei.
00:45:40: jetzt macht man nach wie vor sehr viel Spaß weil es da vieles gibt auch auf dass ich durchaus mit stolz zurückblicke.
00:45:48: wir haben in oberstrecht die Krebs Akademie gebildet.
00:45:53: Es ist ein tolles Curriculum, das mittlerweile auch von Kollegen aus anderen Bundesländern absolviert wird.
00:46:01: Und es hat einfach einen Mehrwert in der Beratung und Betreuung von Onkologie-Patienten.
00:46:09: Dann denke ich mir, ist es wirklich nach wie vor notwendig immer wieder an, in diese Soft Skills zu gehen Beratungskompetenz, Kommunikation.
00:46:25: Da bildet ihr auch Wort und Weiterbildungen
00:46:26: an?
00:46:27: Genau, notwendig!
00:46:29: Weil das ist eines unserer Hauptwerkzeuge.
00:46:32: Dieses Sprechen mit Patienten... wie macht man das?
00:46:37: Es ist schon herausfordernd aber notwendig.
00:46:41: Absolut notwendig.
00:46:43: Das ist so mein Tätigkeitsfeld Und natürlich geht es mir darum Die Apotheker schafft jetzt bei meinen oberösterreichischen Pläern immer bestmöglich irgendwie zu vertreten und einfach aufzuzeigen, was unsere Potenziale sind.
00:47:00: Weil die manchmal eben nicht gesehen werden sei es jetzt beim Land oder bei der Gebiets-Krankenkasse oder so bei allen sich bittenden Gelegenheiten.
00:47:11: Ja dann mache ich noch als Apothekar Kammer bei seiner internationalen Blutdruckstudie mit diese Herausforderung ist
00:47:18: Wo du gerade in Madrid warst?
00:47:19: Wo ich grade in Madrid bin, genau.
00:47:21: Portugiesische, Spanische und oesträchische Apothekerinnen und dazugehörige Ärztinnen.
00:47:30: oder halt zu Prämierversorgungseinrichtungen untersuchen da tatsächlich die Auswirkung von einer Messmethode und der Aussage darüber auf das, was die Patienten damit tun.
00:47:44: Und zwar geht es dann nicht nur um Blutdruck sondern Versusgefäßalter.
00:47:48: Es geht um dieses Artyral Stiffness Thema, unser eigenes Forschungswelt in der ich eingedrungen bin und da können wir den Leuten sagen Gefäß Alter ist zehn Jahre älter als ihr kalendarisches Alter und es lässt sich beobachten dass Menschen denen man sowas sagt an anderen In drinnen ist schon ein Motivation.
00:48:12: Wie jemand, zu dem man sagt, der Blutdruck ist mit Hundertsechzig zu Neunzig zu hoch.
00:48:17: Dann sagen die Leute ja, ich habe einen
00:48:19: hohen Blut druck.
00:48:20: Wenn mir eine Gefäße sind zehn Jahre älter als du dann sind sie, das kann ich tun!
00:48:25: Und es ist ein ganz interessantes Forschungsprojekt hat den treffenden Namen Together.
00:48:31: Weil's
00:48:31: da um einen team-based
00:48:32: approach
00:48:33: geht und sehr spannend.
00:48:36: Aber sehr mühsam.
00:48:37: Patienten rekrutieren, haben wir nicht gelernt?
00:48:40: Können wir nicht?
00:48:40: Das müssen wir mühsam lernen!
00:48:44: Ist was, was wir nicht tun
00:48:48: im normalen Leben.
00:48:49: Du sprichst jetzt deine besonders netten Menschen in der Botheke an und ...
00:48:54: Genau, genau, ich muss nur zum entsprechenden Arsch passen.
00:48:58: Ja klar.
00:49:00: Wir kriegen das hin.
00:49:01: Wie viele braucht ihr?
00:49:02: Wir wollen siebenhundert
00:49:03: Patienten rekretieren.
00:49:05: Ja?
00:49:06: Das ist eine riesige Menge.
00:49:07: Geht!
00:49:08: Fünfzig Euro Apotheke, Broteilnehmende... Okay das ist schon viel.
00:49:12: Aber das brauchen wir.
00:49:13: Wir haben erst fünfzehn Prozent.
00:49:15: Ich fürchte siebenhundert klingt.
00:49:18: Du sollst mich nicht demotivieren.
00:49:20: Nein, nein, du bist ja der Sportler in der Ecke.
00:49:25: Oder du schaffst den Locker aber es ist jetzt nichts.
00:49:28: Es
00:49:29: ist wirklich nichts und es ist weniger als ich dachte.
00:49:33: Ich
00:49:34: wollte dich nicht demulandern.
00:49:35: Nein, nein,
00:49:36: so leicht geht das nicht.
00:49:38: So leicht geht es nicht.
00:49:44: Wir Ärzte haben ja auch eine Fortbildungsverpflichtung und ich kann die nur loben weil die wirklich gut sind diese Fortbildungen.
00:49:52: Jetzt spare ich mir vielleicht den Kommentar, dass besser als die Vorlesungen beim Studiums sind?
00:49:57: Ja okay!
00:50:00: Du darfst das
00:50:01: sagen.
00:50:02: Aber die sind jetzt wirklich gut, diese Vorbildungen.
00:50:06: Aber wir haben zu wenig.
00:50:07: den zweiten Punkt, den du gehabt hast, diese Kommunikationsgeschichten.
00:50:11: Das kommt wahrscheinlich im Rande vor aber nicht die Mainstream der Ausbildung.
00:50:21: Ich glaube dass diese Ärzte genau so brauchen wie hier?
00:50:23: Komplett klar!
00:50:25: Weil es echt schwierig ist wenn man da nie was gelernt hat drüber.
00:50:29: Da gibt es natürlich Dr.
00:50:30: Talent, wo man an viele Dinge lernen, wenn man sie nicht in die
00:50:33: Hüfte gelegt
00:50:33: hat.
00:50:34: Also allein wenn man den Fokus hin legt und das ist schon ... Weil wir haben mit der Eva Katrinner-Marcel Ballettivmedizinerin.
00:50:45: Die machen das natürlich in ihrem Team ja, Ballettive Medizin.
00:50:47: Da spürt man das auch, wie man mit einem Ballettiven Mediziner redet?
00:50:50: Die haben so eine Schönheit dann!
00:50:52: Das ist einfach anders.
00:50:54: Aber das ist Ballettifmedizin.
00:50:55: Das ist nicht die Durchschnittliche, weiß ich nicht.
00:50:58: Genau.
00:50:59: Und das ist oft schade, aber man kann das alles ändern.
00:51:05: Man kann viele Dinge neu machen
00:51:07: und
00:51:08: es gehört sicher dazu.
00:51:11: Aber das wäre wirklich so... Ich weiß nicht gerade warum das nicht, weil es ja nicht so, dass jeder Vortrag jetzt von einem Pharmakonzern gesponsert wird für die Ärzte.
00:51:24: Aber man findet wahrscheinlich
00:51:25: auch... Ich finde es einfach nur irgendwelche Gruppierungen, die Vorträge einbringen.
00:51:29: In
00:51:29: der Fachgesellschaft?
00:51:30: Genau,
00:51:30: also müsste ja noch gehen.
00:51:32: Sicher, wird sicher gehen und ich glaube, dass man würde auch Sponsoren finden für Kommunikationsthemen weil sie auch essentiell ist.
00:51:42: Ein Erzneimittel wirkt ja nur dann wenn man es richtig nimmt und wenn man versteht warum man es nimmt und wann man das rundherum irgendwie passend ist.
00:51:53: Also jetzt bei Medizin geht es ja nicht nur um die Arzneimittel-Einnahme, sondern Verhalten, Ernährung, Umgang mit dem Krankheitsbild.
00:52:01: Ja genau!
00:52:01: Es gibt
00:52:03: vieles, was man kommunikativ regeln muss.
00:52:06: Genau also gibt viele Punkte.
00:52:09: aber auch so wie waren formulieren wir die wichtigen Informationen.
00:52:17: das überhaupt gehört werden sind so viele Punkte.
00:52:19: ich hatte gestern eine Patientin war schon geschwächt mit Lungentumor und hatte noch ein, zwei andere Patienten.
00:52:24: Die waren einfach schon vorher
00:52:25: K.O.,
00:52:27: also es war lang bei mir, die war richtig K.o Das nächste Mal gehört zur Reset-Dinge.
00:52:32: Zu viele Informationen wären dann gar nicht mehr
00:52:34: ... Und das ist dann schwierig auch für den Angehörigen?
00:52:37: Dann wissen die Patienten selber nichts mehr, dann gibt's keinen Transfer.
00:52:42: Ja klar, genau.
00:52:43: Also ich hab da... Nicht
00:52:46: so einfach.
00:52:47: Nein!
00:52:48: Oder?
00:52:50: Aber schön.
00:52:50: Schön, gell?
00:52:53: Weil wir auch sein Podcast gemacht haben mit der Christina Kanaldo über den Assistenten Suizid dieses... Ich glaube, Natrium-Phenobald-Betal heißt den Stoff.
00:53:03: Genau!
00:53:03: Wenn ich das richtig verstanden habe, wurden die jeweiligen Apotheken angefragt ob die das anbieten wollten und oder nicht?
00:53:11: Und es sind eher relativ viele in meiner subjektiven Wahrnehmung, die das gemacht haben.
00:53:14: Ist das so gelaufen?
00:53:15: Ja genau, also es wurde nicht aktiv angefragt, ob man möchte oder nicht sondern hat sich aktiv melden können als quasi diese gesetzliche Ermächtigung kam.
00:53:26: Das ist nicht über euch gegangen, die Apotheker kamen
00:53:29: Doch, das geht schon über die Apothekerkammer aber über die Zentrale.
00:53:32: Und es ist eben auch so dass nur der Mensch also der betroffene Patient selber oder einen Erwachsenenvertreter, Notar oder so... Die Information bekommt welche Apotheken das anbieten und es gibt keine
00:53:48: Liste.
00:53:49: Es gibt eine Liste, die nicht öffentlich ist um ein bisschen dem aus dem Weg zu gehen angefeindet zu werden von den Gegnern, die das vielleicht nicht gut heißen.
00:54:05: Und es finde ich gut, dass man das so handhabend und die behandelnden Ärzte ... Das ist ja auch eine speziell ausgebildete Woche, die wissen dann in ihrer Umgebung ganz oft schon wo man sich hinwenden kann.
00:54:20: Wir haben bei uns auch schon zwei drei Patienten
00:54:26: betreut.
00:54:29: Ich war erstaunt, ich habe komplett vergessen wie viele Apotheken oder Prozent es waren.
00:54:34: Aber es waren viele!
00:54:35: Es waren nicht wenige
00:54:37: und wenns
00:54:37: nur ein Viertel aber...
00:54:38: Ja, kann gut
00:54:40: sein.
00:54:40: Nein, das weiß
00:54:41: ich jetzt nicht aus.
00:54:43: Es ist gut verteilt auf so dass man nicht das Gefühl hat man muss jetzt irgendwie ewig weit herum fahren um diese Leistung zu bekommen.
00:54:52: Aber auch notwendig gewesen zu dem Thema Fortbildungen anzubieten, weil da kommt so was ganz Neues für uns völlig Unbekanntes und mit dem muss man auch umgehen.
00:55:04: Und wir haben damals sehr ... Ich war damals sehr Risikobereitung und Mutigund hab die beiden quasi Antipoden auf diesen
00:55:18: Setting
00:55:18: beide eingeladen und den gemeinsam an Augen gestaltet.
00:55:22: Sind ja Antipoten ein Palliativmediziner entgegen?
00:55:25: Ja, also Palliativmedizin die OPG, Österreichische Gesellschaft für Pallettivmedizin.
00:55:33: Und dann gibt es ja noch die Gesellschaft für ein humanes Lebensende, die pro Assistenzsuizid auch gebildet wurden und die haben gemeinsam wirklich diesen Abend gestaltet und man hat gespürt das ist wirklich ein Spannungsfeld ist.
00:55:55: aber
00:55:56: Und dann gegenseitiges Abtasten auch oder von diesen
00:55:59: verschiedenen?
00:55:59: Ja, sehr wohlwollend, sehr empathisch aufhinde von beiden Seiten.
00:56:08: Einfach erkennen dass es manchmal die beste Lösung ist, glaube ich
00:56:15: Und ihr habt wirklich schon in eurer Apotheke zwei oder dreimal das Präparat.
00:56:19: Aber siehst du, man weiß es?
00:56:21: Man spricht drüber aus und arbeitet dann durch
00:56:23: ... Ja genau!
00:56:24: Und man muss auch wissen wie ich das mache, was habe ich für eine Haltung, wenn so etwas passiert?
00:56:31: Da hab' ich einen Kunden jetzt schnupfen und der nächste husten und einer bringt ein Rezept und auf einmal steht einer da und sagt er hat einen Pin für meine
00:56:39: Sterbeverfügung
00:56:39: und man muss einfach mit dem umgehen können.
00:56:45: wirklich gut, dass das möglich ist.
00:56:47: Also ich bin eine Befürworterin dieser Möglichkeit weil es sehr menschenwürdig sein kann.
00:56:58: Wenn nicht recht richtig Standabism gesetzt... Text noch nicht geregelt, was mit dem Präbraten geschieht die nicht eingenommen werden.
00:57:06: Also die liegen dann irgendwo in einem Kästchen herum?
00:57:09: Es ist schock also zumindest zu einem Teil gereglt.
00:57:13: wenn das nicht verwendet wurde dann muss es in der Apotheke zurückgeparken werden in der das ausgehandigt wurde.
00:57:20: deswegen ist dieser ganz genau definiert was auf den Flaschel draufstehen
00:57:23: muss.
00:57:23: okay
00:57:25: Aber oftmals findet man das dann vielleicht nichts
00:57:27: mehr.
00:57:27: Es ist so geregelt, dass es in die Apotheke wo es herkommt soll.
00:57:31: geben wir eine Stil irgendwo drauf damit, dass die Angehörigen und Zugehörigen
00:57:36: später
00:57:37: dann finden?
00:57:39: Genau!
00:57:39: Jetzt muss er mit der Kette oben stehen.
00:57:42: Gut, jetzt wird an die Zukunft weisen wie viele da wirklich zurückkommen.
00:57:45: Keine
00:57:45: Ahnung.
00:57:45: also ich weiß ja gar nicht ob jemand darüber Buch führt.
00:57:51: Man könnte sie auch austauschen.
00:57:52: Die haben eine gewisse Haltbarkeit, und wenn jetzt quasi die Haltbarkeit überschritten ist und da betroffene das Gefühl hat er möchte gerne sicherheitsweise wieder ans Haum, dass es noch aktuell ist dann kommen wir das...
00:58:08: Aus dem Neuaspekt soll ich noch gar nicht... Also dann musst du nicht wieder sozusagen die Gespräche führen, kannst du einfach so
00:58:13: durchkommen?
00:58:14: Ja genau, aber wobei da gibt's schon ein... Ich bin jetzt der Chlorist, weil glaube ich, es gibt einen zwei Jahres.
00:58:20: Okay.
00:58:20: Begrenzung oder ein Jahr, bitte nicht festnageln.
00:58:25: und da gibt es Berufe in der Raditiske.
00:58:27: Aber es ist ja... Da gibt's ja auch verschiedene Darreichungsformen, aber das ist ja eigentlich ein Trockenpulver, das man auflösen kann.
00:58:32: Das Trocken-Pulver müsste sich eher einige Zeit lang halten?
00:58:35: Ja wobei man muss das dann richtig suspendieren.
00:58:38: Eigentlich braucht man schon das gelöste Mittel und man muss ja irgendwas dazu reingeben damit es nicht ganz so grausig schmeckt.
00:58:49: Auch nicht trivial!
00:58:50: Nein, aber wir haben viele so Themen.
00:58:52: Ich hab mir früher schon bei der Metadonsubstitution gedacht ... Das ist auch ein Thema.
00:58:57: Oder in der Frühti-Apotheke und dann ... Genau,
00:58:59: da stehen sie alle draus!
00:59:01: Die feinen Damen mit den Perlenkettenunternehmen?
00:59:03: Genau.
00:59:04: Also das ist auch so...
00:59:06: Stimmt's.
00:59:06: Da muss man alles händeln in einer Apotheken.
00:59:09: Ja, das stimmt.
00:59:09: Aber das ist ja da die Schöne.
00:59:11: Wir haben auch viele Substitutionspatienten wie betreuen im Augenblick, glaub ich, zehn, zwölf.
00:59:17: Obwohl ich so
00:59:19: Apotheke am Land bin, da möchte man meinen, da gibt es sowas nicht heile Welt und so.
00:59:24: Aber ich finde das ja total toll!
00:59:26: Dass es diese Möglichkeit gibt und dass die Patienten einen Anspruch nehmen und es ist schon eine Patientenführung und ich glaube dies hat dann größeren Input auf Lebenswege... So im ersten Moment meinen ... Ich glaube,
00:59:43: sofort.
00:59:45: Wenn ich da jetzt regelmäßig zu dir käme?
00:59:48: Genau!
00:59:50: Wir entwickeln eine Verbindung und wir merken, wenn da was los ist.
00:59:53: Das ist nicht mehr ganz schlecht.
00:59:54: Und wenn das irgendwie ... wenn da etwas aus den Fugen gerät und man kann ja mit dem Menschen sprechen.
01:00:00: Also haben wir viele gute Beziehungen, glaub ich.
01:00:06: Und ihr wart ja vorher so oft ... Ihr habt ja vorher so ein schönes altes ... Also ihr seid umgezogen mit dabei.
01:00:11: Wir sind
01:00:12: umgetun.
01:00:12: Genau, von so einem richtig schönen alten Apotheker, wie nett ist das?
01:00:16: Jetzt in dieses Einkaufszentrum im Wuxer... Das ist schon anders!
01:00:20: Das ist anders.
01:00:21: aber wir sind in ein Haus übersiedelt in diesem Einkaufszentrum des Älterens als unser Haus zu Hause.
01:00:28: Lustiger!
01:00:30: Insofern ist es eine gute Atmosphäre dort und wir haben einfach viel mehr Platz und viel mehr Licht und Luft.
01:00:36: Das heißt es ist nicht unangenehm?
01:00:38: Nein, gar nicht.
01:00:41: Das war mir ganz wichtig oder uns beiden, also mein Mann und ich, dass wir nicht in so eine Einkaufszentrum-Situation kommen mit kein Tageslicht und das haben wir dort nicht.
01:00:52: Ein schönes altes Gebäude, das einmal ein Salzlager war wo die Enns Schiffe ihre Salzlieferungen quasi ein Land rachten.
01:01:03: Und dann hat man es auf die Vorwerke umgepackt und Richtung Böhmen und Meeren transportiert, das Gebäude war jetzt als Lager.
01:01:11: Das ist doch super!
01:01:14: Also ich habe gewusst, du kommst da rein und dann habt ihr richtig in die Nachricht gearbeitet?
01:01:17: Genau, dann haben wir gedacht
01:01:19: so... Jetzt!
01:01:20: sind wir modern.
01:01:21: Genau, dann
01:01:23: sowieso mit keiner Hand, die Medikamente kommen ...
01:01:25: Nein!
01:01:26: Das haben wir nicht.
01:01:27: Keinen Roboter?
01:01:29: Wir
01:01:31: gehen dahin und das mag jetzt ein bisschen altmodisch klingen aber ich genieße es vor allem auch deshalb weil ich bemerke zunehmend Ich weiß, dass fängt mit R an und dieser blaue Schachtel
01:01:47: irgendwo
01:01:48: da rechts Keine Chance, wenn ich das aus dem Warenverzeichnis für den Roboter suchen muss.
01:01:56: Der ist nicht mehr rechts unten und ich gestehe es ist manchmal für mich notwendig vom momentanen Tarargespräch wegzugehen.
01:02:07: Ich muss mir ja manchmal was überlegen.
01:02:08: Ich habe nicht immer sofort alle Lösungen bereit und muss mal etwas überlegen und da tut's mir gut, wenn ein paar Schritte gehen.
01:02:20: Ich finde es sehr angenehm und wir haben es gut gelöst.
01:02:23: Wir haben keine ewigweiten Wege, also wenn ich jetzt die ewig weite Wege habe dann ist es vielleicht noch mal was anderes und immer nur Platz dafür.
01:02:30: aber ich mag das eigentlich sehr gern.
01:02:32: sind hundert achtundneinzig Schubladen wie wissen sie das selbst?
01:02:36: genau weil wir immer die Volksschule einmal im Jahr bei uns haben Genau und dann haben wir mit den Kindern halt ja wie Wie viele Schubladen sind das?
01:02:43: Und wie lang sind die?
01:02:44: Die
01:02:45: werden sich ja alles erinnern, weil die haben auch nur mehr Vermögen von.
01:02:47: Ja!
01:02:48: Die
01:02:48: kannst du gleich...
01:02:49: Das ist immer total nett.
01:02:50: Super, gell?
01:02:50: Erst mal ich füge.
01:02:51: Ja,
01:02:51: ja.
01:02:52: Hundert und acht Uhr haben sie es schaffbar eigentlich, also so heiblind unbewusst zu gehen.
01:02:58: Ja genau, und das weiß man dann schon wo dies ist.
01:03:01: Es gibt viele Dinge, die auch der Körper speichert.
01:03:04: Das merke ich schon.
01:03:05: Ich finde, die Idee klugt dann mal weg von der Tare.
01:03:11: Ja, und auch auf eine andere Position gehen.
01:03:14: Das ist ja halt ein metaphysischen Hintergrund da.
01:03:17: Dass ich meine Position veränder, weil dann kann ich vielleicht einen neuen Gedanken fassen in eine neue Richtung denken, etwas anderes sehen.
01:03:27: Und wenn du das Gefühl hast.
01:03:31: es rennt gerade was schief mit den Menschen gegenübersteht.
01:03:35: also wie oft proaktiv sprichst du... Das Medikament ist falsch oder sie brauchen was anderes?
01:03:45: Also das Medikamente ist falsch.
01:03:50: Das passiert ganz extrem selten, weil wir gar nicht erinnern.
01:03:59: Wir machen schon sehr oft Kontaktaufnahmen mit den Verschreibern wenn irgendwie eine Darrichtungsform zum Beispiel ungeeignet ist Ein lösliches Antibiotikum für jemanden der Schluckbeschwerden hat, wenn es einen gibt und der Arzt das irgendwie nicht aufgeschrieben oder nicht ausgewählt.
01:04:18: Dann würde ich das proaktiv ansprechen und dann Kontakt mit dem Arzt machen.
01:04:22: Aber so dass man jetzt tatsächlich draufkommt, dass irgendwas ganz grundschief läuft, das passiert Gott sei Dank sehr selten!
01:04:33: Und dann ist es wirklich auch wichtig ein Theater draus machen, sondern versucht herauszufinden.
01:04:42: Wie lange wird das schon so kombiniert?
01:04:45: Dann kann ich schon mal abschätzen wie dringend ist es jetzt?
01:04:47: und dann muss man schauen ob man den Ortsgrader wischen kann oder die Ärztin Und wir finden immer irgendeine Lösung.
01:04:57: Wenn ich das Gefühl habe es ist Gefeindverzug wenn wir Pause machen von einem Tag weil ich den erst am nächsten Mal bereichen kann.
01:05:04: Wird nicht wird hinhannt.
01:05:08: Aber da braucht man gute Kommunikationskills, ich kann nicht sagen, was haben die Wahnsinnige aufgeschrieben?
01:05:13: Also dann sind alle verunsichert wie wir das nie machen.
01:05:17: aber es kann passieren!
01:05:20: Ja und auch eine... Ich habe gestern zehn Stunden durchgearbeitet also non-stop nur in der Kommunikation.
01:05:26: Das mache ich nie sonst, das hab' ich seit hundert Jahren gefühlt nicht mehr gemacht.
01:05:34: Also, lieber mal fünf Minuten jetzt nicht angesprochen werden.
01:05:37: So ist mir egal, kurz.
01:05:39: Wurde ich total liebe Menschen habe und ich mache es gerne und surfe auf der Welle und strengen mich nicht an.
01:05:46: Weil ihr habt ja noch viel mehr Menschen in kurzer Zeit.
01:05:51: Also das ist schon ein
01:05:52: Gemüse
01:05:54: draus?
01:05:55: Naja also erstens einmal gibt's für mich auch Aufgaben die nicht an der Tare stattfinden sondern heute irgendwie... Bürokratischen, Bürogeschichten.
01:06:06: Und ich wechsle ja dann ganz oft zum Halbtag meinen Arbeitsplatz.
01:06:10: Ich gehe von der Botheke weg und fahre in die Kamera.
01:06:15: Aber wenn man wirklich ununterbrochen nur an der Dara steht das ist glaube ich etwas was man ganz schwer aushalten kann und bei uns ist es halt dann ganz aufzugelöst.
01:06:24: wir haben viele Kolleginnen die machen dann ab und zu mal eben eine Vitamin-D Messung Zwischendurch, oder mal eine Salvenrezeptur.
01:06:34: Das
01:06:34: kann total unbedehm sein.
01:06:36: Einmal was Magistrales herzustellen, irgendwelche Augentropfen machen?
01:06:40: Oder irgendwas wo man mal mit sich und seiner Arbeitsplatz alleine ist.
01:06:45: Schon gut!
01:06:46: Und wenn ihr einen Mitarbeiter habt dann rotiertet die auch ein bisschen, nehmt die weg von der Tare und sagt jetzt mal...
01:06:50: Die nehmen sich selber weg.
01:06:52: Ja genau, wenn das geht, dann lasst sie Gott sei Dank so organisieren.
01:06:56: Und es gibt aber welche, die sehr ... zufrieden damit sind und das auch gerne machen.
01:07:01: Vielleicht auch nur einen Halbdachs arbeiten oder nicht.
01:07:03: vierzehn Stunden in der Woche, dann geht es halt eigentlich da.
01:07:05: Da kann man sehr individuell agieren.
01:07:11: Ich stelle mal gern die Frage woran du gerade dran bist also welches Thema ... Also jetzt hat nicht diese Hypertoniergeschichte aber sehe ich jetzt noch andere Sachen.
01:07:21: Wo bin ich gerade dran?
01:07:24: Ich bin ja auch noch Präsidentin von einem Verein für
01:07:28: Angestellte Apothekerinnen
01:07:30: in ganz
01:07:31: Österreich.
01:07:34: Und da gibt es immer was zu tun, es gibt auch wieder Kammerwahlen bald und das ist jetzt schon ein Fokus quasi da gut vorzubereiten in die inhaltliche Klärung zu gehen mit Streiterinnen zu finden Leute anzusprechen Ja, den Verein einfach wieder ein Stück weiter zu entwickeln.
01:08:07: Und das ist auch sehr spannend muss ich sagen.
01:08:11: Ich habe dir mal ein Foto gesehen von drei Damen also ziemlich weiblich lastig so ungefähr.
01:08:16: Genau
01:08:16: wir sind
01:08:17: wirklich
01:08:17: volle Frauenpower alle Landesvorsitzenden sind weiblig bei uns.
01:08:22: Wir bilden echt das Berufsbild und den Beruf stand schon sehr gut ab weil Das sind wir ja von achtzig
01:08:31: Prozent.
01:08:33: Und es macht mir sehr viel Spaß, weil wir als Verein durch diese flache Hierarchie es ermöglichen, dass jeder, der gute Idee hat, diese Idee einfach bringen darf und wenn wir die Möglichkeiten haben das umzusetzen dann sitzen wir es um und es ist eigentlich egal ob das die Präsidentin ist oder irgendein Mitglied aus einem Bundesland, der eine gute Idee hat.
01:09:00: Wenn die bis zu uns vordringt in diese Gruppe von Macherinnen, dann versuchen wir es umzusetzen.
01:09:11: Wenn ich mich enttäuscht, gibt's jetzt Forum Pharmacie.
01:09:14: heißt
01:09:14: das?
01:09:14: Genau, Forum Pharmacie.
01:09:16: Gibt es
01:09:16: eine Fortbildung?
01:09:17: Die Kollegin Namen weiß ich nicht Magister... Ja, irgendwie Ernährung Elemente, fünf Elemente
01:09:22: der Schwangerschaft.
01:09:23: Genau, ja, genau, Baby, nein!
01:09:25: Also es ist wirklich offen für das
01:09:27: Thema.
01:09:28: Ja,
01:09:28: für ganz vieles.
01:09:29: Genau.
01:09:30: Genau fünf Elementen Ernährungen in Schwangershaftstilzeit und Wochenbeginn?
01:09:33: Genau,
01:09:34: genau.
01:09:34: Und dieser Kollegin, die selber
01:09:38: ein
01:09:38: Buch geschrieben hat darüber... ...und die ein bisschen einführen wird in dieses Thema.
01:09:46: Stimmt.
01:09:47: Du machst einfach komplett viele verschiedene Dinge.
01:09:50: Das ist ja nur beruflich, die ganzen Privatjahre.
01:09:51: Viele
01:09:52: Bellen in der Luft!
01:09:53: Ja genau.
01:09:53: Ich
01:09:55: habe das auch und ich mag es da gern weil... Also ich kann nicht multitasking sind von gleichzeitig aber intrenandern kann ich komplett verschiedene Dinge denken machen tun und ist ein entspanntes andere bereichert also..
01:10:11: Ich glaube auch dass um diese Bereicherung geht und um diese Vielfalt sehr energiegeladene Person, ich glaube das ist was.
01:10:21: Das muss ja einfach dem Schöpfer, wer auch immer sein mag, dem danken weil das ist etwas was man hat oder man hat es nicht.
01:10:32: und deshalb denke ich mir wenn ihr das habt dann muss er nützen.
01:10:35: und deshalb mache ich einfach gerne verschiedene Dinge und es ist wirklich schön diese unterschiedlichen Bereiche miteinander auch zu kombinieren, weil sie sind sich ja nicht fremd.
01:10:46: Das eine ist Verein, das andere ist Kammer und die andere ist Apotheke, das sind schon alles... das ist schon die Pharmazie halt in ihren verschiedenen Farben oder in verschiedenen Ausformulierungen.
01:10:58: aber ich bin immer wieder erstaunt wenn du so zurückgedenkt hast, dass ich mich dann eigentlich wirklich für diese Pharmazien entschieden habe und das alles so passiert ist.
01:11:06: also Es war ja nichts geplant von mir.
01:11:08: Es war nicht geplant, dass ich in Oberösterreich lebe und ...
01:11:11: Wir haben im Studium kennengelernt.
01:11:12: Genau!
01:11:14: Und ich hab da nicht lang nachgedacht.
01:11:16: Ich bin dann einfach mitgekommen.
01:11:19: Dann habe ich in meinem aspiranten Jahr meine Vorgängerin kennengelernen.
01:11:24: Die hat mich sofort infiziert, die hat mich von Anfang an eingebunden.
01:11:31: Das ist auch so ... Und dann war die Legierte und ich bin in ihrer Fustapfen getreten.
01:11:36: Es sind ganz viele Begegnungen, die mich beeinflusst haben und mir sehr bereichert haben.
01:11:46: Das passiert schon immer noch.
01:11:47: Da ist es sehr aufregend!
01:11:49: Und dazwischen machst du Sport und ihr macht Reisen.
01:11:53: Ja, Reisen ganz toll!
01:11:56: Das ist wirklich eine Leidenschaft, die mein Mann und ich teilen seit wir uns kennen.
01:12:00: Wir waren in Taiwan, das weiß ich, weil da war
01:12:04: ich freundlich da.
01:12:05: Es war super, es war ganz toll.
01:12:06: Und wir sind halt immer mit dem Rucksack unterwegs und das schon seit über dreißig Jahren.
01:12:13: Und das macht sehr viel Spaß und da bin ich dann auch tatsächlich nicht... Erreichbar.
01:12:19: Also ich versuchte schon so zu organisieren, dass meine ganzen Verpflichtungen... Ja gerne!
01:12:26: Dass meine Verpflichtung da irgendwie ruhen und das geht auch immer.
01:12:31: Es ist noch nie ein Problem gewesen.
01:12:35: Und in der Apotheke war es immer das große Ziel diesen Betrieb so zu organisieren, damit er gut läuft wenn wir nicht da sind.
01:12:41: Das gibt mir
01:12:46: ganz viel.
01:12:47: Typidologie studiert und unterrichtet uns ein bisschen unsere Professoren.
01:12:54: Wir haben immer schon in den letzten Jahren, glaube ich jedes sechste Semester im Bildungssebettikel und auch der Vorstand die sind dann einfach weg.
01:13:04: Und da sind sie nicht erreichbar.
01:13:07: Da sind sie irgendwo irgendwie mal leiern machen ihr Ding vor uns in irgendwelchen Texten aber jeder weiß es Auch wenn du jetzt Doktorand bist Du kannst vorher, du kannst nachher Aber das halbe Jahr Und es rennt aber, weil es weiß jeder.
01:13:20: Es
01:13:20: funktioniert komplett!
01:13:22: Ich glaube das ist auch wieder so ein Moment in dem man in Demut sagen muss, so wichtig bin
01:13:30: ich nicht
01:13:30: und ich darf mir das auch herausnehmen dass ich mal nicht erreichbar bin Und ich brauche das definitiv schon auch zur Erholung.
01:13:40: Da bin ich meinem Mann sehr dankbar, weil ich neigt dazu mich dann zu überarbeiten und der sagt dann so... ...und jetzt hast du das ja nicht vergessen.
01:13:46: wir sind jetzt wieder mal weg.
01:13:48: Das ist gut und da ist er sehr wichtig und hilfreich für me.
01:13:56: Weil Reisen ist eine gute Ablenkung vom Alltag.
01:14:01: Das klingt so wie wenn ihr mir ablenken müsstet aber Da kommen so viele neue Impulse, die mich dann wieder ansparen, irgendetwas anderes in Angriff zu nehmen.
01:14:14: Ich weiß jetzt kein Beispiel aber vielleicht... Ja es hat an meinem Kochen zu tun.
01:14:19: ich tu ja leidenschaftlich gern kochen und jeden Tag kochen wenn ich Zuhause bin Und das ist so nett wie man neue Impulse kriegt Bewertere Zipte kocht.
01:14:31: Ich weiß
01:14:31: nicht, ob es erzählt aber in Taiwan war ich an einem vier Sterne Hotel und das Frühstücksbefehl war ein gutes.
01:14:40: Aber da war unter einer Kieserglocke Qualle bisschen gewürzt und allein für die Story wäre es notwendig gewesen, dass ich die esse.
01:14:52: Und ich habe wirklich gewartet geht irgendeiner der Taiwaneseen hin und kostet da vorne keiner hingegangen.
01:14:58: Es war jeden Tag die gleiche.
01:15:00: Vielleicht liegt das schon seit
01:15:02: vier Tagen.
01:15:03: Ich hab's nicht getraut diese Qualität zu kosten aber... Ja
01:15:09: also ist mir schon ...
01:15:11: Spannend.
01:15:11: Es ist
01:15:11: ja gut gewesen, also...
01:15:13: Ich verstehe das!
01:15:14: Also ich bin auch sehr mutig, aber es gibt so gewisse Dinge die ich dann noch nicht esse.
01:15:18: Den nächste Reise gehst du hin?
01:15:22: Dieses Jahr bleiben wir in Europa und den nächsten Reisen wird... Das ist ein Geheimnissesgehalt.
01:15:27: Dann sag's nicht.
01:15:28: Ist
01:15:29: deswegen ein Geheimnis, weil ich meinen Mann entführen werde und er ist noch nicht
01:15:37: mehr... Nein, nein!
01:15:37: Dann zeig
01:15:38: bitte
01:15:39: nicht.
01:15:39: Nein, also es bleibt in Europa.
01:15:43: Genau, genau.
01:15:44: Und wir werden sicher im Herbst immer nach Frankreich fahren aber einfach so aufs Gerate wohl wenn's dann herbst ist.
01:15:52: Aber du warst schon einige mal in Asien oder ihr?
01:15:56: Eigentlich
01:15:56: so diesen ganzen südostasiatischen Bereich Laos, Kampocha, Burma, Vietnam
01:16:02: und Thailand.
01:16:05: Malaysien, Indonesia ... Ich
01:16:08: liebe diese Länder.
01:16:09: Ich war nicht in allen, die es aufgezählt hast.
01:16:11: Aber es hat mich sehr gefangen, wird mich auch nicht mehr loslassen, weil das ist ein Tag in einer anderen Welt.
01:16:21: Das finde ich immer sehr
01:16:21: schön.
01:16:22: Dieses buddhistische Spüren, dieses buddhistische Durchdrinkt alles.
01:16:32: In Laos ist es im speziell besonders
01:16:34: schön für dich.
01:16:35: Da war ich nicht da.
01:16:37: Wirklich sehr, sehr schön hat mir ihr tief beeindruckt.
01:16:43: Was am meisten?
01:16:48: Was am Meisten... Dort gibt's diese spirituelle Hauptstadt Luang Prabang Am Mekonglikti.
01:16:57: Die hat so schöne alte Gebäude Hölzerne Tempel die so bemalt sind Und das ist auch nicht so aufbolliert hochgelangt, sondern man spürt einfach diesen Euron.
01:17:11: Die werden noch sehr intensiv auch bewohnt von den Mönchen und das ist eine Superstimmung in der Stadt weil da ganz viele Mönche immer leben und die sind auch Teil des Straßenbilds und ja so dann irrsinnig beruhigenden
01:17:28: Effekt
01:17:29: auf mir und sie in diesem Tempelbezirk aufzuhalten und in dem Garten zu sein und einfach unter irgendeinem Franzipane zu sitzen.
01:17:36: oder
01:17:38: Das
01:17:39: reicht vollkommen.
01:17:40: Vielleicht nur mit auf den Mäkern.
01:17:42: Wir brauchen
01:17:45: ihn.
01:17:46: Ich hab am Schluss natürlich immer noch ein, zwei Fragen aber Dinge die ich jetzt noch nicht angesprochen habe, die du gerne ansprechen wolltest oder dies wert.
01:17:55: werden wir das wieder hingehen?
01:17:59: Weil ich hab ja gar nicht irgendwie dahin gehend vorbereitet und kommt jetzt auch da gar nix in mir.
01:18:14: Da machen wir noch so ganz banal, aber... Weil auf eurer Homepage, oder wenn alles gar nix.
01:18:19: Auf eure Homepage habt ihr Newsletter und Artikel?
01:18:22: Ja!
01:18:23: Der letzte war über Adaptogene.
01:18:25: Genau.
01:18:27: Und da kommt natürlich auch Schisandre vor, was wir in der chinesischen Medizin verwenden.
01:18:30: Ja, ja... Da ging es irgendwie jetzt glaube ich nicht drauf, aber dann hast du mal erwähnt.
01:18:35: Rosenholz.
01:18:36: Genau,
01:18:36: Rosenwurz.
01:18:37: Entschuldigung.
01:18:39: Und Ashwaganda
01:18:40: genau.
01:18:43: Also das im... Fühlst du gerne?
01:18:48: Ja, gerne und erfolgreich, sag ich jetzt einmal.
01:18:52: Weil es schon sehr kräftige Pflanzen sind die wirklich Menschen helfen wenn sie heut schwierige Situationen haben.
01:19:02: also ich glaube dass Adoptogene eigentlich so ein Must-have in unserer Zeit sind weil man sich sehr oft sehr kurzfristig auf veränderte Bedingungen einstellen muss und das kann echt herausfordernd sein.
01:19:17: Und an der Probe gehen wir sind da
01:19:20: wunderbar.
01:19:20: Wir haben jetzt, glaube ich so ein paar aufgezählt.
01:19:22: Genau.
01:19:23: Noch ein paar?
01:19:24: Die Tigerwurzel wird dann noch einzuladen.
01:19:26: Ja aber dann haben wir schon ganz viele Rosenwurz, ja ganz viel Rosenwurt zu gehen sehen.
01:19:34: Schisssandraschverkannter.
01:19:36: Also
01:19:37: ich glaube... Und du würdest die dann Also in dem Artikel kommt ihr noch mit Vitamin D, oder?
01:19:44: Ja.
01:19:44: Aber einzeln oder im Kombi... Ich glaube,
01:19:48: dass jedes hat so ein bisschen einen zusätzlichen Schwerpunkt.
01:19:52: Auch Schwaggander würde eher nehmen wenn man das Thema mit schlafen hat.
01:19:58: Rosenwürz würde ihr nehmen, wenn es um Lernen geht und schon so Überlastungssyndrome sind.
01:20:03: Ginseng würde eher nehme, wenn jemand einfach schwach ist.
01:20:07: Ist ja auch im Alter total eine gute Unterstützung.
01:20:12: In Kombinationen davon ja, auch gut möglich.
01:20:18: Wobei die Sandern meistens schon so Kombinatione, wo eben ein bisschen B-Vitamine drin sind wenn jemand wirklich so eine Erschöpfungszustände hat.
01:20:26: Jetzt hast du schon so schön aufgezählt, Schisandra noch gefehlt?
01:20:29: Schisandra noch gefehlt.
01:20:32: Wann würde ich Schisendra hauptsächlich empfehlen?
01:20:37: Manches meises Schisantra finde ich ganz gut, wenn es so Dabei auch eine Stimmungseintrübung ist.
01:20:46: Ist so meine Erfahrung, aber sonst tät ich bei Schisandrein nichts spezielles.
01:20:54: Wir verwenden der chinesischen Füttertherapeut Fuctus-Schisander, also die
01:20:58: Früchte.
01:20:59: Wovon redest du?
01:21:01: Auch das gilt als Uwe.
01:21:02: jetzt heißt Chinesisch und geht aus einer der sauerarzträngierendsten... Also es ist wirklich nicht voll schmeckender.
01:21:09: Kann ich mal schon vorstellen!
01:21:11: Und in der Chinesischen Medizin wird es als bewahrend zusammenziehen eingesetzt.
01:21:16: Also egal, ob man jetzt als Frau strackschwitzt im Wechsel nachgeschweißt oder...
01:21:22: Ja das stimmt bei wechselbeschwerden.
01:21:24: Vielleicht habe ich deshalb auch diese Assoziation mit diesen Stimmungseintrübungen weil die haben ja Frauen im Wechsel auch ganz oft.
01:21:34: Ah ja schau, haben wir schon wieder was
01:21:36: anderes?
01:21:36: Nein, aber die andere würde ich verwenden.
01:21:40: Verwendet man nicht häufig hoch dosiert in der Rezeptur, weil es wirklich nicht gut schmeckt.
01:21:45: Aber es zieht halt zusammen ist auch bei etwas Nicht-Incontinents.
01:21:49: und also immer wenn man so eine Ausrinde energetisch dann bewahrt das dieses Bild von Schissandre aber es schmeckt halt eher heftig In der getrockneten
01:22:00: Rohdrogenfuhr.
01:22:01: Ja, das ist so was Ähnliches wie Santorn.
01:22:03: Genau.
01:22:03: Da sind ganz wenig Zucker und sehr sauer und als dringierend Gerbststoffe und so.
01:22:09: Das ist auch nicht gerade ein Wohlschmerk, kennt ihr so wunderte Dinge?
01:22:16: Im Studium habt ihr sowieso Botanik diese ganzen Pflanzen unendlich viel gemacht.
01:22:24: Hört es auf bei den europäischen Pflanzen, kommen da Oder kommen auch indische Pflanzen vor, oder die wichtigsten?
01:22:31: Während meiner Zeit an der Uni hat es keine nicht-europäischen Pflanzen.
01:22:35: Halbpflanzen ja schon ... Natürlich auch Pflanzen, die nicht bei uns wachsen, Dorfelskralle.
01:22:42: Was fährt man denn noch ein?
01:22:44: Viele tropische.
01:22:45: Aber nicht jetzt chinesische Drogen, weil da geht's dann wieder um die speziellen Zubereitungen geröstet und den Honig gekocht.
01:22:55: In meiner Zeit war das nicht.
01:22:58: Ich gestehe, ich weiß nicht was jetzt an der Uni gelehrt wird.
01:23:02: Aber ich würde mal glauben dass das wenn überhaupt dann additionelle Fächer sind die man sich vielleicht freiwillig aussuchen kann aber die nicht zum Standardkurriculum dazugehören.
01:23:15: Ah, diese frage ich mir deinem Kollegen besprochen.
01:23:17: Wenn ich jetzt Florian Brogagal, zwanzig bin, beschliesslich möchte eines Tages in der Apotheke leiten... Was ist da weg?
01:23:23: Ich
01:23:25: glaube,
01:23:26: ich inskabiere Studierende.
01:23:28: Genau!
01:23:28: Ich mache sozusagen dieses eine Jahr
01:23:31: und dann musst du noch weitere fünf Jahre arbeiten
01:23:35: Fulltime
01:23:37: um die Berechtigung zu bekommen, auch selber eine Apotheke haben oder leiten zu dürfen.
01:23:45: Genau.
01:23:45: Fünf Jahre ist das Quinquenio.
01:23:48: Und jetzt gibt es diese Tausend Vierhundert in Österreich?
01:23:51: Das ist sicher reglementiert nach, weiß ich nicht, Einwohnerzahl pro oder
01:23:54: so... Genau!
01:23:55: Wir haben gerade, weil du dies ansprichst, es gibt gerade einen Beschluss darüber, dass wir eine neue bessere Berechnungsmethode anwenden, wie bisher beim Ausrechnen ob eine neue weitere Apotheke irgendwo Sinn macht.
01:24:15: Und hängt natürlich davon ab, ob dort Ärzte sind die Patienten versorgen und wie viele Menschen dann quasi in diesem Einzugsgebiet den anderen, die schon da sind noch bleiben
01:24:30: wenn
01:24:30: einer neu kommt?
01:24:31: Das ist so ist die Logik, die berechnet wird.
01:24:34: Wir sagen dazu, bedarfsorientiertes Konzession zu machen.
01:24:38: Aber gut die Bevölkerung... wir wären ja nicht massiv mehr in Österreich, gibt es jetzt massif mehr Botheken letzten fünfzehn Jahre oder?
01:24:48: Naja schon doch sicher aber wir sind auch wirklich viel mehr Menschen geworden, wir sind jetzt neun Komma sechs Millionen in Österreich.
01:24:55: Okay
01:24:57: also ich als ich Kind war waren's
01:24:59: acht Millionen.
01:24:59: Ich
01:25:01: weiß es nicht.
01:25:01: Weniger,
01:25:02: weniger,
01:25:02: weniger.
01:25:04: Kann ich sagen wirklich?
01:25:05: Okay dann... Aber dann gibt das auch mehr Apotheken einfach genau.
01:25:08: Ja, ja, genau.
01:25:09: Und dann okay, ich bin jetzt also ... Also ich habe das alles gemacht, wenn du fünf Jahre oder drei und ich würde gern entweder eine eingesetzene übernehmen oder einen neuen machen da trage ich mich einen in der Liste oder
01:25:20: das gebe ich bekannte.
01:25:21: Wenn du ein neuer Gehen haben willst, dann musst du einen Antrag stellen und irgendwie ein Lokal haben.
01:25:28: Dann wird das bei uns im eigenen Wirkungsbereich im Haus geprüft und gibt es einen Gutachten.
01:25:34: Und dann kommt heraus, ja, passt auf Laurent Blobberger darf an dieser Adresse mit diesem Einzugsgebiet eine Apotheke errichten?
01:25:43: Dann ist das genau definiert wo der Entstandort ist?
01:25:46: Ja!
01:25:47: Und dann musst du sie innerhalb von fünf Jahren aufsperren, sonst ist die wieder
01:25:51: furchtbar.
01:25:53: Dann gibt es ganz genaue Guidelines einfach wie was die zu haben, also von Hygiene angefangen über Apparatur oder Mitarbeiter?
01:26:00: Genau das regelt bei uns die ABO, die im Jahr zwei Tausend Fünf nochmal neu geschrieben wurde und die sagt ganz genau... Wie viele Quadratmeter muss der Kundenraum haben, wie groß das Labor sein?
01:26:13: Ich brauche ein Schlafzimmer wo man Dienst machen kann mit einem Badezimmer und alle möglichen anderen räumlichen Vorschriften um eben eine Vollapotheke sein zu können.
01:26:27: Also man muss ganz schön vorinvestieren, so finanziell meine ich.
01:26:29: Ja schon!
01:26:32: Natürlich wobei das neue Aufsperren einer Apotheke immer noch der kostengünstigere eine zu übernehmen ja also kommt darauf an aber das wird im Bereich von Jahresumsetzen gerechnet.
01:26:46: da wert
01:26:47: okay
01:26:50: kann doch mal drei Millionen sein oder?
01:26:52: Das ist schon viel Geld
01:26:53: oder
01:26:54: mehr.
01:26:56: Gut, ich bin erst geworden.
01:26:58: Keine Ahnung genauer!
01:27:00: Obwohl,
01:27:00: ohne Wissen hätte ich manchmal wirklich
01:27:02: so geahnt.
01:27:04: Wenn ich da vor diesen Medikamentenwissen sitze und denke okay... Also was ist das jetzt alles?
01:27:12: Wie wirkt
01:27:13: das
01:27:14: auch in Kombination gerade bei den Psychopharmakaren?
01:27:17: Es gibt so Bereiche die für mich so komplex sind.
01:27:21: Ja aber es gibt auch ganz viele nicht geklärte Wirkmechanismen haben.
01:27:30: Oder so Poly-Mechanism, ein ganz Dopaminsystem, Nordrenalinsystem und ja, auch für uns schwer.
01:27:42: Das ist schon die Onkologie angesprochen, wo sich so viel
01:27:44: tut?
01:27:46: Unglaublich!
01:27:51: Also jetzt wenn wir im Jahr zwei sind, was war es sich, fünfzig werden... Was hat sich dann getan?
01:27:58: Es hat sich getan.
01:27:59: Ich glaube, wir werden noch viele andere Krebsarten in den Griff kriegen und wie eine chronische Erkrankung behandeln können.
01:28:06: Hoffentlich auch irgendwann einmal.
01:28:07: was für ein Bankreis.
01:28:08: Ja das war ja toll!
01:28:13: Und ich glaube dass wir dendenziell älter werden können... ...und sogar gesünder älTER werden können.
01:28:25: Wie nehmen wir das so an?
01:28:26: Also es ist echt frappant, wie diese neuen Small Molecules wirken.
01:28:32: Wahnsinn!
01:28:34: Echt erstaunlich.
01:28:36: Ich hoffe dass wir uns das als System, als Gesellschaft in der Zeit aus den Fünfzig Null leisten können weil das ist natürlich extrem.
01:28:43: also die Kosten-Explosionen diesen Bereich die ist unfassbar.
01:28:49: Also Hochpreispräparate.
01:28:51: Ich habe im vergangenen Monat das erste Mal in meinem Leben einen Kassenumsatz gehabt von über sieben hunderttausend Euro.
01:28:59: Und ich sage das jetzt so ganz unverblügt, weil davon sind... ist die Hälfte des Preispräparates.
01:29:07: Das heißt es sind Dinge, die kosten im Monat viertetausend Euro?
01:29:12: Ja oder mehr und wenn man da ein paar Patienten hat, oft einmal gibt's zu familiäre Häufungen.
01:29:19: Das ist richtiges Geld.
01:29:21: Und das macht vielen Apotheken Schwierigkeiten, weil die müssen vorfinanziert werden bevor die Krankenkasse ihre Erlöse zahlt und das bringt Apothecken in finanzielle Nütte.
01:29:32: Weil
01:29:33: immer im schlimmsten Fall vier Wochen fünf Wochen vorfinanzen bis es dann quasi wieder hereinkommt.
01:29:43: Das kann problematisch werden
01:29:44: Aber als Bankräuber wäre ich jetzt komplett motiviert
01:29:48: In der Apotheke
01:29:49: zu knacken, oder?
01:29:51: Aber das sind ja richtige Wert.
01:29:53: Also das ist hier...
01:29:53: Man muss nur wissen welches Schachter
01:29:55: und genau die großen
01:29:56: Werte sind.
01:29:56: Genau!
01:29:57: Und die Frage war dann dafür was
01:29:58: er hat mit der Hundert-Achtern-Ninzen-Schublade,
01:30:00: es ist gemacht.
01:30:02: Da hinten drin.
01:30:02: Das Wahnsinn, wirklich Wahnsinn.
01:30:05: Ah, der Milly zeigt uns, dass wir langsam zu einer Ende kommen sollen.
01:30:07: Okay.
01:30:08: Genau, genau.
01:30:12: Wir haben eh schon vieles gesagt.
01:30:15: Ich glaube du hast also Ich stelle dir am Ende gerne diese Frage, die jetzt nicht so passt.
01:30:21: Aber doch wie du gerne sterben wolltest.
01:30:24: Vielleicht dürfen wir trotzdem diese Frage noch stellen?
01:30:26: Ja!
01:30:27: Wie würde ich denn gerne sterbanen?
01:30:31: Also ich glaube viele Menschen wollen gern gesundsterben.
01:30:34: Das ist aber schwierig weil wieso, warum stirbt der Körper wenn man immer
01:30:39: ja
01:30:40: gesund ist?
01:30:41: Nein also ernsthaft schön wäre es im Schlaf zu sterben, glaube ich.
01:30:52: Und es wäre auch sehr schön wirklich das Gefühl zu haben, dass alles erledigt ist.
01:31:01: Das wär irgendwie gut.
01:31:04: Genau und dann gibt's glaube ich viele gute Möglichkeiten.
01:31:08: aber schlafen ist eine Sache oder vielleicht auch fliegen.
01:31:13: Fliegen?
01:31:14: Ja.
01:31:14: Okay.
01:31:18: Vielleicht.
01:31:21: Na, es hat keinen besonderen Wert.
01:31:23: Schlafen ist schlafen wäre eine gute.
01:31:27: Ja, Schlaven ist auch gut.
01:31:29: Von morpheu zu aufhäus.
01:31:34: Ich schlafe so wie sie so gerne.
01:31:37: Also nur
01:31:37: Vorbereitung noch?
01:31:38: Genau!
01:31:47: Ich schlaf auch gern aber nicht sehr viel.
01:31:49: also... Ah du brauchst nicht viel Schlaf.
01:31:51: Du hast soviel Kraft in dir
01:31:53: und du kommst nichts zu dir.
01:31:54: Soviel.
01:31:56: Stimmt.
01:31:57: Ja, du dann?
01:31:59: Das war eine Freude.
01:32:01: Vielen Dank fürs extra Herkommen!
01:32:03: Ganz meinerseits.
01:32:04: Ich
01:32:04: hab mich sehr gefreut.
01:32:08: Es war schon nett in Linz... es war eben der zweite Treffen weit.
01:32:13: Ich habe geschaut, das ist sieben oder so muss das gehen.
01:32:15: Das muss ganz lang her sein.
01:32:18: Da war ich noch mal vorgegangen.
01:32:20: Und es war auch woanders weiß ich noch.
01:32:22: Zu einem anderen
01:32:23: Hotel.
01:32:25: Stimmt.
01:32:26: Ihr wer weiß Dann werden wir uns wieder begegnen.
01:32:30: Ich freu mich noch!
01:32:33: Vielen Dank!
01:32:35: Alles Gute weiterhin, auch für die Heimreise.
01:32:38: Ja, das wird sich ja super werden.
01:32:42: Vielen Dank.
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